Category Archives: Unterhose

Lange Unterhose im Winter: Ja oder nein?

Wenn auch spät, so ist doch noch der Winter bei uns eingezogen. Dick eingemummelt verlassen wir das Haus um das wärmende Büro zu erreichen. Wer nicht erfrieren frieren kommt so über kurz oder lang am Thema „lange Unterhose“ nicht vorbei. Doch schnell kommen Schlagworte wie hässlich, Liebestöter, peinlich, unmännlich und ähnliche negative Dinge in den Sinn. Viele Männer verzichten daher auf die wärmende lange Unterhose und frösteln lieber.

Männer nicht immun gegen Kälte

Warum in aller Welt ist also dieses eine Kleidungsstück nur so verschrien? Schließlich gibt es auch gute Gründe dafür. Männer sind nicht immun gegen Kälter. Frieren und kalte Beine sind nicht nur unangenehm, sondern auch für die Gesundheit nicht zuträglich. Außerdem trägt ein Mann im Winter auch Winterschuhe, Mütze und Handschuhe, ohne sich dabei zu fragen, ob er dadurch nun „weniger schön“ aussieht oder ein „Weichei“ ist

Im Grunde ist unbekannt, woher die Abneigung gegen die lange Unterhose kommt. Am Ende verhält es sich wahrscheinlich wie mit den Weisheiten der Großmutter. Die galten schon immer, egal ob sie in Wahrheit stimmen oder nicht, frei nach dem Motto: „Das war schon immer so…“

Schluss mit dem Vorurteil gegen die lange Unterhose

Daher ist es an der Zeit ein für allemal mit diesem Vorurteil Schluss zu machen! Wir sind der Meinung die lange Unterhose darf getragen werden. Dazu stellen wir ganz einfache „Regeln“ für den Mann auf. JA zur langen Unterhose in folgenden Situationen:

 

  • Arbeit im Freien
  • Langer Arbeitsweg im Freien
  • Arbeiten in einem wenig beheizten Ambiente (Lagerhallen etc. )
  • Anfahrt in Autos ohne Sitzheizung
  • Lange Strecken, die zum Erreichen von öffentlichen Verkehrsmitteln zu Fuß zurück gelegt werden

 

Muss man allerdings nur die Strecke zur Garage ins Haus und vom Firmenparkplatz ins Büro überbrücken, darf auch bei Minusgraden getrost auf das zusätzliche Kleidungsstück verzichtet werden.

Praktische Tipps für den Umgang

Um den Spagat zwischen ‚draußen nicht erfrieren’ und ‚im Büro nicht zu schwitzen’ zu meistern, empfehlen wir mit den langen Unterhosen genauso zu verfahren wie mit den weiteren Accessoires gegen die Kälte: Lange Unterhose einfach nach Ankunft im Büro ausziehen! Schließlich würde auch niemand auf die Idee kommen, Handschuhe oder Mütze im Büro tagsüber zu tragen.

Hier kann sich freuen, wer einen vernünftigen Raum zum Umziehen zur Verfügung hat – aber notfalls klappt das Umziehen mit etwas Übung auch in einer WC-Kabine. Man behandelt die lange Unterhose also einfach wie alle anderen Kleidungsstücke für „draußen“ und trägt sie dementsprechend möglichst auch nur „draußen“.

Wer die lange Unterhose im Büro nicht ausziehen kann, sollte besonders drauf achten, dass es sich um ein eng anliegendes Low-rise-Modell handelt, um überflüssigen Stoff im Bundbereich zu vermeiden. Zusätzlich lässt der Ansatz der langen Unterhose durch ein extra langes Unterhemd verdecken. In Kombination mit Kniestrümpfen bleibt die lange Unterhose dann quasi unsichtbar.

Alternativ können Männer dünne, eng anliegende Sporthosen tragen. Von einer Strumpfhose ist abzuraten, zumal sie das Umziehen im Büro kompliziert macht und man zusätzlich noch Strümpfe mitbringen müsste.

