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39 Regeln für den modernen Gentleman

Regeln für den Gentleman

Was macht einen Gentleman heutzutage aus? Während viele althergebrachte Sitten und Bräuche nach wie vor Gültigkeit besitzen, sind andere längst überholt. Der Gentleman-Blog präsentiert 39 Regeln für den modernen Gentleman: alle wichtigen Dresscode- und Knigge-Regeln fürs Business und den Umgang mit den Frauen. Dos and Don´ts.

Die Regeln für moderne Gentlemen

1. No brown after six
Selbst als perfekt gewandeter Herr im Maßanzug muss man sich bei abendlichen Stehempfängen immer mal wieder vor Sweatshirtträgern in Gesundheitstretern für seine braunen Rahmengenähten rechtfertigen. Die Briten der Upperclass legten einst zum Dinner den Abendanzug an, darauf bezieht sich das Diktum. Daraus wurde abgeleitet, dass man nach 18 Uhr zum dunklen Anzug schwarze Schuhe trägt. Gilt nur noch bei sehr förmlichen Anlässen.

2. No brown in town
Die sinngemäße Übersetzung dieser Regel müsste lauten „kein Braun im Business“, denn die britische Tradition setzt die Stadt mit dem Geschäftsleben gleich. So gesehen ist dieser Spruch gültiger Business-Dresscode. Bei der Freizeit- oder Smart-Casual-Garderobe kann man ihn dagegen vergessen.

3. Nie zwei Muster oder mehr kombinieren
Das ist natürlich Unsinn, man kann ohne Probleme zum Streifenanzug Karohemd und Paisleybinder tragen. Vorausgesetzt, die Dessins sind gut aufeinander abgestimmt. Dabei gilt es nur zu beachten, dass die unmittelbar nebeneinander liegenden Muster sich in Größe und Rhythmus voneinander unterscheiden, also kleines Karo mit großem Paisley. Wer gar keinen Sinn für derlei Feintuning hat, sollte tatsächlich besser Unis tragen.

4. Mann geht vor, wenn er mit einer Dame das Restaurant betritt
Der Herr sollte früher als Einmann-Stoßtrupp das Terrain erkunden, um die Sicherheitszulage zu peilen. In Feinschmeckerrestaurants oder schicken Bars droht allerdings kaum noch Ungemach und miese Spelunken sucht man mit seiner Herzensdame wohl auch nicht auf. Deshalb kann man heute getrost der Frau den Vortritt lassen, zumal viele alles andere auch als unhöflich empfinden würden.

5. Kein Buttondownkragen zum Businessanzug
Dies ist eine Regel aus der Kategorie „Populäre Modeirrtümer“. Das Buttondownhemd stammt aus den USA, um 1900 wurde es vom New Yorker Herrenausstatter Brooks Brothers auf den Mark gebracht. Von Anfang an wurde es als Gegenentwurf zum steifen Kragen der europäischen Tradition zum Sakkoanzug getragen und bis heute ist es ein US-Businessklassiker geblieben. Leider ist das hierzulande nicht jedem bekannt, wer auf Nummer Sicher gehen will, wählt deshalb zum Anzug besser einen anderen Kragen.

6. Bei der Weste wird der unterste Knopf offen gelassen
Einen sachlichen Grund gibt es dafür nicht, nur zwei aus der Historie. Nr. 1: Die knielangen Westen des 17. Jahrhunderts wurden nicht bis ganz zugeknöpft, da sie sonst beim Gehen behindert hätten. Nr. 2: Der englische König Edward VII. soll als Prince of Wales einmal vergessen haben, den letzten Knopf der Weste zu schließen, was dann von aller Welt kopiert wurde.

7. Kartoffeln nie mit dem Messer schneiden
Veraltet, stammt aus der Zeit, als Silberklingen durch Kartoffelstärke anlaufen konnten.

8. Immer Kniestrümpfe
Zur Abend- und Businessgarderobe gilt das uneingeschränkt. Zwar ist ein trainiertes, braungebranntes Männerbein kein unästhetischer Anblick, dennoch sollte es im Sitzen nicht zwischen Oberkante Kurzsocke und Unterkante Hosensaum herausschauen.

9. Handkuss nie unter freiem Himmel
Korrekt, wer einer Dame die Hand küssen will, sollte dies in Innenräumen tun. Wichtig: Die Lippen dürfen die Hand nicht berühren.

