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Nudie Jeans Dry Denim Project

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Passend zu unserer kleinen Debatte auf Facebook über das Kaufverhalten und billig produzierte Kleidung, möchten wir hier ein bisschen Werbung für den Nachhaltigkeitsgedanken und den Qualitätsanspruch machen. Gerade Jeans können ein treuer Begleiter sein, den man nicht alle zwei Wochen neu kaufen muss, den man reparieren kann, wenn er mal kaputt geht, der Fair produziert wurde, aus Bio Baumwolle besteht und der recycelt werden kann, wenn sich die Wege dann doch irgendwann mal trennen. Vorausgesetzt man kennt Nudie.

Wer Fashionboxx verfolgt, ist sicherlich schon einmal über die Marke Nudie Jeans gestolpert. Wem die Marke noch unbekannt ist, der sollte sich unbedingt unseren Brand Artikel über Nudie Jeans durchlesen. Nudie Jeans steht für Nachhaltigkeit, Fair Produzierte Produkte und eine intelligente Denkweise. Für euch werde ich mich einem kleinen Projekt unterwerfen. Dem Projekt Dry Denim #drydenimproject mehr dazu weiter unten im Artikel.

Doch was ist Dry Denim? 

Dry Denim wird häufig auch als Raw Denim bezeichnet oder anders herum. Dieser Denim ist ein spezieller, unbehandelter Denim Stoff, der nach dem Einfärben nicht gewaschen wurde. Die Waschung wird meist vorgenommen, um die Jeans softer zu machen und einen getragenen Look zu erzeugen. Diesen Schritt übernehmt ihr mit einer Dry Denim Jeans selbst.

Schwerer Dry Denim Jeans Stoff

Dry Denim Stoff meiner Nudie Jeans

Trageweise

Wie bei allen Jeans verändert sich der Stoff beim Tragen und bekommt Abdrücke und Gebrauchsspuren an typischen Stellen wie den Knien, den Taschen oder am Bund. Ein natürlicher Veränderungsprozess also. Dadurch, dass der Stoff noch nicht gewaschen wurde, habt ihr also die Chance eure Jeans bis zur ersten Waschung einzutragen. Dies sollten mindestens sechs Monate sein, besser mehr. In dieser Zeit wird die Jeans zu eurer zweiten Haut und geht mit euch durch dick und dünn. „YOUR JEANS GO WHERE YOU GO. THEY LIVE YOUR LIFESTYLE. THEY GET ABRASIONS AND SCARS. AND THEY BLEED. JUST LIKE YOU.“ Dann könnt ihr eure Jeans das erste Mal waschen und der Stoff wird etwas von seiner Farbe verlieren. Je wärmer das Wasser, desto mehr Farbe verliert die Jeans. Nach dem Waschen lassen sich alle Gebrauchsspuren genau ablesen und ihr habt eine einzigartige Jeans, die sechs Monate eures Leben widerspiegelt. Je nach dem, was ihr in dieser Zeit macht und erlebt sieht auch eure Jeans aus. Wer nur im Büro und auf dem Sofa sitzt, beansprucht die Jeans nicht gerade und das Ergebnis wird gut sein, aber nicht überragend. Das ist denjenigen vorbehalten, die sich viel bewegen und viel erleben.

Trageart einer Dry Denim Jeans

Nudie Jeans User Guide // Quelle: www.nudiejeans.com

Repair Reuse Reduce

Irgendwann ist es dann soweit, dass ihr eure Lieblingsjeans so lange getragen habt, dass sie ein Loch hat. Doch das ist kein Grund sie wegzuschmeißen, sondern erst der Anfang einer Ära. Nudie Jeans bietet euch die Möglichkeit eure Jeans zu reparieren, damit ihr sie wieder tragen könnt. Das ist nicht nur sinnvoll, nachhaltig und erstrebenswert, sondern sieht auch verdammt gut aus. Wer es selbst machen will, kann sich auch einfach ein Repair Kit bestellen. Für die, die es gerne etwas bequemer haben, bietet Nudie diesen Service aber auch in den Flagship Stores an. Da es in Deutschland jedoch noch keine gibt, gibt es gerade bei der Yeans Halle eine Aktion. Im Zeitraum vom 21. – 02.11.2013 bekommt ihr beim Kauf einer Nudie Dry Denim Jeans lebenslange Gratis-Reparaturen für eure Nudie Jeans. Mehr Infos dazu gibt es hier.