Die Sache mit der Optik

Was ist aber von dem Aussehen der langen Unterhose zu halten? Eine lange Unterhose ist eben genau so hübsch oder hässlich, wie man sie wählt. Mit ein paar einfachen Tipps wird sogar die lange Unterhose zu einem ansehnlichen Kleidungsstück:

 

  • Möglichst ein gut anliegendes Modell wählen
  • Dezente, eher dunkle Uni-Farben bevorzugen
  • Modelle ohne „Eingriff“ wählen – dann erschrickt auch keiner beim Anblick
  • Möglichst tiefer Bund, damit sich nicht 20-30 cm Stoff über dem Hosenbund wölben
  • Immer Retroshorts oder Slip drunter tragen

 

Die Geschichte der Unterhose: Vom Feigenblatt zur modernen Retroshorts

Die Geschichte der Unterhose – Ein langer Weg bis zur modernen Herren-Unterhose Bild:JOCKEY

Den Herren dieser Welt wurde es nicht leicht gemacht da anzukommen, wo der moderne Mann heute steht: in einer bequemen Unterhose – Slip, Boxershorts oder Pants – je nach persönlicher Vorliebe. Was heute selbstverständlich erscheint hat eine lange, und im wahrsten Sinne des Wortes „harte“ Entwicklung hinter sich. Der Gentleman-Blog präsentiert die Geschichte der Unterhose.

Entwicklung mit vielen Etappen

Wurde in der Kunst die schamhafte Verhüllung noch in Form eines Feigenblattes vorgenommen, so musste die wahrhafte Unterhose über viele Etappen entwickelt werden.

Während in der Antike die alten Griechen unter den langen Gewändern noch „unten ohne“ gingen, waren es die Römer, die sich zur Tunika unten herum extra Tücher wickelten und so eine Art „Ur-Unterhose“ trugen. Von Attributen wie praktisch und bequem war diese aber noch weit entfernt – das dicke Tuch scheuerte und ließ sich mit darüber getragener Kleidung nicht vereinbaren. Vermutlich war dies der Grund, dass diese Ur-Unterhose wieder in Vergessenheit geriet.

Unterhemd, Nachthemd und Unterhose in einem

Erst 1000 Jahre später startete die Männerwelt in Europa den nächsten Versuch, die Männlichkeit sinnvoll zu verbergen. Der dreiteilige Lendenschutz war für die damalige Zeit sicher ein Trendsetter – allein die Kunst, die separaten „Beinlinge“ mit dem mittleren Lendenteil zu verbinden bedurfte großer Geschicklichkeit. Die Schmerzen vom Wundlaufen dieser doch sehr unpraktischen Verhüllung möchte Mann sich heute lieber nicht vorstellen. So wurde in der Folgezeit auch lediglich ein leinendes Hemd getragen, welches Unterhemd, Nachthemd und Unterhose zugleich war.

Im 12. Jahrhundert kam die Brouche, eine Art weite Kurzhose aus Leinen oder Wolle, zum Einsatz. Diese wiederum wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von der geschlossenen Strumpfhose mit Schamkapsel verdrängt. Ein Bild was heute eher ein Schmunzeln ins Gesicht bringt.

Deutschstämmiger Textilingenieur Erfinder der modernen Unterhose

Es wollte den Männern irgendwie nicht gelingen, etwas Geeignetes zu entwickeln, was sich auch unter engerer Bekleidung tragen ließ. So mussten die Herren noch bis 1934 warten, bis Arthur Kneibler, der Verkaufs- und Marketingleiter von Cooper’s Inc. den ersten enganliegenden Brief in der Geschichte der Unterwäsche erfand. Hintergrund zu dieser Idee war eine einfache Urlaubskarte, die einen Mann in einem enganliegenden Badeanzug, wie man sie in dieser Zeit in Europa trug, zeigte. Diese Karte von der französischen Riviera inspirierte das Unternehmen und es entstand der erste Slip (Brief) ohne Oberteil unter dem Namen JOCKEY BRIEF, der in Anlehnung an den in dem Slip eingearbeiteten JOCKstrap benannt wurde. In diesem Zusammenhang ließ sich das Unternehmen den Namen rechtlich schützen.

