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Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

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Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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Wie beginne ich mit Sport? Meine 10 Tipps!

Wer mich kennt, weiß, dass ich bis vor knapp 3 Jahren noch nicht ein bisschen Sport gemacht hatte. Ich habe damals bestimmt eine Packung Zigaretten am Tag geraucht, mich ungesund ernährt und jede Party mitgenommen. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, an dem man mehr auf sich achten möchte und lernen will, bewusster zu leben. Meist scheitert es aber, denn der Schweinehund ist groß und wie bei allem neuen Dingen, hat man auch Angst etwas falsch zu machen. Dabei ist sportlich sein so einfach. Wenn du jetzt gerade dort angekommen bist, aber noch nicht weißt, wie du am besten beginnst, kommen hier in meine 10 Tipps, mit denen du im Handumdrehen zum wahren Sportfanatiker wirst!

Tipp 1 – Einfach Anfangen

So simpel wie Tipp 1 auch klingen mag, er ist wohl der wichtigste, wenn man Sport treiben möchte. No Excuses, kein “Heute noch faul sein und morgen geht es los” – fang einfach an! An jedem Tag und zu jeder Uhrzeit ist Sport machbar. Überwinde dich und schon kann “Mission Adonis” starten! Ein Sportbuddy könnte dir am Anfang helfen dich aufzuraffen. Schließlich wartet jemand auf dich.

Tipp 2 – Schöne Sportkleidung kaufen

Die Wahl der Ausstattung kann schon der erste Motivationsschub sein, denn auch beim Training will man gut aussehen. Auf Schuhe sollte man besonders achten, denn die Beine werden am meisten beansprucht. Aus diesem Grund benötigen die Schuhe einen guten Gripp und eine leichte Dämpfung. Ich trage zurzeit den Endurance Boost Schuh von Porsche Design Sport by adidas, der mit perforiertem Leder für mehr Atmungsaktivität sorgt. Die Gummi-Sohle wurde vom Marktführer in der Reifenproduktion Continental entwickelt und sorgt für einen festen Halt, wenn es durch Blätter oder Regen draußen doch einmal ein wenig rutschig wird. Der cleane, puristische Look in Verbindung mit dem Porsche Design Logo passt perfekt zu einem monochromen Stil, der mir beim Sport richtig gut gefällt. Alle Infos über den Schuh gibt es HIER.

Porsche Design by adidas Endurance Boost Schuh

Tanktop – Posche Design Sport by adidas // Hose – H&M //
Sonnenbrille – ASOS // Schuhe – Porsche Design Sport by adidas

Tipp 3 – Sich durch Sportarten testen

Sport sollte Spaß machen – das ist der dritte Punkt, der ganz oben auf der Liste steht. Es kann sehr gut sein, dass du an manchen Sportarten mehr Gefallen hast als an anderen, von daher solltest du dich einfach mal durchtesten. Magst du lieber Ballsport? Gehst du lieber Schwimmen? Stehst du auf Crossfit im Team, Laufen gehen oder auf Pumpen im Gym? Dir ist überlassen was du tust, Hauptsache du gehst gerne hin!

Tipp 4 – Regelmäßigkeit

Hast du deinen Favoriten gefunden, ist das nächste Zauberwort Regelmäßigkeit. Sport bewirkt nichts, wenn du es einmal in 3 Wochen tust – weder im Kopf, noch für den Körper. Mach dir einen geregelten Zeitplan wann du Sport machst und was du machst.

Tipp 5 – Kurze Workouts

Ich gebe es zu: aller Anfang ist schwer. Manche Sportarten machen in der ersten Zeit kaum Spaß und es gibt Tage, wo man einfach keine Lust hat. Damit man am Ball bleibt, sollte man sich deshalb selbst motivieren. Wenn dich die Kein-Bock-Stimmung packt, einfach Zusammenreißen und nur 20 Minuten kurz etwas machen. Nachdem du es geschafft hast, fühlst du dich besser.