10. Dinnerjacket nur auf hoher See
Falsch, man zieht es auch bei sommerlichen Abendanlässen unter freiem Himmel an.

11. Zum Frack die weiße Schleife, zum Smoking die schwarze
Genau so ist. Warum? Beim Frack kann man so den Gast vom Servicepersonal unterscheiden, das trägt nämlich stets die schwarze Schleife zum Frack.

12. Smoking nie am Tage
Korrekt, der Smoking ist ein Abendanzug. Demzufolge trägt man ihn auch nicht zur Hochzeit am Tage. In den USA sieht man das anders, dort ist der Tuxedo (so der US-Ausdruck für Smoking) Standarddress für die Vermählung.

13. Aufstehen, wenn eine Dame den Raum betritt
Sollte man nach wie vor tun. Allerdings im vernünftigen Rahmen. Also bitte nicht wie ein Springteufel hochschnellen, wenn eine wildfremde Frau das Restaurant betritt.

14. No Sports
Beliebter Vorwand für faule Säcke, mit Gentleman hat das nichts zu tun. Winston Churchill, dem dieses Diktum zugesprochen wird, ist noch mit über Siebzig Fuchsjagden geritten. Ganz unfit kann er also nicht gewesen sein.

15. Bei Tisch nie das Sakko ablegen
Mag altmodisch erscheinen, ist in besseren Restaurants aber immer noch angesagt. Wobei es heute ja diverse Outfits gibt, mit denen man auch ohne Sakko gut angezogen ist. Aber wenn man es trägt, dann bitte auch dabei bleiben.

16. Genießen und schweigen
Genau so macht es der Gentleman. Diskretion ist oberstes Gebot im Umgang mit Damen.

17. Schuhe stets auf Hochglanz
Diese Forderung stammt aus Zeiten, als der feine Herr die Schuhe putzen ließ, Menschen mit engem Terminkalender fehlt dagegen oft die Lust auf die Polier-Arie. Rettung bringen Raulederschuhe, denn der Pflegeaufwand ist minimal.

18. Anstoßen nur mit perlendem Wein
Galt früher, ist mittlerweile veraltet.

19. Zweireiher im Stehen stets zugeknöpft tragen
Die Italiener sehen diesen Punkt nicht so eng, aber sie lieben es ja auch, die Kragenspitzen ihrer Buttondownhemden nicht anzuknöpfen. Letztlich ist es eine Frage, wie der Doppelreiher verarbeitet ist. Bei schneidermäßiger Machart stehen die Vorderteile nicht ab, sondern schmiegen sich auch ohne Knöpfe an den Körper, nur bei billigen Anzügen stehen sie wie Scheunentore auf.

20. Zum Haifischkragen nur Windsorknoten
Das ist Unsinn, auch in der weiten Öffnung eines Haifisch- oder Cutaway-Kragens sieht der schlankere Four-in-hand-Knoten gut aus. Das dachte übrigens wohl auch der Duke of Windsor, nach dem der doppelte, V-förmige Knoten benannt wurde. Fotoaufnahmen beweisen, dass er selbst die einfache Schlingung bevorzugte.

21. Schleife immer selbstgebunden
Kein stilbewusster Mensch würde sich eine vorgebundene Krawatte an den Hemdkragen pinnen, bei der Schleife (oder auch Fliege) finden es dagegen die meisten normal. Stilvoll ist die vorgebundene Variante aber auch da nicht. Warum? Prefab ist phantasielos, in der Küche wie in der Garderobe. Und Schleife binden ist genauso leicht zu lernen wie Schnürsenkel binden.

22. Den Schirm immer zusammengerollt tragen
Abgesehen davon, dass der moderne Gentleman nur noch selten einen Stockschirm mit sich führt, ist diese Regel obsolet. Es sei denn, Sie sind englischer Gardesoldat in Zivil, bei denen ist nur die eng gerollte Gewitterflinte comme il faut.

23. Keine Lederflecken am Ärmel neuer Tweed-Sakkos
Richtig. Würden Sie sich ein Pflaster auf die Haut kleben, auch wenn Sie sich gar nicht verletzt haben?

24. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige
Wer zu spät kommt, vergeudet anderer Leute Zeit. Deshalb wenigstens anrufen oder eine SMS schicken, wenn Sie im Stau stehen. Schlimmer, als nach der Zeit aufzutauchen, ist übrigens verfrühtes Erscheinen.

25. Weingläser nur am Stiel anfassen
Richtig, denn dafür ist er da. Bei Weiß- und Schaumwein soll er verhindern, dass der kühle Tropfen durch die Hand warm wird. Außerdem sehen Fingerabdrücke auf edlem Glas nicht besonders appetitlich aus.

Alte und neue Gentleman-Regeln

26. Tweedanzüge und Maßschuhe vom Butler eintragen lassen
Schwer zu sagen, ob das früher wirklich mal üblich war. Entsprechende Anekdoten gibt es einige, allerdings widersprechen sie der Idee von Maßkleidung. Leute, die sich einen Butler leisten konnten, trugen eigens für sie gefertigte Kleidung. Und die passt von Anfang an.

27. Nie die Knöpfe am Sakkoärmel offen lassen
Bei den Briten gilt es als prahlerisch, wenn man sie offen lässt, um auf die Provenienz des Anzugs hinzuweisen. Italienische Herren sehen das entspannter, sie nutzen den offenen Ärmelschlitz als Stilmittel. Fazit: Jeder, wie er mag.

28. Streifen auf der Krawatte nur vom eigenen Club oder Regiment
Ursprünglich ließen sich alle Streifendessins einem Club, Regiment, College oder Internat zuordnen, heute sind die Farbzusammenstellungen auf dem Binder reines Modedesign. Wählen Sie also nach Belieben aus.

29. Man wünscht nicht mehr guten Appetit
So die einhellige Meinung der Knigge-Experten. In Upperclass-Kreisen mag das stimmen, bei den meisten anderen Leuten wäre es eine Unhöflichkeit, wortlos zu beginnen. Deshalb je nach Umgebung so oder so handhaben.

30. Zum Doppelreiher Hosen stets mit Umschlag
Kein Muss, jedenfalls gibt es keinen sachlichen Grund dafür.

31. Nie die Milch zuerst in die Teetasse, immer umgekehrt
Bei den Briten gilt es als besonders fein, zuerst den Tee einzugießen, so macht es z. B. der Kellner, wenn er Ihnen im Londoner Nobelhotel Claridge’s den Afternoon Tea kredenzt. Die so genannten „kleinen Leute“ bevorzugen angeblich die praktischere Methode, erst die Milch in die Tasse zu geben.

32. Auf der Treppe nie hinter einer Dame gehen
Hintergrund der Regel war, dass man einer Frau beim Hinterhergehen nicht auf Beine und Po starren soll. Andererseits kann es fürsorglich gemeint sein, wenn der Herr auf einer schmalen Stiege sichernd hinten bleibt. Im Zweifel lieber nebeneinander hergehen.

33. Abends zum Anzug weißes Hemd
Richtig. Das hellblaue Businesshemd, einfarbig oder gestreift, gilt für den Abend als nicht fein genug. In Zeiten, da viele Männer bei der abendlichen Freizeit lieber T-Shirts tragen, mag diese Regel absurd erscheinen, der Gentleman beherzigt sie.

34. Am stilvollsten ist der Maßanzug vom Vater oder Großvater
Typisch englische Snob-Idee. Denn im Umkehrschluss sind Herren in selbst gekauften Maßanzügen Emporkömmlinge. Man darf durchaus fragen, was an einem Maßanzug stilvoll sein soll, der kaum richtig passen dürfte.

35. Beim Betreten eines Hauses den Hut abnehmen
So will es die Hut-Etiquette. Wobei öffentliche Gebäude wie z. B. Bahnhöfe aus praktischen Erwägungen nicht als Haus gelten, schließlich wäre es äußerst lästig, wenn man neben seinem Koffer auch den Hut in der Hand halten müsste. In Fahrstühlen werden Hüte auch nicht abgenommen, hier aus Platzgründen.

36. Kein Schmuck
Diese Regel gilt nur für Schmuck, der nicht ins traditionelle Bild passt, also Ohrringe, Armreifen, Handgelenkkettchen, sichtbare Halsketten, Piercings und Brillis im Nasenflügen. Sehr wohl erlaubt sind dagegen Siegel- und Wappenringe, der Trauring sowie ein einzelner Schmuckring. Ansonsten darf sich der Gentleman nur noch mit Manschettenknöpfen und Uhr schmücken.