Unterhose GeschichteWie skandalös die so knapp geschnittene Erfindung damals war, zeigte sich besonders auf der ersten Unterwäsche-Schau in Chicago: Das als Bräutigam gekleidete Model trug lediglich einen durchsichtigen Smoking aus Zellophan und darunter nichts außer der neuen Y-Unterhose! Durchaus ein Bild, was auch heute noch auf einer Fashion Week Aufmerksamkeit erregen könnte.

Doppelripp-Unterhose Made in Germany dank Schiesser

Über 100 Lizenzen vergab der Original-Hersteller Kneibler – der sich später auch „Jockey“ nannte – an Hersteller weltweit, die sein Modell der Unterhose weiterentwickelten. So kam auch Schiesser zu einer der begehrten Lizenzen und beschenkte die Herrenwelt 1951 mit der ersten und bis heute unvergessenen Doppelripp-Unterhose Made in Germany.

Fast zeitgleich bescherten uns die US-Armee die aus ihrer Sommeruniform entwickelte „Boxershorts“ und machten diese auch hierzulande bekannt.

Die wilden 1960er und 70er Jahre sowie die ersten Schwulenbewegungen in den 80ern ließen von nun an der Phantasie der Designer freien Lauf: Es entstanden Unterhosen mit schrillen, geblümten Mustern, Herren-Tangas, Bodys, Bikini-Slips für Herren und was der neu entdeckte Körperkult sonst noch begehrte.

Slip, Boxershorts und Pants haben sich durchgesetzt – der Eingriff nicht

Wirklich durchgesetzt und bewährt haben sich am Ende für den täglichen Gebrauch nur wenige Modelle: Slip, Boxershorts und Pants. Eher locker sitzend oder eng anliegend je nach persönlicher Vorliebe. Der zunächst so erfolgreiche Eingriff kommt kaum noch zum Einsatz. Das mag auch daran liegen, das sich für die Herren beim Toilettengang die Hose leicht herunterzulassen mehr bewährt hat als der Griff durch den Sondereingang. Heute erinnert bei modischen Unterhosen oft nur eine aufgesteppte Naht ohne jegliche Funktion an den einstigen Y-Eingriff.

Die Geschichte der Unterhose – Ein langer Weg bis zur modernen Herren-Unterhose

Die Herausforderung eines Designers heute heutzutage darin, die Unterhose so zu optimieren, dass Mann sich in ihr längst nicht mehr nur wohlfühlt. Je nach Einsatz – im Business, Sport, Freizeit oder zu Feierlichkeiten – sollte die Unterhose beim Herrn möglichst dezent sein und im bekleideten Zustand nicht auffallen. Dafür darf sie umso mehr verzücken, wenn die Hüllen fallen. Qualität, Umwelt- und Hautverträglichkeit, vorteilhafte Schnitte, Langlebigkeit, Komfort und Design sind nur einige Punkte, die ein moderner Unterhosen-Designer wie ALBERT KREUZ heute beachten muss, wenn sie neue Modelle kreieren, die das Leben des Mannes rund um sein wichtigstes Stück ein klein wenig angenehmer machen!

Der Gentlemen dankt und kann sich in der modernen Retroshorts endlich in Ruhe zurücklehnen und sich weiteren schönen Dingen widmen. Um die Unterhose braucht er sich jedenfalls keine Sorgen mehr zu machen.

Kurzportrait # 11 – Original Penguins

Schon wieder etwas mehr als ein Monat rum, seit es das letzte Kurzportrait hier im Blog gab. Das sollten wir natürlich ändern. Wie schon beim Kurzportrait von Naketano kommt auch das heutige Portrait ohne viele Lookbookfotos aus. Was einfach Mal wieder daran liegt, dass das Unternehmen nur wenige solcher Fotos zur Verfügung stellt.

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Aber keine Sorge, auch so habe ich mich ein wenig auf die Suche begeben, um den Beitrag passend zu bebildern. Bevor ich einzelne Lieblingsstücke aus deren Shop vorstelle, möchte ich zunächst ein paar Worte zu dem Unternehmen Original Penguins verlieren. Damit man auch weiß von wem man seine Kleidung kauft und was man da eigentlich am Körper trägt. Meiner Meinung nach nicht gerade unwichtig, wenn man neben einem vernünftigen Preis noch auf eine faire Produktion der Kleidung achten möchte.