Tipp 6 – Keine übertriebenen Ziele und sich nicht mit anderen messen

Der größter Killer – wenn es um Motivation geht – ist man selbst. Positive Gedanken und kleine Ziele können einem helfen trotzdem dran zu bleiben und den Schweinehund zu überwinden. Mein Tipp: Versuch dich nicht mit anderen zu messen. Vielleicht trainieren sie schon seit ein paar Jahren und sehen deshalb so muskulös aus? Schau dir realistisch die Situation an und plane deine Workouts danach. Um ein wahres Erfolgserlebnis zu haben, probiere das von dir gesetzte Ziel zu übertreffen.

Tipp 7 – Jeder Ort kann für Sport benutzt werden

Ausreden wie “Das Gym ist zu weit weg” sind zwar manchmal wirklich wahr, sollten aber nicht deinen Flow stören. Warum? Überall bietet es sich an Sport zu treiben. Kauf dir eine Sportmatte für zu Hause oder geh in den Park und tob dich dort aus. Du wirst unzählige Möglichkeiten finden, dein Training auch an Orten in deiner Nähe auszuüben. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Setze also daher auf Funktionsteile, die Wärme gut abtransportieren oder im Winter speichern. Porsche Design Sport by adidas bietet für verschiedene Sportarten die passende Ausrüstung, bei der die Funktion bis ins kleinste Detail bedacht worden ist.

Tipp 8 – Die richtige Playlist

Musik kann ein wahrer Energie-Boost sein. Aus diesem Grund ist für mich die richtige Playlist das absolute Must-Have beim Sport. Kleiner Tipp: investiere in einen iPod anstatt mit deinem iPhone Sport zu machen. Damit lenkst du dich nicht ab und konzentrierst dich auf das Wesentliche.

Tipp 9 – Ernährung ist alles, zwing dich aber nicht dazu

Man sagt, die Formel für ein effektives Training ist 70% – 80 % Ernährung und 20% Sport. Zwar sind diese Zahlen nebensächlich, aber sie zeigen, dass deine Nahrung einen großen Einfluss auf Muskeln und Power hat. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen von Low-Carb – über Diäten wie die Ketogene Diät – bis hin zur Massephase für den Muskelaufbau. Überleg dir genau was du erreichen willst und informiere dich, welche Ernährungsweise die richtige dafür ist. Wer schnell anfangen will hier ein allgemeiner Tipp: Eiweiß und Fette (ungesättigte Fettsäuren wie in Nüssen oder Fisch) sollten an Tagen, wo du nicht trainierst, in eurem Ernährungsplan enthalten sein. Kohlenhydrate (langkettig wie zum Beispiel Reis oder Vollkornprodukte) sind an Trainingstagen erlaubt und sollten die Fette ersetzen, d.h. mehr Kohlenhydrate, weniger Fette. Obst und Gemüse müssen ganz oben auf dem Ernährungsplan stehen, Zucker dagegen ganz unten! Fakt ist aber, dass die Ernährung nicht einschränken sollte und du dich nicht dazu zwingst. Das kann schnell demotivieren.

Tipp 10 – Gönn dir eine Auszeit

Im ganzen Artikel spreche ich immer von Workouts, dabei sind die Ruhephasen genauso wichtig wie das regelmäßige Training. Muskeln wachsen nämlich nicht während des Sports. Nimm dir Zeit für dich selbst, schlafe mindestens 7-8 Stunden damit sich die Muskeln optimal regenerieren können und mach hin und wieder einen Cheating-Day. Letzteres hilft dir nicht nur diszipliniert zu bleiben, sondern bringt den Kreislauf bei einer Diät wieder in Schwung.

Hältst du dich an die Tipps und machst regelmäßig Sport, entwickelst du nicht nur Kampfgeist und Muskeln. Gute Haut, Stessabau, und Schweißregulation sind weitere Vorteile, die du dir sicher nicht entgehen lassen willst oder?


Geschenkideen für Männer #1 – Rum

Wie du an der #1 in der Überschrift erkennen kannst, scheint es sich hier, um eine neue Beitragsserie zu handeln. Und damit hast du recht. Mit Geschenkideen für Männer widme ich mich einem Thema, welches immer wieder offene Fragen aufwirft. Nicht nur bei mir.