#drydenimproject

Bei meinem kleinen Projekt werde ich also sechs Monate lang meine Nudie Dry Denim Jeans tragen und sie zu meiner zweiten Haut machen. Jeden Monat gibt es hier auf Fashionboxx ein Update zur Hose mit Bildern und was alles so passiert ist. Natürlich bekommt ihr auch bei Instagram, Facebook und Twitter über den Hashtag #drydenimproject alles rund um mein vorhaben mit. Ich würde mich freuen, wenn sich noch der ein oder andere der Aktion anschließt und sich ebenfalls ein Paar Dry Denim Jeans zulegt und uns über #drydenimproject an der Entwicklung teilhaben lässt. Verkauft all eure Jeans, nach den sechs Monaten werdet ihr keine andere Jeans mehr tragen wollen. Das spart nicht nur Geld, sondern hilft auch der Umwelt. Coole Bilder teilen wir natürlich jederzeit gerne. Bei sämtlichen Fragen zum Projekt oder zur Jeansauswahl schreibt uns gerne eine Mail oder hinterlasst ein Kommentar.

Wenn ihr aus Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Kempten, Ulm oder Darmstadt kommt und eure Jeans in der Yeans Halle kauft, gibt es sogar noch was zu gewinnen. Wer nicht aus der Nähe kommt, kauft sich einfach hier eine Dry Denim Jeans in seinem liebsten Online Shop. Kaufen könnt ihr sie z.B. bei Frontline, Peoples Place, Kolibrishop und Urbanoutfitters.

Eine Nudie nach 30 Monaten

So soll das Ganze am Ende aussehen // Quelle: www.nudiejeans.com

Urban Outfitters

Der urbane Hipster- und Lifestyleshop Urban Outfitters hat mal wieder ein cooles Lookbook aus dem Hut gezaubert um die coolen Styles der verschiedenen Marken noch besser in Szene zu setzten. Wie immer ist das Lookbook von Urban Oufitters sehr cool und lässig geworden und orientiert sich am Lifestyle junger Menschen aus aller Welt. Coole Caps, lässige Parka, Sneaker, lockere Menschen und gewagte Kombinationen so weit das Auge reicht.

Urban sind auch die Orte an dem die Models abgelichtet wurden. Das alte Retro-Wohnzimmer, der stylische Plattenladen ein alter Holzboden oder das coole Industriegelände. Absolut passend zum Stil von Urban Outfitters und wer schon einmal in einem der vielen Stores in Deutschland gewesen ist, wird dies bestätigen können. Inspiriert durch Streetwear Marken wie Obey, Farah Vintage oder Vans, die momentan wohl zu den beliebtesten und populärsten Marken der jungen Generation gehören.

OUTFIT // Über Dinge, die man besitzen sollte..

Es gibt manche Dinge, die man einfach im Kleiderschrank haben sollte. Sie passen zu jedem Stil und sind dafür gedacht, das Outfit wie das letzte Puzzleteil zu vollenden. Basics werden diese Puzzleteile auch genannt, die nie aus der Mode kommen und mit denen den Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Dazu gehören unter anderem einfarbige T-Shirts aus einem guten Stoff, eine perfekt sitzende Jeans oder natürlich auch eine Lederjacke, wovon letztere in diesem Artikel eine große Rolle spielt.

Ich muss nämlich heute etwas gestehen: ich war bis vor kurzem noch eine Lederjacken-Jungfrau!

Nachdem ich nun 4 Jahre den Mode-Blog pflege und gefühlt über 1000 Trends und auch Jacken berichtet habe, ist selbst bei mir noch Nachholbedarf, was so manche Must-Haves angeht. Bisher trug ich nämlich nur “veganes Leder”.