Das Unternehmen Original Penguin

Original Penguin, welches auch einfach nur als Penguin bekannt wurde, ist ein amerikanisches Modelabel. Dieses hat seine Wurzeln in den 50er und 60er Jahren, während dieser Zeit fasste man nicht nur am Modemarkt Fuß, sondern spezialisierte sich auf Bekleidung, Schuhe und Brillen. Die Produkte aus dem Sortiment des Unternehmens werden aktuell in Nordamerika, Südamerika und Europa vertrieben. So die Kurzfassung.

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Ein wenig ausführlicher, da meiner Meinung nach doch sehr interessant. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Plüschtier großen Einfluss auf die Marke hatte. Die Marke wurde im Jahr 1955 von Munsingwear, einem in Minneapolis ansässigen Unterwäsche- und Militärkleidungshersteller eingeführt.

Munsingwear war zu diesem Zeitpunkt bereits seit vielen Jahren bekannt für seine Gewerkschaft Anzüge sowie Unterwäsche, welche aus einem Unterhemd und Unterhosen in einem einzigen Kleidungsstück kombiniert wurde. Original Penguins oder zumindest die ersten Produkte des Labels erblickten bereits 1954 das Licht der Welt.

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So brachte in diesem Jahr ein Munsingwear Verkäufer einen kleinen, flauschigen Pinguin zu einem Treffen in Minneapolis, wo ein Logo für eine neue Linie Golfhemden gesucht wurde, welche mit denen von Lacoste konkurrieren konnte. Den man hatte erkannt, dass Muningswear nicht nur Unterwäsche konnte, sondern, dass sich auf deren Maschinen auch Golf-Shirts vergleichbar mit der Konkurrenz herstellen ließen. Dass der Pinguin des Verkäufers mehr als ein Reisebegleiter war, sieht man noch heute, wenn man die Kleidungsstücke des Labels betrachtet.

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Soviel zu den trockenen Fakten, wobei ich den Ursprung des Logos doch sehr interessant fand. Original Penguin ist in Kaufhäuser des gehobenen und mittleren Preissegments zu finden, wie Barneys New York, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue, Macys, Nordstrom, Urban Outfitters und David Jones sowie in regionalen Boutiquen, Country Clubs, und Fachgeschäften. Und natürlich darf ein eigener Onlineshop auch nicht fehlen.

Aktuelle Stücke von Original Penguin

Wie bereits angekündigt gibt es keine klassischen Lookbookbilder, welche ich heute kommentiere. Daher bediene ich mich einfach der Produktfotos aus deren Onlineshop und habe diese von interessanten Stücken nachfolgend eingebunden.

PIP Windbreaker Jacket Original Penguin

Für mich der perfekte Begleiter, an lauen Sommerabenden beziehungsweise wärmeren Herbsttagen, ist definitiv ein Windbreaker. Kennst du sicherlich, hierbei handelt es sich, um eine leichte Jacke, welche kaum etwas wiegt und dennoch den Wind gut abhält.

Im Shop von Original Penguins habe ich diese PIP Windbreaker Jacket gefunden, welche mir vom Style sehr gut gefallen hat. Schon auf den ersten Blick erkennt man welches Label hinter dieser Jacke steckt, denn dies verrät definitiv das All-over Penguin Logo Pattern, welches auf der Brust noch mit einem roten, gestickten Pinguin Logo ergänzt wird.

Der Windbreaker kommt mit verstellbaren Ärmelbündchen, einem durchgehenden Reißverschluss sowie kontraststarken Zugverschlüssen am Hoodie daher. Beim verwendeten Material setzt das Label auf 100% Baumwolle. Besonders stylisch finde ich den Kontrast zwischen dem Äußeren und Inneren des Windbreaker. Was hältst du davon?

Raglan Jersey Crew Sweater Original Penguin

Bei dem Raglan Jersey Crew Sweater handelt es sich, um einen klassischen Pullover mit Rundhalsausschnitt. Nicht wundern, dass eine Vielzahl der vorgestellten Kleidungsstücke in blauen Farbtönen daherkommen, ist schließlich die Farbe der Saison.

