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Asics Gel Lyte V “City Mobility”

Mit dem Gel Lyte V “City Mobility” zeigt Asics einen eher ruhigen Colorway. Graues Wildleder in Kombination mit dezenten blauen Parts. Die Stripes auf der Seite sind aus weissem glattem Leder die sich so gut absetzen. Zusammen mit gepolsterten Nylonzunge in blau mit weissem Print und der hellen Parts auf der Ferse und auf den Ösen bekommt der Schuh einen Look aus retro und sportlich. Ein Releasedate ist für Deutschland noch nicht bekannt.

1×1 der Anzugspflege

Die richtige Pflege für den Herrenanzug ist nicht nur wesentlich für ein perfektes Erscheinungsbild, sondern macht die relativ hohen Anschaffungskosten dauerhaft betrachtet adäquater. Auch der beste Anzug erleidet bei falscher oder mangelhafter Handhabung immer Qualitätseinbußen, die auch sichtbar zu Tage treten.

Der feine Unterschied wird mit Sicherheit erkannt. In der Folge werden hier Denkanstöße für den Alltag und Tipps für einfachste Pflege vorgestellt, welche diesen feinen aber wichtigen Unterschied nach außen lange am Leben erhalten werden und zugleich den eigenen Geldbeutel schonen.

Die Reinigung eines Anzugs

Der typische Ablauf von heute beschränkt sich auf eine kurze Überlegung nach dem Tragen des Anzugs: In die Reinigung oder in den Schrank? Eventuell ein kurzes Riechen in der Achselgegend, Blicke auf vorhandene Flecken und die Entscheidung ist getroffen. Doch was wäre die richtige Antwort? Weder, noch!

Die chemische Prozedur erscheint uns als beste und einzige Lösung. Immerhin ist eigenständiges Waschen in der Maschine so gut wie immer verboten. Im Detail betrachtet ist es aber die teuerste und umständlichste Form von Reinigung.

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Oftmals ist es nicht einmal einfach, ein Reinigungsunternehmen mit Parkplatz vor der Türe zu finden. Doch ist es nicht beste und gar einzige Möglichkeit, ein unausweichliches Muss? Nein – Chemie ist der größte Feind der guten Passform.

Diesem Naturgesetz haben auch der teuerste Stoff und die penibelste Verarbeitung nichts zu entgegenzusetzen. Das Innenfutter selber leidet unter jeder chemischen Reinigung. Experten raten zu diesem Schritt daher nur einmal im Jahr.

Anstatt dieser Prozedur sollte einfach eine passende Kleiderbürste griffbereit sein und nach jedem Tragen seine Verwendung finden. Zuerst sind dabei die Taschen zu leeren und ein sanftes Abreiben des Außenstoffes leistet beste Dienste.

Es gibt unterschiedliche Borstenarten. Bei der Auswahl kann man direkt auf die jeweiligen Anforderungen des Materials Bezug nehmen. Staub und Schmutz werden dabei sehr gut entfernt und das Material leidet längst nicht derart darunter wie bei industrieller Reinigung. Gerade bei synthetischen Borsten finden sich heute die „Mercedes“ unter den Kleiderbürsten – die Mär aus Großmutters Zeiten, Tierhaare wären immer das Ideal, gilt als überholt.

Spezielle Borsten aus Pflanzen aller Welt zählen ergänzend noch immer als Geheimtipp und sind auch nicht breitflächig am Markt zu finden. Es kann auch Freude bereiten, sich ein kleines Repertoire an Bürsten für verschiedene Materialien anzusammeln und selber ein Gefühl dafür zu entwickeln.

Nach dem Bürstvorgang sollte der Anzug an frischer Luft belassen werden. Eine Nacht am Balkon, vor dem geöffneten Fenster oder auf der Terrasse ist Balsam gerade für häufig getragene Stücke. Es sollte, auch aus Stilgründen, auf ein Tragen an nacheinander folgenden Tagen verzichtet werden. Eine Ruhepause bei besten Bedingungen tut dem Kleidungsstück gut.

Bei Wollanzügen bieten sich noch feinere Möglichkeiten, welche im Vergleich zu ihren sonstigen Vorteilen doch relativ selten angewendet werden: Dampfbehandlungen bringen den Fasern ihre Elastizität zurück. Es muss nicht unbedingt mit dem Dampfbügeleisen gearbeitet werden – ein bloßes Aufhängen im Badezimmer während der Dusche oder Vollbad leistet beste Dienste.