Erst im Juli bekam ich diese Frage von meiner Frau gestellt, als sie nach einer Idee für mein Geburtstagsgeschenk suchte. Im August habe ich mir selbst diese Frage gestellt, als ich auf der Suche nach einem Geschenk für meinen Vater war. So oder so, Anlässe scheint es genügend zu geben, für die man(n) sich die Frage stellt: „Was kann man diesem Mann schenken?“.

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Genau diese Frage möchte ich mit meiner neuen Beitragsserie beantworten. Oder dir und den anderen Lesern zumindest ein wenig Inspiration geben, was man den verschenken kann. Dabei finden sich unter den Geschenken für Männer sowohl preiswerte, als auch teure sowie unbezahlbare Geschenke, weil sie eben nur für diesen einen Mann geschaffen wurden.

Dem ersten Beitrag möchte ich heute einem, nennen wir es Mal typischen Männergetränk widmen: Rum. Aber keine Sorge es geht hier nicht um reine Fakten welche ich dir präsentieren möchte, vielmehr möchte ich dir den als den „Besten Rum der Welt“ ausgezeichneten Ron Barceló vorstellen. Doch damit noch nicht genug, zum Ende des Beitrags kannst du und zwei andere Leser jeweils ein exklusives Ron Barceló Paket gewinnen. Hört sich doch gut an, oder?

Rum – mehr als nur Alkohol

Hat sich Whisky mittlerweile auch in unseren Breitengraden als Genussgetränk durchgesetzt, ist es bei Rum noch nicht so der Fall. Zumindest habe ich dieses Gefühl, was man alleine an den Preisen im Supermarkt / Getränkemarkt sieht. Während bei Rum bereits ab 40 Euro eine gute Spirituose zu bekommen ist, bewegt sich der Käufer beim Whisky qualitativ eher im Mittelfeld. Aber eigentlich sollten wir uns darüber nicht beschweren. So gibt’s gute Leistung zu vernünftigem Preis – auch nicht schlecht.

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Rum ist mehr als nur ein Getränk, es ist Genuss, es ist ein Anlass sich ein wenig Zeit zu nehmen, um bewusst zu genießen. Daher ist es sicherlich nicht verkehrt eine gute Flasche zu verschenken. Geht es hierbei eher zweitrangig um den Alkohol und vielmehr darum, dass sich der Beschenkte ein wenig Zeit nimmt und bei einem guten Glas Rum seine Gedanken kreisen lässt.

Dabei kannst du dem Beschenkten noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie dieser seinen Rum richtig trinken und vor allem genießen kann. Zunächst sollte man beim Trinken darauf achten keine Eiswürfel zu verwenden, da das Getränk ansonsten an Aroma verliert. Weiterhin trinkt man diesen am besten bei Zimmertemperatur in einem geeigneten Glas. Kleine Schlucke sind vollkommen okay, lieber weniger und dafür genießen und denk daran, dass die Nase auch daran riechen sollte, um in den Genuss des Rums zu kommen.

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Aber nun drifte ich doch wieder ein wenig in trockene Fakten ab, widmen wir uns lieber dem Flüssigen, in diesem Fall Ron Barceló. Schließlich sollst du auch wissen, was du am Ende des Beitrags gewinnen kannst.

Rum von Ron Barceló

Im Jahr 1930 begann die Geschichte der Destillerie Santo Domingo Barceló & Co., als diese von Julian Barceló gegründet wurde. Noch im selben Jahr begann er mit der Produktion eines hervorragenden Rums. Dabei zählt vor allem der Ron Barceló Imperial zum Highlight des Barceló-Sortiments. Denn innerhalb kürzester Zeit nach Einführung in den Markt erlangte er wiederholt die Auszeichnung „Bester Rum der Welt“ des angesehenen Beverage Institute of Chicago. Diese Entscheidung geht zurück auf die brillante kupferrote Farbe, zehn Jahre Reifung in Eichenfässern, eine satte Buttertoffee-Note und einer Spur von Tabakblättern und Pfeffer.