Wie es sich bei einem vernünftigen Pullover gehört kommt dieser mit langen Ärmeln daher und besteht wie der Windbreaker aus 100% Baumwolle. Ein Pullover, wie der hier gezeigte Raglan Jersey Crew Sweater, kann wahlweise alleine getragen werden oder alternativ mit einem Hemd darunter. Dabei sollte dies am besten eine Farbe besitzen, welche im Kontrast zum Pullover steht. Oder direkt Ton in Ton mit dem Pullover gehen.

Poplin Stretch Long Sleeve Shirt Original Penguin

Was natürlich nicht fehlen darf, ist ein klassisches Hemd, welches sowohl in der Arbeit als auch in der Freizeit getragen werden kann. Wie du sicherlich schon aus einer Vielzahl anderer Beiträge von mir weißt entscheide ich mich, wenn ich die Wahl habe, immer für Langarmhemden. Den lange Ärmel kann man hochkrempeln, an kurze etwas dran zu machen geht eher nicht.

Das Poplin Stretch Long Sleeve Shirt kommt mit einem spitz geknöpftem Kragen sowie gesticktem Pinguin Logo auf der linken Brust daher. Vom Material ausgehend setzt Original Penguin erneut auf 100% Baumwolle.

Oxfords Essential Straight Up Shirt Original Penguin

Neben dem dunklen Hemd habe ich mich noch für ein zweites Hemd entschieden, welches in einem gewebten, hellblauen Look daherkommt. Das Oxfords Essential Straight Up Shirt setzt auf einen schicken Button-Down-Kragen, welchen ich in den letzten zwei, drei Monaten für mich entdeckt habe – war vorher gar nicht mein Fall.

Auch hier gibt es wieder lange Ärmel, 100% Baumwolle sowie zusätzlich Innenbündchen welche auf einen leichten Kontrast setzen. Persönlich würde ich das Hemd eher zu einer Jeans oder Chino tragen und weniger zu einer rosa Hose, aber soll jeder so machen wie er möchte.

Lightweight Travel Chino Original Penguin
Die beim zuvor vorgestellten Hemd angesprochene Chino darf natürlich auch nicht bei meiner Auswahl fehlen. Diese kommt mit einer Kombination aus Reißverschluss und Knopfverschluss daher. Weiterhin kommt die Lightweight Travel Chino mit zwei Seiten- sowie Gesäßtaschen daher, also genügend Platz für Geldbeutel, Smartphone und Co.

Weiterhin hat mich das sehr minimalistische Design der Chino überzeugt. Allein die Anbringung des gestickten Pinguin Logos auf dem Gesäß finde ich sehr gelungen.

Das 1×1 der Unterwäsche – ein Style Guide

Heute möchte ich mich mal mit einem ganz neuen Thema beschäftigen: der Unterwäsche. Viele Männer schwören ja seit frühester Jugend auf das gleiche Modell oder die gleiche Marke, aber auch Unterwäsche ist Mode und so lohnt sich immer, einen Blick nach rechts und links zu werfen. Auch hier gibt es immer wieder neue Labels, bei denen sich ein zweiter Blick lohnt.

In dem Unterwäsche Styleguide möchte ich dir einen Überblick geben, auf was es beim Kauf von Boxershorts und Co. ankommt und was es für neue Marken gibt bei denen es sich lohnt der altbewährten Shorts untreu zu werden.

Größenangaben bei Herrenunterwäsche

Genau wie bei Hosen oder Anzügen gibt es auch bei Boxershorts und Co. eigene Größenangaben. Besonders kompliziert wird es bei einigen Herstellern, da diese bei Unterhosen und auch bei einigen Unterhemdmodellen ihre eigenen Größen verwenden. Außerdem gibt es standardisierte internationale Wäschegrößen, mit denen sich die meisten von uns bestimmt nicht so gut auskennen.

Nachfolgend findest du eine Tabelle, wo du deine Unterwäschegröße ganz einfach anhand deiner Konfektionsgröße ablesen kannst. Genau wie beim Kauf einer perfekt sitzenden Hose sollte man natürlich seine Maße kennen beziehungsweise noch einmal Maß anlegen.