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Gute Pflege endet aber nicht an der eigenen Haustüre. Was Damen zum Schutz der Frisur schon längst berücksichtigen, gilt auch für den Anzug beim Herrn: Regenschauer können, gerade nicht bei besonders hochwertigen Materialien, dem Gesamteindruck den Todesstoß verpassen – also schlicht: Regenschirm nicht vergessen und bei feuchten Witterungsverhältnissen einen Mantel überziehen!

Die richtige Aufbewahrung des Anzugs

Die Ablage des Anzugs ist ausschlaggebend für seine Form, während beim Tragen ohnehin die beste Form gewahrt bleibt. Bei der Verwendung von zu kleinen oder instabilen Kleiderbügeln sackt der Oberteil in sich zusammen und gerät außer Form.

Damit behält auch heute zumindest beim Anzug oder Sakko der gute alte Kleiderbügel aus Holz, und zwar in der richtigen Schultergröße für den Herrn, seine Bedeutung. Sollte doch einmal ein unpassender Bügel herangezogen worden und nun Faltenbildung die Folge sein, leistet der Einsatz des guten alten Dampfbügeleisens Abhilfe.

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Findet das gute Stück voraussichtlich nun länger keine Verwendung, weil es doch seiner zweckgemäßen Jahreszeit vorbehalten ist, sollte man zumindest auf Vakuum-Beutel zurückgreifen und es darin verstauen. Es wird keine Motte seinen Weg ins Innere finden. Heute aber gibt es schon spezielle Kleidersäcke, die auch zum Reisen beste Handhabung und Schutz gewähren.

Es handelt sich um spezielle Kleiderhüllen mit Zippverschluss. Das Material sollte natürlich wetterbeständig sein, wenn der Transport vor all seinen Risiken geschützt bleiben muss. Immerhin hat man auf Geschäftsreisen nur noch beschränkte Möglichkeiten, seinen Anzug kurzfristig in Form zu bringen. Ideal sind bei Reisen zusammenklappbare Erzeugnisse.

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Besonderes Augenmerk ist auch auf die Anzug-Hose zu richten: Bund- und Bügelfalten sind unbedingt zu berücksichtigen. Ein wahlloses Hängen beeinträchtigt die Passform in hohem Ausmaß.

Besonderheiten hinsichtlich des Anzugstoffes

Manchmal lohnt Recherche zu den Materialien um Besonderheiten schon prophylaktisch Paroli zu bieten. Vorab ist zu unterscheiden, ob man sich für synthetische Stoffe oder natürliche Materialien entschieden hat.

Erstere überzeugen durch Knitterfreiheit und Robustheit, die anderen sind dafür atmungsaktiver. Je nachdem gelten andere Regeln. Während Baumwolle knittert, aber besonders atmungsaktive Kleiderstücke hervorbringt, kann sich der Synthetik-Fan auf gute Passform verlassen und muss nur den Anforderungen des Stoffwechsels Rechnung tragen.

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Für Viele scheint die Lösung in der Mitte zu liegen: Mischmaterialien. Hohe Beliebtheit wird allerdings mit gutem Grunde Wollstoffen beim Herren-Anzug zuteil.

Vorteile und Pflege der Wollstoffe

Sie gelten als knitterfreie Anzugsstoffe. Schur –und Kaschmirstoffe sind zudem atmungsaktiv. Ein feiner Wollstoff ist ideal für Business-Anzüge und verleiht der Optik durch die Reflexion einen edlen, glänzenden Touch. Hier wurden einige Tipps zum Ausgangsmaterial zusammengestellt:

  • Ein kurzes Durchlüften reicht für die Verflüchtigung von Gerüchen grundsätzlich aus. Damit ist gemeint, dass typische Gerüche verfliegen – wer natürlich im Fischladen an der Schlange steht oder der Herzensdame im Nagelstudio stundenlang Gesellschaft leistet, sollte der Prozedur längere Zeit einräumen.
  • Kaschmir fordert eine ähnliche Behandlung wie das menschliche Haar ein – milde Haar-Shampoos in niedriger Menge mit lauwarmen Wasser und Lappen schaffen Abhilfe bei Flecken.
  • Kleinen Wollknötchen rückt man mit der Fusselmaid zu Leibe
  • Auswringen und feste Reibungen führen zum Bruch der Haare – das ist immer, auch bei geringeren Anteilen, zu unterlassen.
  • Kaschmir an sich wäre auch mit der Waschmaschine zu waschen – doch Vorsicht: Bei Anzügen sind andere Faktoren mit zu berücksichtigen, auch wenn neuere Waschmaschinenmodelle mit Spezialgängen hierzu einladen. Pflegeanleitungen sind, nicht zuletzt wegen des Innenfutters, unbedingt zu beachten!