37. Bei Regen immer Wachsjacke
Es gibt seit langem bessere Methoden, Textilien regendicht zu machen, die gewachste Jacke genießt unter Traditionalisten dennoch weiter Kultstatus. Der moderne Gentleman hat jedoch keine Probleme mit einem Regenmantel aus Synthetik und beim Sport haben Funktionsmaterialien ohnehin Vorrang.

38. Verschlissene Kragen und Manschetten sind beim Hemd ein Zeichen von Stil
Das gilt nur in England und in Adelskreisen (siehe auch Nr. 34), wo Abgenutztheit als Patina gilt und Hinweis auf altes Geld. Ansonsten wirkt man mit einem schäbigen Hemd einfach nur ungepflegt.

39. Der Gentleman muss Pferde und Hunde lieben
Humbug, schließlich leben wir nicht mehr im England der Zwanziger Jahre. Bei den Briten zählt es allerdings nach wie vor zum guten Ton, dass man reiten kann und Hunde hält.

Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

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Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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Lifestyle Sonntag #61

Vergangene Woche war es soweit, wir haben die magische sechzigste Ausgabe des Lifestyle Sonntag geknackt. Nach gut sechzig Ausgaben weißt du nun auch sicherlich Bescheid, was das bedeutet. Eine Auswahl der schönsten Dinge dieser Welt, neuste Trends und Styles, gibt es kurz und knackig in einem Beitrag zusammengefasst. Jede Woche aufs Neue, Woche für Woche. Daher bleibt mir auch diese Woche nicht mehr zu sagen, als viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #61.

Tom Tailor Men Herbst Winter 2015

Für den Herbst und Winter 2015 setzt Tom Tailor auf unkomplizierte Looks, bei denen sowohl Komfort und Passform im Mittelpunkt stehen. Die Trends der neuen Kollektion kann man in fünf Bereiche einteilen: „Outdoor Staples“ kommt kernig, männlich und derb daher „Sporty Blues“ eher bequem und komfortabel. Der „Back To Basics“ widmet sich Klassikern wie Norwegerpullover, Karohemden und Henleys, mit denen in diesem Winter zumindest modisch nichts schief gehen kann.

Mit „Grey Matters“ und „Comfortable Modernism“ setzt Tom Tailor auf moderne Impulse. Bei ersterem dreht sich, wie der Name es bereits verrät, alles um Graunuancen während der zweite Bereich durch Understatement überzeugt und farblich von digitalen Fotoprints aufgebrochen wird. Ich bin schon gespannt die Kollektion in den Shops zu sehen.

Darkoh

Vergangene Woche ist mir zum ersten Mal das Label Darkoh über den Weg gelaufen. Dieses wurde von der deutschen Designerin Joyce Darkoh im Jahr 2013 als Herrenmarke gegründet. Ihr Bestreben war es hierbei ein Label zu schaffen, welches individuelle Kleidungsstücke für eine neue Generation modebewusster Männer schafft.

Dabei steht der Name des Labels als Synonym für Lässigkeit in Kombination mit natürlicher Eleganz und richtet sich an modisch versierte, ausdrucksstarke Individualisten mit höchsten Qualitätsansprüchen. So zumindest beschreibt Joyce ihr Label, welches von der amerikanischen Popkultur und dem New Yorker Spirit inspiriert wurde. Wohingegen sie auf figurbetonte Silhouetten getreu dem englischen Schnittstil setzt. Aber schau doch einfach Mal selbst auf ihrer Webseite vorbei.

Can-Am-Spyder-F3_Black

Über den Ende 2014 vorgestellten Can-Am Spyder F3 hatte ich bereits in der Vergangenheit ein paar Worte verloren. Dieser wurde gerade erst in diesem Jahr mit dem renommierten Red Dot Award für Produktdesign ausgezeichnet. Für den Januar 2016 wartet das Unternehmen nun mit einer Can-Am Spyder F3-S Sonderserie in “Triple Black” auf. Diese wird nur in begrenzter Stückzahl ausgeliefert werden und gefällt mir persönlich ganz gut. Werde ich irgendwann wohl doch nochmal Probe fahren müssen, oder was meinst du?