Groeßentabelle

Welche Unterwäsche Styles gibt es?

Auch bei Unterwäsche gibt es verschiedene Styles. Manche Männer bleiben immer einem Style treu und manche variieren zum Beispiel zwischen eher weit geschnittenen Boxershorts für den Alltag und engen Boxer Briefs oder Slips zum Sport. Hier stelle ich Euch eine Übersicht über die verschiedenen Formen vor:

Boxershorts

Boxershorts sind besonders beliebt bei jungen Männer oder auch bei allen, die auf Muster stehen. Boxershorts sind die am weitesten geschnittene Unterwäsche und eignen sich daher eher zum Tragen unter weitere Hosen oder Jeans. Bei engeren Skinny Jeans oder Anzughosen sind Boxershorts nicht unbedingt zu empfehlen, da sie verrutschen, verknittern oder sich durch die Hose abzeichnen. Die meisten Boxershorts haben einen elastischen Bund und sind zu einem Großteil aus Baumwolle gefertigt.

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Retroshorts/Boxer Briefs

Für die engeren Boxer Briefs gibt es viele Bezeichnungen: Retroshorts, Briefs, Pants, Trunks etc. Mit allen Namen werden aber eng anliegende Shorts bezeichnet. Die Beinlänge dieser Briefs variiert von Modell zu Modell. Bei Boxer Briefs wird hauptsächlich eine Baumwoll-Elastan Mischung verarbeitet, damit die Pants elastisch sind und die Haut atmen kann.

Viele Boxer Brief Modelle haben einen Eingriff und einen elastischen Bund, wodurch die Unterhose trotz der engen Passform nicht einschneidet. Briefs sind gut geeignet, um sie unter enge Jeans oder einen Anzug zu tragen, da hier nicht durchscheint oder verrutscht.

Slips

Slips bedecken nur das Hinterteil und haben kein Bein. Dadurch sind Slips besonders gut geeignet für den Einsatz beim Sport oder unter besonders enge Jeans. Die Zeiten des alten Feinripp Slips sind allerdings vorbei. Heute entwerfen auch die klassischen Modehäuser wie Armani, Calvin Klein oder Dolce & Gabbana Slips, die mit den alten Liebestötern wenig gemein haben.

Unterhemden

Auch bei Unterhemden gibt es verschiedene Formen. Zum einen der klassische Unterhemden Schnitt ohne Arme: hierfür wird meistens schlichte Baumwolle verarbeitet oder Feinripp Baumwolle, da dadurch die Haut besonders gut atmen kann und dieses unter einem Hemd nicht zu sehr durchscheint. Das ist ja besonders im Berufsalltag wichtig.

Ein weiterer Unterhemden Stil sind die klassischen T-Shirts, die nicht nur als Unterwäsche, sondern auch als schlichter Begleiter zu einer Jeans getragen werden können. Die meisten T-Shirt Unterhemden haben entweder einen klassischen Rundhalsausschnitt oder einen V-Ausschnitt. Hier hat jeder Mann, ganz nach seinem restlichen Style seine eigenen Vorlieben, welchen Ausschnitt er bevorzugt.

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Unterwäsche Marken

Ebenso wie bei anderen Kleidungsstücken auch, gibt es eben auch bei Unterwäsche verschiedene Labels, welche ihre Produkte am Markt anbieten. Nachfolgend habe ich mich an einer groben Eingliederung dieser versucht, um einen Überblick zu geben.

Die Klassiker

Unterwäschemarken wie Schiesser oder Jockey gehören zu den absoluten Klassikern der Herrenunterwäsche. Hier findest du eine große Auswahl an allen Modellen, meistens in schlichtem weiß. Allerdings haben auch diese Hersteller in den letzten Jahren verschiedene Kollektionen heraus gebracht.

Schiesser macht zum Beispiel seit ein paar Jahren mit seiner Retrokollektion auf sich aufmerksam. Beide Firmen produzieren mit besonders hochwertigen Materialien, daher sind die verschiedenen Modelle auch teurer als von anderen Herstellern. Auch richtige Klassiker sind inzwischen die Calvin Klein Shorts. Besonders legendär sind die Werbekampagnen mit Mark Wahlberg, Kate Moss oder zuletzt Justin Bieber.

