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1×1 des Koffer Packens

Das größte Problem im Urlaub oder bei Auslandsaufenthalten allgemein entsteht durch unvorhergesehene Ereignisse, welchem man durch die Entfernung zum eigenen Hab und Gut nur schwierig oder gar nicht in den Griff bekommen kann.

Dies beginnt bei ärgerlichen Kleinigkeiten wie dem Vermissen des Lieblingshemdes, welches zuhause doch noch im Trockner lag, während die Koffer gepackt wurden und endet bei schlimmsten Szenarien, wie ein etwaiges Vergessen des neuen PIN-Codes.

Mag es daher auch lächerlich erscheinen, so widmen sich viele Dienstleister rund um die Reise ergänzend dem 1×1 des Koffer Packens. Checklisten, spezielle Beratungen für „worst cases“ und diversen Ratschlägen. Klarerweise befinden sich gerade online auch Artikel mit „No na-Effekten“ und einem Fehlen von Mehrwert.

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Hier sind gerafft jene Bereiche erfasst, die man als Art Checkliste zumindest überfliegen sollte, ehe man seine Reise antritt. Ideal wäre es natürlich, wenn jede Person seine eigene Liste ausgehändigt bekommt und prüft. Für den anderen mitzudenken bei dieser Art von Planung ist meist ungenügend.

Administration – Organisation

Hier sind wohl die folgenschwersten Nachteile möglich, wenn man bestimmte Unterlagen zu Hause vergisst. Folgen von Unfall, Krankheit, Verlust von Dokumenten oder Bargeld und ähnlich schlimme Szenarien werden bestmöglich abgefedert, wenn man sich strikt an folgende Aufstellung hält. Die folgenden Stichworte sind gerade hier auf jede mitreisende Person gesondert zu überprüfen.

  • Impf- und Allergiepass
  • Bank-, Kredit-, Prepaidkarte
  • Die Codes sollten zur Sicherheit notiert und ihr von den Karten getrennter Aufbewahrungsort einem Mitreisenden bekannt sein. Man muss auch damit rechnen, dass eine Person vorübergehend erkranken kann oder nach einem Unfall nicht voll handlungsfähig ist.
  • Bargeld auch in Form von Fremdwährung
  • Karten oder Bescheinigungen zur Kranken – und/oder Zusatzversicherung
  • Sonstige Karten oder Bescheinigungen von hilfreichen Mitgliedschaften wie dem ADAC
  • Führerscheine
  • Reisepässe oder Personalausweise (Vorsicht – nicht überall genügen Letztere)
  • Reservierungsbestätigungen
  • Liste notwendiger und hilfreicher Telefonnummern, diese sollten von jedem Mitreisenden jederzeit aufgefunden werden können. Auf jeden Fall ist die nächste konsularische Vertretung des Heimatstaates zu eruieren und die Kontaktmöglichkeiten und – zeiten zu vermerken.
  • Routenplaner oder vorab erarbeitete Reisebeschreibungen mit Möglichkeiten an Tankstellen und Verpflegungs- bzw. Entspannungsstätten wie Hotels und Pensionen. Reisen mit dem eigenen Auto erfordert natürlich genaue Planung, während beim Flug nur das Handgepäck gesondert zu planen ist.
  • Bei Mitnahme von Haustieren den EU-Pass und erforderlichen Einreisebestätigungen beim jeweiligen Zielstaat. Vorsicht: auch private Vermieter oder Strandbesitzer können die Vorlage von bestimmten Dokumenten verlangen. Einen „Spießrutenlauf“ um international erlaubte Flugboxen sollte man einen Monat vorher beginnen – bloße Kennzeichnungen als „flugfähig“ sagen darüber nichts aus.

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Gesundheit & Co.

Nachdem die typsicherweise schwerwiegendsten Nachteile anhand fehlender Unterlagen abgewendet sind, ist auf den Körper das Augenmerk zu richten. Eine Reiseapotheke ist zeitgerecht anzusammeln, die sich inhaltlich neben den individuellen und allgemeinen Anforderungen auch nach dem Zielort zu richten hat.