Philips_Fidelio_L2BO
Persönlich tendiere ich eher zu In-Ear-Kopfhörer, die lassen sich deutlich bequemer in meiner Tasche unterbringen, als die Over-Ear-Kopfhörer am Markt. Für den Philips Fidelio L2BO Over-Ear-Kopfhörer würde ich wohl aber mal eine Ausnahme machen. Bei diesem kann man sicher sein, dass kein Laut nach außen dringt. Dadurch wird jeder Ort ungestört zum eigenen Konzertsaal.

Damit dieses Ergebnis erzielt werden kann, wurden für den Kopfhörer spezielle Ohrmuscheln aus Aluminium entwickelt. Diese verleihen dem Fidelio L2BO eine präzise Akustik und die optimale Soundbalance, ein auf die Ansprüche von Musikliebhabern abgestimmter Frequenzgang sowie die Headsetfunktion machen diesen zum perfekten Begleiter. Und schick schaut er auch noch aus, oder?

New Balance 880 V5

Wenn du ein leidenschaftlicher Läufer bist, dann solltest du nun aufhorchen. Den es geht um das neue Modell von New Balance den 880 V5. Dieser ist für alle Distanzen geeignet und dient als besonders zuverlässiger und langlebiger Begleiter. Dabei sorgt das überaus leichte und flexible FantomFit Obermaterial für die optimale Passform im Mittelfuß und ermöglicht so die bestmögliche Abstoßkraft bei jedem Schritt.

Eine sichere Einleitung der Abrollbewegung sowie generell einen verbesserten Halt im Schuh erreicht New Balance durch eine asymmetrische Konstruktion der Fersenkappe. Die komfortable Zwischensohle umschließt den Fuß, sodass die Läufer eine stärkere Energierückführung und eine höhere Dämpfung wahrnehmen. Schick schaut der 880 V5 in vier unterschiedlichen Colourways auch noch aus.

Tubelaces_FCBayern
Wenn wir gerade bei Schuhen sind, dann passt diese aktuelle Kollaboration FC Bayern München x Tubelaces ganz gut. Auch wenn ich persönlich kein Fan des FC Bayern bin, finde ich die Idee von Tubelaces im Style des Vereins, als besonderen Eyecatcher des Fan-Outfits, ganz gelungen. Die Laces sind in den Farben schwarz, weiß, rot und grau mit Vereinslogo, Fc Bayern München Schriftzug oder dem „mia san mia“ Motto der Bayern erhältlich. Kann man tragen, zumindest als Fan.

adidas Nizza Lo Black

Schon vor gut 45 Jahren, also 1970 sorgte der Nizza Lo Trainer für Aufsehen auf den Courts dieser Welt und wurde schnell zu einem Favoriten. Dhaer ist es nicht verwunderlich, dass dieser sich 2015 mit einem modernen, unaufgeregten Update wieder auf den Straßen präsentiert.

So trumpft der JD Sports exklusive All Black Colorway mit einem Low-Cut Canvas Upper und der klassischen vulkanisierten Außensohle auf, die für Leichtigkeit, Atmungsaktivität und Komfort sorgen. Die gedämpfte Einlegesohle, das obligatorische 3-Streifen-Logo und das altbekannte adidas Originals Patch auf der Zunge und der Ferse machen den Schuh komplett. Schick?

Smiley x Joshua Sanders

Man nehme die weltweit fröhlichste Marke und ein aufstrebendes Design-Talent mit einem weltoffenen Blick auf die Mode und heraus kommt ein Mix aus Couture und Urbanität mit einer Prise italienischen Luxus. So oder so ähnlich lässt sich die Smiley x Joshua Sanders Fall/Winter 2015 Kollektion wohl am besten beschreiben.

Dabei setzt die Kollektion auf Slip On Sneakern, welche nicht nur bequem zu tragen sind, sondern sich auch gut zu fast jedem Outfit kombinieren lassen. Highlights der Sneaker sind die fröhlichen Patches, Smiley-Gesichter, All-Over-Prints und Schriftzüge an der Ferse, die mit Herzsymbolen und Botschaften wie „Smile Please“ Freude und positive Vibes verbreiten. Kann was, oder?

Publish Brand The Arch Jogger Pants Kollektion

Normalerweise bin ich nicht so der Fan von bequemer Kleidung im Alltag, da diese meist einfach zu lässig ausschaut und daher nicht zu jeder Situation passt. Spannend finde ich jedoch die Idee hinter der Arch Jogger Pants von Publish Brand. Hinter dieser Hose verbirgt sich die Idee eine alltagsfähige und zeitgemäßere Form einer Haremshose zu kreieren.