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Die Sportlichen

Wer auf sportliche Designs steht, ist mit den Modellen von Gant oder Tommy Hilfiger gut beraten. Bei beiden Marken werden klassische Schnitte mit schlichten Farben und Mustern kombiniert. Die Passformen sind für sportliche Abenteuer gut geeignet, aber das Design ordnet sich hier nicht der Funktion unter.

Die coolen Schweden

Auch die Welt der Unterwäsche haben die skandinavischen Marken für sich erobert. Mit schlichten, aber dennoch innovativen Designs begeistern die coolen Schweden auch in Deutschland viele Männer für ihre Shorts. Durch eine Empfehlung bin ich auf die beiden schwedischen Marken Resteröds und Bread & Boxers aufmerksam geworden.

Wo kaufen?

Wer keine Lust hat, ewig nach einer Auswahl an coolen Marken zu suchen, für den ist der Boxershorts Onlineshop Boxerman das Richtige. Hier findest du eine Auswahl an traditionellen Marken wie Schiesser oder Calvin Klein, aber auch neue Labels wie Resteröds oder Bread and Boxers im Sortiment. Also ruhig mal vorbeischauen.

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Fotos und weiterführende Informationen von Boxerman

Das 1×1 der Unterwäsche – ein Style Guide

Heute möchte ich mich mal mit einem ganz neuen Thema beschäftigen: der Unterwäsche. Viele Männer schwören ja seit frühester Jugend auf das gleiche Modell oder die gleiche Marke, aber auch Unterwäsche ist Mode und so lohnt sich immer, einen Blick nach rechts und links zu werfen. Auch hier gibt es immer wieder neue Labels, bei denen sich ein zweiter Blick lohnt.

In dem Unterwäsche Styleguide möchte ich dir einen Überblick geben, auf was es beim Kauf von Boxershorts und Co. ankommt und was es für neue Marken gibt bei denen es sich lohnt der altbewährten Shorts untreu zu werden.

Größenangaben bei Herrenunterwäsche

Genau wie bei Hosen oder Anzügen gibt es auch bei Boxershorts und Co. eigene Größenangaben. Besonders kompliziert wird es bei einigen Herstellern, da diese bei Unterhosen und auch bei einigen Unterhemdmodellen ihre eigenen Größen verwenden. Außerdem gibt es standardisierte internationale Wäschegrößen, mit denen sich die meisten von uns bestimmt nicht so gut auskennen.

Nachfolgend findest du eine Tabelle, wo du deine Unterwäschegröße ganz einfach anhand deiner Konfektionsgröße ablesen kannst. Genau wie beim Kauf einer perfekt sitzenden Hose sollte man natürlich seine Maße kennen beziehungsweise noch einmal Maß anlegen.

Groeßentabelle

Welche Unterwäsche Styles gibt es?

Auch bei Unterwäsche gibt es verschiedene Styles. Manche Männer bleiben immer einem Style treu und manche variieren zum Beispiel zwischen eher weit geschnittenen Boxershorts für den Alltag und engen Boxer Briefs oder Slips zum Sport. Hier stelle ich Euch eine Übersicht über die verschiedenen Formen vor:

Boxershorts

Boxershorts sind besonders beliebt bei jungen Männer oder auch bei allen, die auf Muster stehen. Boxershorts sind die am weitesten geschnittene Unterwäsche und eignen sich daher eher zum Tragen unter weitere Hosen oder Jeans. Bei engeren Skinny Jeans oder Anzughosen sind Boxershorts nicht unbedingt zu empfehlen, da sie verrutschen, verknittern oder sich durch die Hose abzeichnen. Die meisten Boxershorts haben einen elastischen Bund und sind zu einem Großteil aus Baumwolle gefertigt.

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Retroshorts/Boxer Briefs

Für die engeren Boxer Briefs gibt es viele Bezeichnungen: Retroshorts, Briefs, Pants, Trunks etc. Mit allen Namen werden aber eng anliegende Shorts bezeichnet. Die Beinlänge dieser Briefs variiert von Modell zu Modell. Bei Boxer Briefs wird hauptsächlich eine Baumwoll-Elastan Mischung verarbeitet, damit die Pants elastisch sind und die Haut atmen kann.