  • Wundsalben oder –spray, mit desinfizierenden Eigenschaften ist die Basis für kleine Verletzungen. Auch Pflaster und eine Verbandsrolle gehört zu dieser Prophylaxe.
  • Mittel gegen Sonnenallergien, After Sun Lotion und freilich gute Schutzcremes schützen bei auch intensiver Bestrahlung.
  • Salben diverser Natur wie gegen Zerrungen und Verbrennungen
  • Insektenschutz, Mittel gegen Juckreiz
  • Fieberthermometer sollten gerade bei Familien immer griffbereit sein
  • Natürlich die persönlichen Arzneimittel
  • Kleine Analyse des Zielortes: Welche besonderen Risiken oder Eigenschaften erscheinen als Gefahrenquelle? Scharfes Essen oder vorbereitende Milderung bei Kater sollen hier auch durchdacht werden. Was zuhause hilft, gehört auch hier mit „ins Boot“.
  • Manche Menschen reagieren auf Ortswechsel mit Verdauungsschwierigkeiten in beide Richtungen – lieber vorsorgen, damit man sich auch dann wohlfühlen kann.

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Körperhygiene & Pflege

Die Erfüllung hygienischer Bedürfnisse steht nach Sicherheit, welche oben dominiert, an nächster Stelle. Ob ein adäquater Ersatz vor Ort erhältlich wäre, ist nicht immer gesichert. Doch selbst dann greift man bei vielen Dingen gerne auf gewohnte Lieblingsmarken und geht insofern nur ungern Risiken ein – ein Rasierer in einem Dorf im Kongo könnte nicht den alltäglichen Gewohnheiten widersprechen, während in einer Großstadt heute wohl auch die Lieblingsmarke erhältlich wäre.

  • Desinfektionsmittel – am besten in Form eines Sprays. Immerhin kann auch die beste Hotelanlage nicht garantieren, ob das neue Reinigungspersonal nicht denselben Lappen für WC und Armaturen benutzte.
  • Damenhygieneartikel sollten immer griffbereit sein – gerade im Urlaub. Manchmal führen veränderte klimatischen Bedingungen sogar zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und so zur Periode.
  • Verhütungsmittel bei Bedarf
  • Gesichts-, Haar- und Körperpflege
  • Besonderer Bedarf wie Kontaktlinsen und – pflege, Reinigungstabletten für die „Dritten“ etc.
  • Rasierutensilien
  • Haarföhn und Haarbürsten
  • Taschen- oder Hygienetücher und/oder Wattepads
  • Zahnpflege-Produkte

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Kleidung & Accessoires

  • Je bequeme und je elegante Teile an Schuhen und Bekleidung sollten bei jeder Reise vorhanden sein
  • Wetterfeste Bekleidungsstücke
  • Besonderheiten am Zielort? Man bedenke etwa den Besuch religiöser Stätten oder sonstige typische Codexes vor Ort
  • Unter- und Schlafwäsche
  • Kopfbedeckungen bei heißen Zielorten
  • Haus- und Badeschuhe
  • Accessoires inklusive Gürtel und Krawatten
  • Badekleidung und Bademantel

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Individuelle Bedürfnisse

Hier können Beispiele am besten zum Nachdenken anregen – wichtig ist, sie aus der Sicht eines jeden Mitreisenden zu betrachten. Vorsicht: Kinder und auch Hunde sollten dabei nicht vergessen werden.