Wer diese Tipps beachtet, wird belohnt. Und das in mehrfacher Hinsicht: Nicht nur das Erscheinungsbild wird optimiert, auch der Anzug hält länger und wird nicht so rasch unansehnlich. Auch die Kosten für chemische Reinigung summieren sich und sind doch bis auf seltenere Einsätze nicht nur vermeidbar, sondern sogar abträglich.

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Copyright Fotos: umbrella portrait von gato-gato-gato (Flickr) | laundromat dry cleaning von Katina Rogers (Flickr) | Suit von Jonathan Mueller (Flickr) | Suits von Robert Sheie (Flickr)

Years & Years Communion – #ZG!Playlist

Selbst wenn man sich kaum mit Musik beschäftigt, kommt man derzeit um eine Band wohl sicher nicht herum. Die Rede ist natürlich von Years & Years.
Egal ob Radio, TV oder online – der Hype um die 3 Jungs ist riesig und scheint auch erst einmal nicht zu enden.

Schon die erste Single “King” traf genau meinen Musikgeschmack und ist eine gekonnte Mischung aus Pop und Elektro, die mit ihren Klängen einen leichten Retro-Charme versprüht. Das ist, wenn man sich mal die Charts anschaut, zur Zeit zwar überhaupt nichts besonderes, wäre da nicht die Stimme von Sänger Olly Alexander, welche die Newcomer Band jetzt schon so erfolgreich macht. Der 24 Jährige schafft es wunderbar, den Lyrics die Art an Emotion zu geben, die sie brauchen. Wo andere Sänger auf Autotune bauen müssen um irgendeinen semicoolen House-Track zu produzieren, vereinen sich bei Years & Years Electropop und R’n’B zu Etwas, das Lust auf mehr macht.
Nun wurde vor kurzer Zeit das erste Album mit dem Namen Communion veröffentlicht und ich muss sagen, dass meine Erwartungen fast schon übertroffen wurden. Hier gibt’s das Album zum Reinhören:

Bisher gibt es noch keine Informationen, wann Years & Years auf Deutschlandtour gehen werden. Wer sie nicht am Freitag auf dem MELT! Festival gesehen hat, der muss sich noch ein wenig gedulden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

LAST MINUTE FESTIVAL KIT – Pflege

Nachdem ich euch die absoluten Must Have Gadgets für eine gelungene Festival-Zeit, sowie ein paar Inspirationen für Festival Outfits präsentiert habe, geht es heute um die Schönheit. Auch wenn der Mann ein relativ unkompliziertes Wesen in Sachen Pflege ist, merkt man erst wie wichtig sie wird, wenn man kein eigenes Bad und oder einen Spiegel zur Verfügung hat. Auch auf dem Festival gilt es das Beste aus sich rauszuholen – ob mit Schlafmangel, Kater oder beidem.

Das Erste woran man denken sollte ist Desinfektionsmittel, denn wer schon einmal auf einem Festival war weiß: Die Toiletten sind alles andere als sauber. Aus diesem Grund sollte man sich zuzüglich zum Waschen die Hände desinfizieren, sodass man getrost seine Pommes mit der Hand essen kann. Zweiter Gedanke geht an die Sonnencreme! Auch wenn die Sonne mal nicht scheint, ist man trotzdem den UV Strahlen stundenlang ausgesetzt. Ein bisschen Bräune ist zwar ganz in Ordnung, Sonnenbrand geht aber gar nicht. Daher sollte man je nach Hauttyp die passende Stärke mit im Gepäck haben. Eine Feuchtigkeitscreme ist ebenfalls wichtig, denn die Haut trocknet bei durchzechten Nächten mit Alkohol stark aus. Hat die auch noch einen leichten Lichtschutzfaktor, seid ihr auf der sicheren Seite und gebt eingefallener Haut und Fältchen erst gar keine Chance.

Sonnencreme-für-Festival

NEUTROGENA Ultra Sheer Body Mist // SAGROTAN Healty Touch
AVENE Very High Protection Spray

Refresher sind neben der Wasserpistole oder der Katzenwäsche eine gute Alternative. Um in kurzer Zeit wieder das Frisch-Angekommen-Gefühl zu bekommen, empfehle ich auf jeden Fall Feuchtigkeitstücher sowie, Eau de Thermale Spray’s von Avene oder La Roche Posey, die der Haut einen Feuchtigkeitskick geben und sie frischer und strahlender wirken lassen.