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Mit der Dominikanische Republik hat sich Julian Barceló genau richtig für den Standort seines Unternehmens entschieden. Denn Mitten im Herzen der Karibik bietet dieses Fleckchen Erde ideale Bedingungen für die Reifung. Bester Zuckerrohr als Basis und einer konstanten Durchschnittstemperatur von 30˚C und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent entspricht ein Jahr Reifung dort der von vier Jahren in Schottland.

Gewinne eines von drei Rum-Paketen von Ron Barceló

Gemeinsam mit Ron Barceló verlose ich drei Pakete, bestehend aus einer Flasche Ron Barceló Imperial sowie 4 Rum-Gläser der Marke Ritzenhoff. Als kleine Ergänzung kann ich darauf hinweisen, dass die perfekte Ergänzung des Ron Barceló Imperial die Vasco da Gama Rum Cigarre ist. Aromen des preisgekrönten Rums vereinen sich während der Lagerung neben dem offenen Rum mit feinstem Tabak aus Kuba und der Dominikanischen Republik. Das Ergebnis ist ein aromatisch ausgewogener Rauchgenuss mit feinen Eichennoten.

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Ein Foto deines möglichen Gewinns habe ich dir zuvor eingebunden. Nun geht es nur noch darum zu klären was du machen musst, dass du Besitzer eines von drei Rum-Paketen wirst. Doch keine Sorge, das Gewinnen ist echt kein Buch mit sieben Siegeln. Teile mir und den anderen Lesern bis zum nächsten Mittwoch, den 26.08.2015 um 20:00 Uhr, in den Kommentaren mit, zu welchem Anlass du ein Glas dieses Rums trinken würdest.

Unter den eingegangenen Kommentaren entscheidet der Zufall wer gewonnen hat und vielleicht bist du schon bald der glückliche Besitzer eines Rum-Pakets von Ron Barceló. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nun viel Erfolg beim Gewinnspiel.

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Mit freundlicher Unterstützung von Ron Barceló

Besser schlafen – so klappt es

Sich selber einzugestehen, unter Schlafstörungen zu leiden, mag vereinzelt schon schwierig sein. Begründetes Erwachen, etwa aufgrund voller Blase oder Geräuschentwicklung wie Schnarchen des Partners zählt wohl noch nicht zur Schlafstörung – doch wie sieht es mit dem erneuten Einschlafen aus? Wie häufig kommt es vor? Andere wiederum schlafen „wie ein Bär“, bei denen der Fernseher die ganze Nacht weiterlaufen kann.

Von einer richtigen Schlafstörung, Insomnie, spricht man erst ab einem bestimmten Ausmaß: einer längeren Zeitdauer plus entweder ungenügende Schlafdauer oder minderer Schlafqualität. Dies wird als Krankheit klassifiziert und ist behandlungsbedürftig. Insofern ist ein Arztbesuch anzuraten, denn die gesamte Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ist beeinträchtigt.

Das Alter ist einflussreicher Faktor, denn wie allgemein bekannt ist, kommt der ältere Mensch mit weniger Schlaf aus. Beim durchschnittlichen Erwachsenen liegt die benötigte Schlafdauer zwischen 6 – 8 Stunden. Schlaf ist für Körper und Psyche gleichermaßen wichtig – somit bringt auch eine psychische Belastung häufig Probleme beim Schlafen mit sich und vice versa. Aber auch ein nur geringes Ausmaß ist lästig genug und vor dem nötigen Arztbesuch gibt es allerlei Dinge, die man ausprobieren kann und soll.

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Ausmaß und mögliche Folgen von Schlafstörungen

Die Folgen sind weitreichend: Kopfweh und tagsüber oft starke Müdigkeit führen zu verringerter Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht und begründen auch Stress am Arbeitsplatz und stärkere Gereiztheit allgemein. Gedächtnisstörungen sind nicht selten, Sexualstörungen und Depression können sich mittelfristig einstellen und sich in Wechselwirkung mit den Ursachen im ständigen Konkurrenzkampf befinden.