Publish verzichtet hier auf einen extrem tiefen – und dadurch unpraktischen – Schnitt. Anders als viele andere Jogger Pants kommt die Arch Pants mit einem lockeren Schnitt am Oberschenkel und einer verlängerten Bundhöhe daher. Was aus dieser Idee herausgekommen ist, kann sich durchaus sehen lassen. Die Hose ist ab sofort in sechs verschiedenen klassischen Farben bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich.

URBANEARS HERBST WINTER 2015
Flint Blue, Sea Gray und Bonfire Orange diese drei gemütlichen, nostalgischen Farbtönen stehen für die neue Herbst/Winter 2015 Kollektion von Urbanears. Allein schon die Beschreibung der Farben kommt ein wenig nostalgisch, verträumt daher. Nehmen wir nur mal Flint Blue als Beispiel:

„Ergebe dich der Erinnerung an eine vergangene Jahreszeit mit dieser frischen, gedämpften Farbe. Weich beim ersten Blick, hat Flint eine etwas rebellische Seite, mit der verborgenen Fähigkeit Funken sprühen zu lassen, wenn es zu sehr gedrückt wird. Versuche nicht die Dinge zu persönlich zu nehmen. Lass dich von dem Puls deines liebsten Ambient House Mix mitreißen, schalte einen Gang hoch und gehe raus.“

Wenn du weitere visuelle Eindrücke der Kopfhörer haben und auch erfahren möchtest wie verträumt die Beschreibung der beiden anderen Farben ist, dann solltest du am besten direkt bei Urbanears vorbeischauen.

Mavi Turtle
Was sucht eine Schildkröte hier im Blog? Das sag ich dir. Mit dem Kauf eines T-Shirts aus der Mavi Indigo Turtle Kollektion kannst du indirekt das Leben von Meeresschildkröten retten. Denn der Gewinn aus dem Verkauf der Shirts kommt der Ecological Research Society zu Gute.

Denn zusammen mit seinem Denimliefertanten Orta Anadolu und dem bereits erwähnten EKAD (Ecological Research Society) hat Mavi das Projekt Indigo Turtle ins Leben gerufen. Gemeinsam werden die kleinen Meeresschildkröten auf ihrem Weg vom Nest ins Meer begleitet und geschützt, denn sonst schaffen es nur rund 40 Prozent der geschlüpften Tiere ins rettende Meer. Großartig! Shirts gibt es nur solange der Vorrat reicht, ab September auf www.mavi-store.de

Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

Lederschuhe_Pflegen_007

Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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Nach dem Trocknen ist eine Schuhcreme zu verwenden. Dazu bieten sich solche, die der Farbe ähnlich sind beziehungsweise sie positiv verstärken oder schlicht farblose Cremes für Universaleinsätze. Dünnes Auftragen mit einer kleinen Bürste umfasst auch die Leder-Sohle und Innenseite des Absatzes. Nur so strahlt das Ergebnis lückenlos und einheitlich.

Im Anschluss wird ein weiches Tuch zum Polieren eingesetzt. Alternativ zur Schuhcreme kann man hier auch Schuh-Wachs einsetzen. Dieses sollte vor jeder Verwendung an der Sonne oder bei einer Heizung angewärmt werden. So erreicht man eine ideale Konsistenz zum Auftragen. Je länger man ihm Zeit zum Einziehen lässt, umso besser kann man „auf Glanz“ polieren. Auch die Sohle aus Leder ist mit einzubeziehen, denn der Pflegeeffekt geht über sichtbare Sauberkeit weit hinaus.

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Bei den Utensilien zum Lederschuhe richtig putzen sollte man nicht sparen. Erstens verleihen hochwertige Cremes, Bürsten und Lappen mehr Freude bei der Anwendung und zweitens ist der Effekt mit dem Auge messbar.

Derselbe Effekt mit weniger Aufwand

Etwas anders verhält sich die Pflege bei Kunstleder. Es ist grundsätzlich pflegeleichter und schon in seiner Herstellung auf die Verwendung als Schuh ideal angepasst worden. Bei ihm ist, wie beim Lederschuh, auch auf Imprägnierung zu achten, gerade ehe man sie bei feuchten Verhältnissen trägt. Öl- oder fetthaltige Cremes sind bei Kunstleder aber nicht einzusetzen. Da es nicht einziehen kann, würde ein Film zurückbleiben.