  • Brillen inklusive Sonnenbrillen
  • Kameras, Smartphones, Ladegeräte, SIM- und Speicherkarten, Gameboys für unterwegs, Laptops, MP3-Player und ihre Zusatzteile
  • Könnten besondere Apps bei der Urlaubsgestaltung helfen?
  • Wecker
  • Lieblingsstofftier der Kleinen oder Vierbeiner
  • Passwort-Liste für diverse Arten von Online-Accounts
  • Regenschirm
  • Nadel und Zwirn
  • Sicherheitsnadeln
  • Spielsachen
  • Make-Up, Nagellack und Schmuck
  • Bauch-, Bade und diverse Täschchen
  • Schüssel für Wasser und Futter und eine leere Flasche zum Befüllen während der Reise
  • Schreibutensilien
  • Stadtplan
  • Hundemarken müssen getragen werden, um sein Tier zu schützen. Außerdem sollte ein kleines Täschchen mit der Adresse und Telefonnummer der Unterkunft angebracht sein.

Was an dieser Aufstellung noch hinzugefügt wird, kann lediglich den Komfort erhöhen. Notwendige Dinge sind jedenfalls damit ideal erfasst. Doch das Kofferpacken alleine reicht gerade im digitalen Zeitalter nicht mehr aus.

Darum wird um diverse Abläufe ergänzt, die auch bei der Heimkehr für reibungslose Ankünfte sorgen und keine stressverursachenden Konsequenzen aufweisen.

  • Hauptwasser-, Heizung- und Gashahn ausschalten
  • Email-Abwesenheitsassistent?
  • E-Geräte ausschalten
  • Fenster- und Türen sichern
  • Zeitung abbestellen – sonst werden Einbrecher angelockt
  • Wichtige Daten im Emailfach ablegen, um stets darauf zugreifen zu können
  • Einer Vertrauensperson die Daten der Unterkunft anvertrauen

Sieht man sich diese Menge an Details an, wird klar, wann man damit eigentlich schon beginnen muss: je früher, desto besser! Doch auf diese Weise erspart man sich wirklich unangenehmen Stress. Und eine ruhige, gut geplante Vorbereitung führt zu erhöhter Vorfreude.

Fünf Tipps wie du einen einfachen Anzug zu einem Besonderen machst…

Nicht jeder kann oder möchte sich einen maßgeschneiderten Anzug leisten. Was sicherlich auch daran liegt, dass man einen Maßanzug gleichsetzt mit viel Geld, dass man für diesen zahlen muss. Über diesen Irrtum habe ich bereits in meiner Beitragsserie: Mein Weg zu meinem ersten Maßanzug aufgeklärt. Im heutigen Beitrag geht es allerdings darum, wie man Anzüge von der Stange günstig aufwerten kann und diese zu etwas Besonderem macht.

Kaufe konservativ!

Wenn ein Anzug nicht unbedingt durch die Qualität seines Stoffes beziehungsweise seine Verarbeitung überzeugen kann, solltest du darauf achten, dass du nicht die Blicke darauf lenkst. Sprich der Anzug sollte vom Stil und seiner Farbe eher konservativ, zurückhaltend daher kommen. Daher die Empfehlung möglichst einen Einreiher mit zwei bis drei Knöpfen, einfachem Revers in den Farben grau, schwarz oder einem dunklen blau zu wählen.

Dieser passt zu den meisten Anlässen, fällt allerdings nicht durch wilde Muster, ausgefallene Farben oder sonstige Besonderheiten auf. Gerade wenn man auf einen günstigen Anzug setzt, welcher auf den ersten Blick ganz gut ausschaut, sollte man darauf achten, dass er nicht ständig betrachtet wird, da sonst doch die schlechtere Qualität ins Auge fällt.

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Ignoriere Trends!

Trends sind schön und gut, allerdings meist auch sehr schnelllebig. Sprich, in dieser Saison noch angesagt, nächste schon nicht mehr. Wenn man also schon einen Anzug kauft sollte man darauf achten, dass dieser keinen aktuellen Trends folgt. Denn zu dünne Jacken, kurze Hosen und Aufschläge oder sonstige Details, welche heute angesagt sind, sind es Morgen schon nicht mehr. Klassiker sind hier eher die richtige Wahl.