Der Leidensdruck wird immer stärker. Es fällt die Zuordnung der Ursachen schwerer – doch diese Frage kommt schon bald dem Aussagegehalt folgenden Vergleichs nahe: Was kam zuerst, die Henne oder das Ei? Hier ist die Einhaltung folgender simpler Ratschläge dringend geboten, denn sollten diese zu keinem Erfolg führen, ist ärztliche und/oder psychologische Begutachtung ein Muss.

Gute Prophylaxe sieht so aus

  • Fernsehen im Bett: Wer im Gedanken die Verbindung zwischen „Bett und Schlaf“ relativiert, etwa weil dort auch gegessen, ferngesehen, gearbeitet oder gechattet wird, könnte damit eine Ursache von Schlafstörungen erst schaffen. Es wäre ratsam, ein Big-Sofa beim TV zuzulegen und das Bett wirklich dem Schlaf vorzubehalten. Bei manchen Menschen kann sich das bereits unbewusst auswirken und das Problem entsteht erst gar nicht.
  • Nicht mit vollem Magen ins Bett zu gehen, lernen wir bereits in der Kindheit. Das gilt freilich auch noch heute.
  • Die optimale Temperatur beim Schlafen liegt bei 18° Celsius. Meist ist es jedoch wesentlich wärmer. Im Sommer lässt sich das Schlaf-Klima nur mit Einsatz von Ventilatoren oder einer Klimaanlage regulieren.
  • Beobachtung aller möglichen Beeinträchtigungen: Tappst etwa der Hund mitten in der Nacht umher? Laufen PC oder Handy, wo jede Message kleine Töne den Eingang bestätigen? Macht der Partner Geräusche? Ist es hörbar, wenn in einem anderen Stockwerk des Gebäudes die Abwasserleitung beansprucht wird? Oftmals sind einem die Störfaktoren nicht bewusst, weil man schlaftrunken ist. Erst im Nachhinein sind Störenfriede oft als solche zu orten.
  • Zu viel Schlaf ist ungesund – man kann nicht „auf Vorrat“ schlafen. Der Kreislauf wird gestört, der normale Nachschlaf verkürzt und die Folgen sind ähnlich wie bei zu wenig Schlaf, wenn auch geringeren Ausmaßes. Jedenfalls aber fühlt man sich am nächsten Tag durchgehend schlapp.

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Medikamente – der rasche Ausweg?

Wenn keine diagnostizierte Krankheit vorliegt, sind Medikamente immer auf absolute Ausnahmesituationen zu beschränken. Schlafstörungen auf diese Weise in Eigenregie abzuwehren, ist meistens ein Schuss ins eigene Knie.

Körper und Psyche gewöhnen sich sehr rasch an sämtliche angebotenen Erleichterungen – selbst Schokolade führt bei manchen Charakteren zu „Abhängigkeiten“. Bei Kaffee-Genuss ist wissenschaftlich belegt, dass ein abruptes Ende zu Entzugserscheinungen führt. Bei Medikamenten ist dieser Effekt umso stärker.

Wer also alle prophylaktischen Maßnahmen schon einhält, seelische Belastungen oder spezielle Krankheiten, wie etwa Rheuma oder Asthma, nicht auf Ursächlichkeit hindeuten und dennoch betroffen ist, kann sich auf folgende Tipps besser verlassen als auf den Einsatz von Chemie. Freilich kann im Einzelfall auch die Einnahme gerechtfertigt sein, etwa nach einem Jetlag.

Die erfolgreichsten Tipps zur Abwehr

  • Führung eines Schlaftagebuchs – dies wird vermutlich auch bei medizinischer Abklärung empfohlen. Damit hat man von Anfang genaueste Aufzeichnungen. Die Dauer, die Intensität aber auch besondere Ereignisse, die mit erhöhter Belastung aber auch erhöhter Freude in Form von Aufregung begleitet werden, sollten dokumentiert werden. Die Angabe der Uhrzeiten ist von Vorteil – möglicherweise ist der Nachbar ein Bäckergeselle, der um 3 Uhr morgens zur Arbeit fährt und zuvor in seiner Wohnung „umher rumort“?