Viele Boxer Brief Modelle haben einen Eingriff und einen elastischen Bund, wodurch die Unterhose trotz der engen Passform nicht einschneidet. Briefs sind gut geeignet, um sie unter enge Jeans oder einen Anzug zu tragen, da hier nicht durchscheint oder verrutscht.

Slips

Slips bedecken nur das Hinterteil und haben kein Bein. Dadurch sind Slips besonders gut geeignet für den Einsatz beim Sport oder unter besonders enge Jeans. Die Zeiten des alten Feinripp Slips sind allerdings vorbei. Heute entwerfen auch die klassischen Modehäuser wie Armani, Calvin Klein oder Dolce & Gabbana Slips, die mit den alten Liebestötern wenig gemein haben.

Unterhemden

Auch bei Unterhemden gibt es verschiedene Formen. Zum einen der klassische Unterhemden Schnitt ohne Arme: hierfür wird meistens schlichte Baumwolle verarbeitet oder Feinripp Baumwolle, da dadurch die Haut besonders gut atmen kann und dieses unter einem Hemd nicht zu sehr durchscheint. Das ist ja besonders im Berufsalltag wichtig.

Ein weiterer Unterhemden Stil sind die klassischen T-Shirts, die nicht nur als Unterwäsche, sondern auch als schlichter Begleiter zu einer Jeans getragen werden können. Die meisten T-Shirt Unterhemden haben entweder einen klassischen Rundhalsausschnitt oder einen V-Ausschnitt. Hier hat jeder Mann, ganz nach seinem restlichen Style seine eigenen Vorlieben, welchen Ausschnitt er bevorzugt.

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Unterwäsche Marken

Ebenso wie bei anderen Kleidungsstücken auch, gibt es eben auch bei Unterwäsche verschiedene Labels, welche ihre Produkte am Markt anbieten. Nachfolgend habe ich mich an einer groben Eingliederung dieser versucht, um einen Überblick zu geben.

Die Klassiker

Unterwäschemarken wie Schiesser oder Jockey gehören zu den absoluten Klassikern der Herrenunterwäsche. Hier findest du eine große Auswahl an allen Modellen, meistens in schlichtem weiß. Allerdings haben auch diese Hersteller in den letzten Jahren verschiedene Kollektionen heraus gebracht.

Schiesser macht zum Beispiel seit ein paar Jahren mit seiner Retrokollektion auf sich aufmerksam. Beide Firmen produzieren mit besonders hochwertigen Materialien, daher sind die verschiedenen Modelle auch teurer als von anderen Herstellern. Auch richtige Klassiker sind inzwischen die Calvin Klein Shorts. Besonders legendär sind die Werbekampagnen mit Mark Wahlberg, Kate Moss oder zuletzt Justin Bieber.

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Die Sportlichen

Wer auf sportliche Designs steht, ist mit den Modellen von Gant oder Tommy Hilfiger gut beraten. Bei beiden Marken werden klassische Schnitte mit schlichten Farben und Mustern kombiniert. Die Passformen sind für sportliche Abenteuer gut geeignet, aber das Design ordnet sich hier nicht der Funktion unter.

Die coolen Schweden

Auch die Welt der Unterwäsche haben die skandinavischen Marken für sich erobert. Mit schlichten, aber dennoch innovativen Designs begeistern die coolen Schweden auch in Deutschland viele Männer für ihre Shorts. Durch eine Empfehlung bin ich auf die beiden schwedischen Marken Resteröds und Bread & Boxers aufmerksam geworden.

Wo kaufen?

Wer keine Lust hat, ewig nach einer Auswahl an coolen Marken zu suchen, für den ist der Boxershorts Onlineshop Boxerman das Richtige. Hier findest du eine Auswahl an traditionellen Marken wie Schiesser oder Calvin Klein, aber auch neue Labels wie Resteröds oder Bread and Boxers im Sortiment. Also ruhig mal vorbeischauen.

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Fotos und weiterführende Informationen von Boxerman