Zudem lenken solche Trends natürlich die Augen der Betrachter mehrfach auf den Anzug und das wollen wir ja, wie beim vorherigen Punkt bereits gelernt, eher vermeiden. Außer den Trends verändert sich natürlich auch der eigene Geschmack, wohingegen Klassiker wahrscheinlich auch noch in ein paar Jahren gefallen. Man sollte sich hier immer im Kopf behalten, dass nichts falsch ist, an einem Anzug der nicht auffällt. Im Gegenteil, viele Designer sind der Meinung, dass gute Kleidung niemals besonders auffällt. Sie sollte den grundlegenden Eindruck vermitteln, gut gekleidet zu sein, aber nichts mehr.

Kaufe für die Ewigkeit!

Okay, dass funktioniert wahrscheinlich mit einem Maßanzug, welcher auf eine entsprechende Stoffqualität setzt, bei einem günstigen Anzug von der Stange eher nicht. Dennoch sollte man versuchen einen Anzug für einen langen Zeitraum zu kaufen. Anstatt eventuell zwei günstige Anzüge zu kaufen sollte man lieber auf einen etwas qualitativ besseren setzen, der ein wenig mehr kostet, aber auch eine längere Lebensdauer besitzt.

Ein paar Tipps, wie der Anzug länger genutzt werden kann, bekommst du natürlich auch noch. Kauf bei einem Anzug immer eine passende extra Anzugshose mit dazu. Aus dem einfachen Grund, dass das Jacket ca. eine doppelt so lange Lebensdauer wie die Anzugshose hat, wenn du diese doppelt kaufst, gleicht sich das wieder aus. Dies liegt damit zusammen, dass Anzugshosen einer größeren Beanspruchung im Alltag ausgesetzt sind.

Nach jedem Tragen des Anzugs solltest du diesen mit einer Kleiderbürste sauber machen, vorsichtig aufhängen und maximal alle sechs Monate besser noch nur einmal im Jahr chemisch reinigen lassen. Mehr hilfreiche Tipps findest du in meinem Beitrag: 1 x 1 der Anzugspflege.

Lass ihn anpassen!

Es muss nicht unbedingt ein maßgeschneiderter Anzug sein, aber passen sollte er schon. Denn ein Anzug, eigentlich jedes Kleidungsstück, wirkt um einiges besser, wenn es richtig passt. Daher begib dich am besten auf die Suche nach einem Änderungsschneider und lass dir den Anzug ein wenig anpassen. So sollte das Jacket besonders im Schulter- und Nackenbereich richtig sitzen. Eine solche Änderung kostet nicht unbedingt viel Geld, lässt den Anzug aber gleich um einiges wertiger erscheinen.

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Passende Accessoires sind ein Muss!

Accessoires sind ein weitere Weg, um den Anzug ein wenig in den Hintergrund zu rücken und somit von seiner Qualität beziehungsweise Verarbeitung abzulenken. Es empfiehlt sich hier auf qualitativ hochwertige Krawatten zu setzen, welche wie der Anzug ebenfalls, eher konservativ sein sollten und nicht durch übertriebene Muster und Farben ins Auge springen. Auch ein Paar ordentliche Lederschuhe sind eine gute Möglichkeit, um das gesamte Outfit aufzuwerten.

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Weitere Accessoires, welche das Outfit in Gänze aufwerten können, sind eine schicke Armbanduhr sowie Manschettenknöpfe. Gerade letzteres bekommt man für relativ kleines Geld auf dem Flohmarkt oder bei Ebay Kleinanzeigen. Hier hat man(n) dann auch die Möglichkeit zu variieren und diese zu wechseln, wenn man sich eine gewisse Auswahl zugelegt hat.

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Der Beitrag fünf Tipps wie du einen einfachen Anzug zu einem Besonderen machst… hat dir hoffentlich ein wenig weiter geholfen. Wenn du noch Tipps und Tricks hast, wie man aus einem Anzug noch ein wenig mehr herausholt, kannst du gerne die Kommentare nutzen, um diese mit mir und den anderen Lesern zu teilen.