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Eau Thermale – Links: LA ROCHE POSAY // Rechts: AVENE

Wenn man auf dem Festival-Gelände nach kurzer Zeit nicht voll mit Sand und Staub ist, hat man ordentlich etwas falsch gemacht. Ein Großteil der Leute weiß bestimmt, was ich meine. Damit der Dreck auch mal runter kommt, eignet sich meiner Meinung nach „Squeaky Green Shampoo Bar“ von Lush am besten, das nur wenig Platz im eh schon überfüllten Gepäck wegnimmt. Man kann es für den ganzen Köper verwenden, sodass nicht der ganze Beautykoffer zu den Duschen mitgenommen werden muss. Natürliche Inhaltsstoffe wie Rosmarin, Kamille und Teebaum-Pulver machen die Dusche zu einer kleinen Erholung.

Neben der Pflege für Haut und Haare, sind die Zähne das wohl wichtigste körpereigene Accessoire auf einem Festival. Wie will man sonst einen heißen Flirt klarmachen? Neben Kaugummis gegen die Fahne sollte man das Putzen nicht vergessen. Eine handliche Zahnbürste hat immer Platz. Die „Dirty“ Zahnpasta-Tabletten von Lush lassen sich perfekt in der Kaugummibox verstauen.

Lush-Produkte-Festival

Lush Squeaky Green Shampoo Bar // Dirty Toothy Tabs

Auf dem Festival soll die Frisur sitzen, egal bei welchem Wetter. Ein starkes Haarspray, Haarlack oder ein festes Wachs, machen die obere Partie deines Undercuts beziehungsweise deine Tolle zum absoluten Hingucker – und zwar zu jeder Stunde. Wer kein Haarspray benutzt, jedoch trotzdem eine locker-flockige Frisur haben möchte, sollte auf jeden Fall Trockenshampoo einpacken.

Haarspray-Festival-Männer

TAFT Power Haarspray // SCHWARZKOPF Trockenshampoo
TAFT Power Haarlack

Sommer, Sonne und zu den Bands oder DJ’s abtanzen, das ist geil. Natürlich kommt man aber ordentlich ins Schwitzen. Man sollte an die Personen neben einem im Zelt denken und sich mit einem Deo eindecken. Wer natürlich nach etwas Besonderem riechen will, der sollte sein Parfum nicht zu Hause liegen lassen. Ich empfehle jedoch es kühl und dunkel zu lagern, ansonsten verfliegt sehr schnell der Alkohol-Anteil, der den Duft eures Lieblingsparfums verändern kann.

Deo-Parfum-Festival

YSL L’HOMME SPORT // BROOKLY SOAP COMPANY


Hello from Moscow

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War meine Reise nach Moskau eher zufällig geplant, bin ich umso glücklicher so spontan zugesagt zu haben. Mit guten Freunden mache ich mich also auf die Reise mit Ziel Moskau. Höre ich bereits zuvor von Freunden Traurigkeitsbekundungen was das Wetter betrifft, werde ich hier eines besseren belehrt. 10°C, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel sind unsere ständigen Begleiter, während wir den Kreml, den Roten Platz und die schönsten Metrostationen erkunden. Handelt es sich bei den U-Bahnhaltestellen in Deutschland meist um schmucklose Orte, die man lieber so schnell wie möglich wieder verlassen möchte, stellt jede Einzelne für sich hier ein kleines Kunstwerk dar. Mosaike, Stuck und Bronzestatuen zieren die Hallen und lassen einen staunen. Vorbei an unzähligen Denkmälern führt uns unser Weg bis zur Universität, die mit ihrem 3 Türmen, fast schon unwirklich daherkommt. Die Stadt ist zwar laut und zu dieser Jahreszeit noch nicht so grün und bunt bepflanzt wie im Frühling, aber bietet trotzdem jede Menge Charme. Obwohl ich mich gerade auf dem Weg Richtung St. Petersburg befinde, möchte ich euch bereits jetzt einen kleinen Einblick in meine bisherige Reise geben.

At the moment I am traveling through Russia with friends. It´s only three weeks ago that we decided to book the trip from Moscow to St. Petersburg. First I had to laugh, because after I told my friends about it they felt pity for me according to the current weather conditions. After we arrived here it was completely different. Instead of a winter wonderland we are enjoying right now 10°C and sunny spring weather. On our first days we discovered the Kremlin, the Red Square and some of the prettiest metro stations I have ever seen. „Metro stations?“ you may ask yourself now? Yeah, here in Moscow each of them looks like a master piece of art with wonderful sculptures, stucco and mosaics, true palaces in the underground one might say. On our last day we visited the university of Moscow with it´s three towers at which students can live in. Even though the city is loud and not as green and colorful as one would expect from a city during spring, the city pours on its charm. Today I will give you my first impressions of Moscow.