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  • Verzicht auf stark verdauliche Nahrungsmittel – heute weiß man, dass Fleisch, Hülsenfrüchte oder gärende Lebensmittel wesentlich aufwändiger zu verdauen sind als andere Speisen. Hier sollte man etwas recherchieren – ein Chili Con Carne ist vor dem Zubettgehen etwa nicht der ideale Begleiter. Häufig führen Verdauungsschwierigkeiten zu Schlafstörungen.
  • Getränkeauswahl – ähnlich wie beim Essen kann auch hier die bloße Verdauung dem gesunden Nachtschlaf einen Strich durch die Rechnung machen. Trifft man sich etwa an einem bestimmten Wochentag am Stammtisch, wo Most oder Weißbiersorten angeboten werden und die Schlafstörungen treten nur dann auf, liegt die Lösung auf der Hand. Die Unverträglichkeit des Kaffeegenusses vor dem Schlafen liegt auf der Hand. Aber auch Alkohol kommt generell diese Eigenschaft zu: Wenngleich er schläfrig macht, stört den gesunden Schlaf.
  • Schaffung von Ritualen – jeder hat seine kleinen Rituale, die zu Entspannung führen. Sei es das Vollbad mit angenehmen Badezusätzen wie Lavendel, eine Tasse Tee, ein Spaziergang in der Dämmerung, Turnübungen oder das Lesen eines Buches – der Gewöhnungseffekt wird eintreten und Körper und Seele auf die anschließende Schlafphase einstimmen.

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  • Generelles Betreiben von Sport – nicht zwingend vor dem Einschlafen durchgeführt ist der sportlich aktive Körper und sein Kreislauf in besserer Kondition als ein solcher, der ohnehin den ganzen Tag „herum kauert“. Wer unter Schlafstörungen leidet, kann mit Beginn von regelmäßiger körperlicher Betätigung schon sehr viel erreichen. Es ist auch nicht wichtig, wie lange oder wie intensiv Sport betrieben wird. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, denn gelegentliche Maßnahmen wirken sich selten auf die Allgemeinverfassung aus.
  • Geistige Anstrengung vor dem Schlafengehen ist nicht gut. Je weniger anspruchsvoll, umso besser. Man sollte nicht mehr lernen, arbeiten oder einen Lateinkursus im TV absolvieren, sondern besser leicht zu verarbeitende Sitcoms konsumieren. Je weniger der Geist „zu tun“ hat, umso schneller verfällt er in angenehmen Schlaf. Am Tag durchgeführt ist geistige Anregung jedoch als produktiver Faktor zu werten.
  • Schlafrhythmus einhalten – immer möglichst zur gleichen Zeit zu Bett gehen und bewusst den Wecker auf die gleiche Zeit stellen, bis sich der Ablauf eingependelt hat. Mit unterschiedlichen Verhaltensweisen fällt es einem körperlich und psychisch schwer, sich automatisch zu Recht zu finden. Ausnahmen dürfen die Regel als solche bestätigen, aber nicht ablösen!
  • Ein Vollbad mit warmen Wasser – es sollte rund 20 Minuten dauern und Badezusätze enthalten. Reformhäuser und Apotheken bieten gute Erzeugnisse aus Heublume, Hopfen, Melisse oder wie bereits erwähnt den Klassiker Lavendel.
  • Ein Glas Milch oder Getreidemilch mit Honig tut jedem gut – dieses kleine Mittelchen wird gerne bei Kindern angewandt und hilft natürlich auch dem Erwachsenen. Je nachdem, was gegessen wurde kann das pflanzliche Pendant wie leichtverdauliche Reismilch für die Verdauung besser sein, denn manche Speisen verklumpen in Kombination mit Kuhmilch.