Look of the Week #23

Nachdem ich in Ausgabe #22 vergangene Woche auf ein reines Business-Outfit gesetzt habe, folgt diese Woche ein Outfit, welches sowohl im Büro, als auch in der Freizeit getragen werden kann. Dieses mal kommt der Style auch fast ohne blau aus. Vielmehr finden sich die Farben weiß und schwarz im Outfit wieder.

Der Style setzt auf eine Anzugweste, welche, obwohl diese eher förmlich daher kommt, das Outfit auflockern kann. Gerade in Verbindung mit lässig hochgekrempelten Ärmeln bei dem Slim-Fit Hemd schaut das ganze seht stylisch aus.

In Sachen Hose setzt der Look auf einen Klassiker die Levi’s® 501 in einem dunklen blau. Passend zur dunklen Weste und zum schwarzen Ledergürtel, kommt das Outfit mit sportlich angehauchten Lederschuhen daher. Die Armbanduhr von Nixon in gunmetal/blue vollendet das Outfit und trägt ihren Teil dazu bei dieses entsprechend stylisch und modern wirken zu lassen.

Gefällt dir der businessmäßige Ansatz des dieswöchigen Looks? Die einzelnen Stücke des Looks kannst du nachfolgend noch einmal betrachten. Im Anschluss daran findest du die Links zu den einzelnen Kleidungsstücken und Accessoires.

Look of the Week 023

Bottega Veneta Men´s Fall-Winter 2015 Runway Best-Of

Bottega Veneta video

Seit 2001 bestimmt das deutsche Ausnahmetalent Tomas Meier den Stil der Kollektionen von Bottega Veneta. Nach seiner Ausbildung in Paris an der Chambre Syndicale de la Haute Couture führte ihn sein Weg von Sonia Rykiel (die ich selber sehr verehre) über Hermès bis hin zu seinem eigenen Label. Sein persönlicher Stil zeigt seine Klasse und ein gewisses Understatement. Die Presse liebt sein Genie und schrieb unter anderem: Gestatten, Herr des Nichts (süddeutsch.de) oder Wie von Meisterhand (zeit.de).

Für mich gehört die Show von Bottega Veneta stets zu den wichtigsten auf der Männermodewoche in Mailand und so komme ich selbstverständlich nicht drum herum euch die Looks für die kommende Herbst/Winter Saison zu zeigen.

Sah man bereits in der letzten Saison eine junge und frische Kollektion, so setzt sich dieses nonchalant Gefühl auch in der kommenden Herbst/Winter Saison fort. Es ist das Gefühl von Leichtigkeit und Ungezwungenheit, die die Outfits aus der Masse herausstechen lassen. Keine Lust auf die oftmals so typischen Herbstfarben? Kein Problem! Farbtupfer von Lila, Rosa, Gelb, Orange und Rot findet sich neben einer Palette an dunklen Tönen in der Kollektion wieder. Gerade Schnitte und klar Linien werden lediglich von sparsam eingesetzten geografischen Mustern und Fischgrat unterbrochen. Skinny scheint gestern, wenn man die locker sitzenden Hosen sieht. Sie strahlenden eine angenehme Lässigkeit aus, die sich auch im leichten Oversize bei den gezeigten Sweatern zeigt. Facettenreich kreiert Meier businesstaugliche Anzüge und lässige Freizeitlooks die sich durch Accessoires wie Hosenträgern und locker geknoteten Krawatten auszeichnen. Ein besonderes Augenmerk liegt ebenfalls auf der Wahl der verarbeiteten Materialien. Neben Kord, Flanell und Fleece findet sich auch Strick wieder. Der Materialmix gepaart mit den Accessoires verleiht den Outfits eine teilweise nostalgisch anmutende Schönheit.