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Zum Reinigen sind ebenfalls Bürsten erhältlich, es darf in Ermangelung solcher aber durchaus einmal ein sauberer Topfreiniger-Schwamm eingesetzt werden. Spezielle Schaumreiniger in Verbindung mit einer passenden Bürste sind das Ideal bei Kunstlederschuhen. Fettfreie Cremes sorgen für dauerhaft schöne Optik, welche mit erhöhter Langlebigkeit die Echtlederprodukte übertrifft.

Fünf T-Shirt Trends im Sommer 2015

Ein paar heiße Tage haben wir in diesem Sommer schon erfolgreich hinter uns gebracht. Und mit heiß meine ich 35°C aufwärts, was gerade Abends beim Einschlafen schon eine Qual sein kann. Aber das ist heute nicht das Thema, vielmehr geht es um meine treuen Begleiter, an solchen, doch sehr von der Sonne gesegneten Tagen: Hemden, Shirts und Polos.

Im Sommer kann man wirklich nicht genug von diesen haben. Alleine schon aus dem Grund, dass man diese öfters trägt als alles andere und dadurch, dass man doch schneller schwitzt bei entsprechenden Außentemperaturen, muss die Kleidung auch des öfteren gewechselt werden.

Damit du allerdings auch die richtigen T-Shirts im Schrank hast, welche nicht nur bequem sind, sondern auch nach etwas Ausschauen, stelle ich dir heute fünf T-Shirt Trends für den Sommer 2015 vor. Zunächst gibt es jeweils eine kleine Collage des jeweiligen Shirt-Styles, gefolgt von ein paar Worten zu diesem, im Anschluss daran findest du dann jeweils noch eine Auswahl von T-Shirts, welche diesem Trend entsprechen.

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Leinen T-Shirt

Waren Leinen T-Shirts vor ein paar Jahren nur für die oberen Zehntausend gedacht, kann man diese heute schon in gut sortierten Shops kaufen. Dabei sollte allerdings auch klar sein, dass diese sich preislich über einem normalen Shirt bewegen, also nicht erschrecken, wenn du den Preis eines solchen Shirts siehst.

Das schöne an diesen Shirts ist, dass diese leicht, atmungsaktiv und schnell trocknend sind. Drei Eigenschaften, welche gerade im Sommer ideal und ein Lebensretter für Menschen sind, welche dazu neigen schnell zu Schwitzen.

Labels wie Levi’s, The Kooples, H&M, Mango, Drakewood, Majestic oder Esprit haben eine schöne Auswahl an reinen Leinen Shirts im Angebot. Von anderen Labels gibt es dann noch T-Shirts aus Baumwoll-Leinen-Mischung, welche ebenfalls die oben aufgeführten Eigenschaften besitzen, aber durch die Mischung der zwei Materialien ein wenig günstiger bei der Anschaffung sind.

Persönlich würde ich bei einem Leinen T-Shirt immer auf eine monotone Variante setzen, gerade weiß und beige sind zwei Farben, welche im Sommer vielseitig kombiniert werden können. So kann man diese gut unter einem leichten Blazer tragen oder eben einfach so auf eine stylische Shorts. Ein solches Shirt kann auch unglaublich gut, mit einer gut sitzenden Jeans/Chino und schicken Sneakers getragen werden. Am besten Mal selbst ausprobieren.

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Longline T-Shirt

Man mag es kaum Glauben, aber gerade hier im Blog, wo ich sonst immer auf die richtige Passform bestehe, stelle ich dir den Trend des Longline T-Shirts vor. Der Name ist hier freilich Programm. So handelt es sich hierbei um Shirts, welche sich von anderen T-Shirts dadurch unterscheiden, dass diese eben ein wenig länger als „normale“ T-Shirts.

Jedoch heißt dies nicht, dass diese automatisch schlecht oder unpassend an einem wirken müssen. Im Gegenteil, es ist den Designern vieler Labels gelungen, die von der Skate-Szene inspirierte Lässigkeit gekonnt in den Alltag zu übertragen. Gerade Labels wie Topman, River Island, ASOS, H & M und Co. bringen ganz ansehnliche, taillierte aber eben doch etwas längere Shirts auf den Markt.