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Wenn man bereits erwacht ist, ist es für diese Maßnahmen im Grunde zu spät. Aber auch hier lassen sich manche ihrer Natur nach noch anwenden. Wichtig ist, dass man sich psychisch keinen Druck schafft im Sinne von „Ich muss jetzt sofort schlafen, sonst geht´s mir morgen schlecht“. Das wirkt sich nämlich gar nicht entspannend aus. Also: Nicht auf die Uhr schauen! Die Konsequenzen mit innerer Gelassenheit gegenüber sich selbst zu reflektieren lässt sich sogar üben.

Sieht man sich allerdings schon länger im Bett wälzend, wird es keinen Sinn machen, den Zustand zu ignorieren. Derselbe Effekt wie oben wird verstärkt. Ein guter Tipp ist etwa bügeln, lesen, baden oder ähnliche Handlungen: Hier wird man schläfrig und freut sich gewiss eher auf´s Bett, als wenn man in diesem verbleiben würde.

Hat man diese Palette durchprobiert und sie führt nicht zum gewünschten Erfolg, ist ärztliche Betreuung erforderlich. Hier ist genauso die psychische Komponente mit einzubeziehen und ganzheitlich der Sache auf die Spur zu gehen.

Sollte ergänzend eine medikamentöse Behandlung nötig sein, ist es wichtig, sich an die Auflagen durch den Arzt zu halten und Körper und Geist nicht noch stärker daran zu gewöhnen. Unter Berücksichtigung dieser Ratschläge sollte Schlaflosigkeit kein Problem mehr darstellen, es sei denn, sie ist Symptom schwerwiegender Krankheiten und wird im Rahmen der Behandlung fachkundig gelindert.

Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

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Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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Nach dem Trocknen ist eine Schuhcreme zu verwenden. Dazu bieten sich solche, die der Farbe ähnlich sind beziehungsweise sie positiv verstärken oder schlicht farblose Cremes für Universaleinsätze. Dünnes Auftragen mit einer kleinen Bürste umfasst auch die Leder-Sohle und Innenseite des Absatzes. Nur so strahlt das Ergebnis lückenlos und einheitlich.

Im Anschluss wird ein weiches Tuch zum Polieren eingesetzt. Alternativ zur Schuhcreme kann man hier auch Schuh-Wachs einsetzen. Dieses sollte vor jeder Verwendung an der Sonne oder bei einer Heizung angewärmt werden. So erreicht man eine ideale Konsistenz zum Auftragen. Je länger man ihm Zeit zum Einziehen lässt, umso besser kann man „auf Glanz“ polieren. Auch die Sohle aus Leder ist mit einzubeziehen, denn der Pflegeeffekt geht über sichtbare Sauberkeit weit hinaus.

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Bei den Utensilien zum Lederschuhe richtig putzen sollte man nicht sparen. Erstens verleihen hochwertige Cremes, Bürsten und Lappen mehr Freude bei der Anwendung und zweitens ist der Effekt mit dem Auge messbar.

Derselbe Effekt mit weniger Aufwand

Etwas anders verhält sich die Pflege bei Kunstleder. Es ist grundsätzlich pflegeleichter und schon in seiner Herstellung auf die Verwendung als Schuh ideal angepasst worden. Bei ihm ist, wie beim Lederschuh, auch auf Imprägnierung zu achten, gerade ehe man sie bei feuchten Verhältnissen trägt. Öl- oder fetthaltige Cremes sind bei Kunstleder aber nicht einzusetzen. Da es nicht einziehen kann, würde ein Film zurückbleiben.

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Zum Reinigen sind ebenfalls Bürsten erhältlich, es darf in Ermangelung solcher aber durchaus einmal ein sauberer Topfreiniger-Schwamm eingesetzt werden. Spezielle Schaumreiniger in Verbindung mit einer passenden Bürste sind das Ideal bei Kunstlederschuhen. Fettfreie Cremes sorgen für dauerhaft schöne Optik, welche mit erhöhter Langlebigkeit die Echtlederprodukte übertrifft.