After 14 years as head designer it seems that Tomas Meier started a new chapter at Bottega Veneta. After his last menswear show I was quite surprised about the hang loos looks. Trousers, similar to those of ballet dancers, were my favs and will hopefully find their way into my wardrobe. For the fall/winter collection 2015 Meier jumped on this bandwagon again and created a collection with a special nonchalant feeling, which I already loved last season. Double-breasted suits in dark shades found their way into the collection as well as flannel waist band pants. Besides the typical fall colors Meier decided for a viarity of smooth pink, bright orange and purple. Details like suspenders or loosely bounded ties add a certain nostalgic twist to the collection.

Herringbone, intarsia knits and the rare use of geometrical patterns are the cherry on top of this strong collection. Skinny seems gone, furthermore it´s more about a soft dose of oversize.

The collection is young, informally but still combines what the brand stays for: high quality and innovative designs.

Bottega Veneta Men´s Fall-Winter 2015 Runway Best-Of

Bottega Veneta video

Seit 2001 bestimmt das deutsche Ausnahmetalent Tomas Meier den Stil der Kollektionen von Bottega Veneta. Nach seiner Ausbildung in Paris an der Chambre Syndicale de la Haute Couture führte ihn sein Weg von Sonia Rykiel (die ich selber sehr verehre) über Hermès bis hin zu seinem eigenen Label. Sein persönlicher Stil zeigt seine Klasse und ein gewisses Understatement. Die Presse liebt sein Genie und schrieb unter anderem: Gestatten, Herr des Nichts (süddeutsch.de) oder Wie von Meisterhand (zeit.de).

Für mich gehört die Show von Bottega Veneta stets zu den wichtigsten auf der Männermodewoche in Mailand und so komme ich selbstverständlich nicht drum herum euch die Looks für die kommende Herbst/Winter Saison zu zeigen.

Sah man bereits in der letzten Saison eine junge und frische Kollektion, so setzt sich dieses nonchalant Gefühl auch in der kommenden Herbst/Winter Saison fort. Es ist das Gefühl von Leichtigkeit und Ungezwungenheit, die die Outfits aus der Masse herausstechen lassen. Keine Lust auf die oftmals so typischen Herbstfarben? Kein Problem! Farbtupfer von Lila, Rosa, Gelb, Orange und Rot findet sich neben einer Palette an dunklen Tönen in der Kollektion wieder. Gerade Schnitte und klar Linien werden lediglich von sparsam eingesetzten geografischen Mustern und Fischgrat unterbrochen. Skinny scheint gestern, wenn man die locker sitzenden Hosen sieht. Sie strahlenden eine angenehme Lässigkeit aus, die sich auch im leichten Oversize bei den gezeigten Sweatern zeigt. Facettenreich kreiert Meier businesstaugliche Anzüge und lässige Freizeitlooks die sich durch Accessoires wie Hosenträgern und locker geknoteten Krawatten auszeichnen. Ein besonderes Augenmerk liegt ebenfalls auf der Wahl der verarbeiteten Materialien. Neben Kord, Flanell und Fleece findet sich auch Strick wieder. Der Materialmix gepaart mit den Accessoires verleiht den Outfits eine teilweise nostalgisch anmutende Schönheit.

After 14 years as head designer it seems that Tomas Meier started a new chapter at Bottega Veneta. After his last menswear show I was quite surprised about the hang loos looks. Trousers, similar to those of ballet dancers, were my favs and will hopefully find their way into my wardrobe. For the fall/winter collection 2015 Meier jumped on this bandwagon again and created a collection with a special nonchalant feeling, which I already loved last season. Double-breasted suits in dark shades found their way into the collection as well as flannel waist band pants. Besides the typical fall colors Meier decided for a viarity of smooth pink, bright orange and purple. Details like suspenders or loosely bounded ties add a certain nostalgic twist to the collection.

Herringbone, intarsia knits and the rare use of geometrical patterns are the cherry on top of this strong collection. Skinny seems gone, furthermore it´s more about a soft dose of oversize.

The collection is young, informally but still combines what the brand stays for: high quality and innovative designs.