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Favorite Brands #62 – Zanerobe

Ein Informatiker und ein Ingenieur gönnten sich gerade ein kühles Blondes, als sie Zeugen einer Katastrophe wurden. Ein Shirt, so hässlich, dass es dem Betrachter das Augenlicht zu rauben drohte, getragen von einem waschechten “douchebag”. Inspiriert von diesem schauderhaften Anblick entschlossen sie sich darum zu wetten, wer das bessere Shirt entwerfen könne. Von überschwänglichem Ehrgeiz angetrieben, nahm der Wettstreit rasch an Fahrt auf und so entstand schon bald die erste eigene Kollektion.

Was nach einem schlechten Witz klingt, ist tatsächlich die Geschichte von Leith Testoni und Jonathon Yeo, den Gründern des australischen Labels Zanerobe.

Zwölf Jahre und über 300 Retailer später hat sich nichts an dem brüderlichen Wetteifer in der Zanerobe Familie geändert. Im eigens gedrehten Image Video tummeln sich die Flip Flop Träger auf einer Couch und nehmen sich gegenseitig auf den Arm. Thema sind possum suits, fist pumps und die toasted tea cakes der Kollegin. So locker hat man Informatiker und Ingenieure lange nicht erlebt.

Vielleicht ist das auch das Erfolgsrezept von Zanerobe: Lockerheit kombiniert mit Bodenständigkeit.

Die Gründer schildern die Anfänge des Unternehmens als ein ständiges Umziehen – zwischen Orten und Outfits. Morgens zum Stofffabrikanten, Gewebe für die nächste Kollektion sichten. Mittags zurück in die Stadt, Anzug an und ab ins Büro. Als die Marke dann begann Umsatz zu machen, entschlossen sich die beiden ihr Bürohengstdasein aufzugeben und alles auf Zanerobe zu setzen. Sowas braucht eine Menge Mut und Geschäftssinn. Noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass keiner der Gründer einen Hintergrund in diesem Feld hat.

Auch das Sortiment teilt sich in mutig und bodenständig. Neben dem Grundstock an Tees, Tanks und Shirts ist es vor allem die Sureshot Pant, die den Wiedererkennungswert der Marke ausmacht. Das Mischwesen aus Jogginghose und Chino erfreut sich großer Beliebtheit unter streetwearaffinen Bequemlichkeitsfreunden.

Ist aber eine Hybridhose genug, um sich langfristig zu etablieren? Naja, bewiesen wurde es schon. Immerhin gibt es Zanerobe mittlerweile 12 Jahre. Das liegt aber vor allem daran, dass sie sich nicht auf ihrem Initialerfolg ausruhten, sondern ihre Palette erweiterten mit vielen weiteren unkonventionellen Styles mit pfiffigen Ideen. Falls sie das auch in der Zukunft tun, bin ich mir sicher,

Throwback: Lacoste L!ve AW14 auf der New York Fashion Week

Fast wäre sie durch ihre schlichten Styles in Vergessen geraten, aber eben nur fast. Die Lacoste Show auf der New Yorker Fashion Week im Februar stand ganz im Zeichen der Eintönigkeit. Von langen, regenmantel-ähnlichen Sakkos über Trenchcoats bis Sweatshirts und Jogginghose war bei in der Herbst-Winter Kollektion alles dabei. Nur ein Accessoire durfte nicht fehlen: der Rucksack.

Dunkle Farben dominieren, marine, bordeux und oliv – ganz der Herbst, ganz Mann. Hier und da sticht ein gemusterter Pullover heraus, die Outfits bestehen jedoch größtenteils aus einfarbigen Stücken. Versucht Kreativchef Felipe Oliveira Bapstista uns zu sagen, dass man(n) diesen Herbst eher die eintönigen Outfits wählen sollte? – Zumindest zeigt er, dass auch einfache Styles beeindruckend und auch stilsicher aussehen können.

Jonas hat kurz vor der Show ein paar Backstage Bilder aufgenommen die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Bilder: Jonas Huckstorf

Text: Meta Schümann

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100 Years of Beauty

Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

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Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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