Wie immer in der klassischen Variante, monoton, einfarbig und dadurch leicht kombinierbar, aber auch mit ausgefallenen Prints und Grafiken. Eben ganz nach dem eigenen Geschmack. Persönlich sprechen mich die minimalistischen, einfarbigen Shirts ein wenig mehr an. Eine Auswahl davon gibt es nachfolgend.

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Henley T-Shirt

Wenn ich an Henley T-Shirts denke, denke ich irgendwie immer automatisch an Muskelbepackte Männer, die ständig im Fitnessstudio anzutreffen sind und in der Zeit außerhalb, ihren Oberkörper entsprechend präsentieren wollen. Aber keine Sorge, ich weiß selbst, dass das ein Vorurteil ist. Aber Henley Shirts können nicht nur von Athleten getragen werden, auch im Sommer sind diese ideal für einen lässigen Look.

Ein Paar Slim-Fit Jeans kombiniert mit Desert Boots und einem hellen Henley Shirt oder alternativ eine Stoffhose, mit hochgerolltem Saum sowie einem leichten Blazer in Verbindung mit einem solchen Shirt sind nur zwei von vielen Style-Varianten, in welchen sich das Henley Shirt tragen lässt. Gerade farblich gibt es hier mittlerweile eine breit gefächerte Auswahl, so findet man neben weißen und schwarzen Shirts auch dunkelblaue, beige, braune oder gar rote vor.

A Henley shirt is a collarless pullover shirt, characterized by a 10-centimetre-long placket beneath the round neckline, usually having 2–5 buttons. It essentially resembles a collarless polo shirt. The sleeves may be either short or long, and it can be made in almost any fabric, although cotton, cotton-polyester blends, and thermals are by far the most popular.

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Der Klassiker – das weiße T-Shirt

Egal ob James Dean, David Beckham, Marlon Brando oder Ryan Gosling alle haben sie das weiße Rundhals T-Shirt mit Stil getragen. Warum sollten wir also in diesem Sommer nicht das gleiche tun? Schließlich wird ein solcher Klassiker niemals unmodern.

Das schöne an dem einfachen, weißen Shirt ist sicherlich die Tatsache, dass es so vielseitig kombinierbar ist. Ob einfach auf eine Jeans getragen, mit einer Lederjacke kombiniert oder unter einer leichten Sommerjacke getragen, es passt immer.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der weiße, minimalistische Look, welcher diesen Sommer eh angesagt ist, durch einen solchen Klassiker noch unterstützt wird. Absolut genial kommt es übrigens in der Kombination mit einer durchgehend weißen Jeans daher. Auffallen ist da selbst ohne Farbe garantiert.

Preislich gesehen gibt es das weiße Rundhals T-Shirt in den unterschiedlichsten Kategorien, angefangen bei fünf Euro beim Laden ums Eck, bis hin zu über hundert Euro für ein Shirt bekannter Luxusmarken. Hier liegt es ganz an einem selbst, was man sich zulegen und wie viel Geld man ausgeben möchte.

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T-Shirts mit Print

Bisher waren wir eher farblich und designtechnisch zurückhaltend unterwegs, nun wird es ein wenig bunter und aufgedrehter, aber immer noch stilvoll. Denn obwohl es auf den ersten Blick eventuell Kopfzerbrechen bereitet, ein bedrucktes T-Shirt in die eigene Garderobe zu integrieren, ist es eigentlich überraschend einfach. Am einfachsten ist sicherlich die Kombination mit einer schlichten Jeans, aber auch zu einer schönen Shorts als auch unter einem sommerlichen Blazer, macht sich das Print Shirt ganz gut.

Angesagt sind dabei in diesem Sommer Prints, welche auf: Blumen, geometrische Formen, Aztec, digital camo und Mikro Drucke setzen. Gerade florale Muster hatten wir bereits im vergangenen Jahr, also machst du nichts falsch, wenn du davon wieder etwas aus dem Kleiderschrank hervorholst.

Nun solltest du also bestens gerüstet sein für die kommenden Sommertage. Was mich persönlich noch interessiert, ist welcher dieser fünf Styles dich am meisten anspricht? Verrätst du es uns in den Kommentaren?