Ich muss auch gestehen: ich wäre auch noch gern länger Fake-Leder-Träger gewesen. Solange das Material gut verarbeitet worden ist und man kaum erkennt, dass es sich um eine unechte Variante handelt, hat Kunstleder besonders den Vorteil, dass es um mindestens 1/4 billiger ist und natürlich auch nicht aus Tierhaut besteht. Doch nun habe ich mich bei der Präsentation der neuen Spring/Summer 2014 Kollektion von Urban Outfitters Hals über Kopf in eine Echtlederjacke verliebt!

Ich fand die Jacke aus der Renewal Kollektion von Urban Outfitters einfach so gut, dass ich jetzt nicht mehr ohne sie möchte! Eigentlich ist die Jacke für Frauen, aber in einer großen Größe (meine ist Large) passt sie auch zu Typen und verleiht jedem noch so eleganten Outfit einen roughen Stilbruch, der die Strenge ein wenig auflockert. Wie für mich gemacht!

Lederjacke: URBAN OUTFITTERS RENEWAL (für 69,00 € im SALE!)
Pullover: COS (Alternative) //
Hose: ASOS // Schuhe: BEN SHERMAN (Alternative)

Photocredit // Martin Sigle

Männer-Mode: Trends im Frühjahr / Sommer 2014

Modetrends Fruehling 2014

Endlich, der Frühling ist da. Gefütterte, dicke Jacken können nun getrost ganz nach hinten in den Kleiderschrank gehängt und ihre dünneren Pendants nach vorne geholt werden. Mit dem einen oder anderem neuen Teil ergänzt, können die überwinterten, luftigen Teile für die schönen Tage im Frühling und Sommer zu einem völlig neuen Look kombiniert werden. Überzeugen Sie mit schlichter, zeitloser Eleganz und setzen Sie mit den aktuellen Trendfarben und Kombinationen gleichzeitig Akzente. Daniela Struwe, Chef-Stylistin vom Curated Shopping Service MODOMOTO, gibt im Gentleman-Blog Einblicke in die Trends für Frühjahr/Sommer 2014 und verrät, wie Outfits gekonnt kombiniert werden.

Trend: TON IN TON

Im Trend liegen monochrome Looks: Große Kontraste zu setzen ist zwar auffallend, aber viel raffinierter ist ein Outfit, dass sich durch die Kombination feiner Nuancen einer Farbpalette auszeichnet. Monochrome Looks lassen sich zum Beispiel hervorragend mit Grau- oder Blautönen stylen, sie wirken ungezwungen und trotzdem frisch.

MODOMOTO_Florale MusterToll zu kombinieren sind auch Hemden und Shirts mit Mustern. Von kleinen Punkten bis hin zu großen Paisley-Prints ist die Auswahl in dieser Saison groß. Selbst das nach den 1980er Jahren in Vergessenheit geratene Hawaiihemd ist zurück und feiert ein Comeback auf den Laufstegen in Paris, Mailand und London. Die Muster gekonnt einzusetzen bedarf allerdings Stilbewusstsein! Wer sich traut, kann sie zu Denim-Looks kombinieren. Für diejenigen, die sich noch nicht an große Muster wagt, sind vielleicht die filigraneren floralen Prints, die diese Saison die Laufstege zierten, das Richtige.

COMEBACK FÜR BEINFREIHEIT

Die Jeans bekommt in diesem Jahr Gesellschaft im Kleiderschrank: Chino-Hosen in aussagekräftigen Farben wie Orange, Grün, Ocker und sogar Gelb lösen die Erdtöne der vergangenen kalten Saison ab und erweitern die Palette. Eine weitere Alternative sind Hosen mit Bundfalte. Kombiniert mit Hemd und sogar ohne Sakko schaffen sie in der warmen Jahreszeit einen eleganten Business Casual-Look. Noch ein Revival aus den 80ern für die besonders warmen Tage: Die Bermudashorts. Aber Vorsicht: Freie Männerbeine sind im Beruf tabu.

Hosenbeine und Sakkoärmel dürfen im Frühjahr/Sommer 2014 übrigens gerne kürzer werden, die Hemdsärmel dafür etwas mehr hervorblitzen. Die modernen Proportionen und Schnitte, wie beispielsweise Sakkos mit nur einem Knopf und einem langem sportlichen Revers, sehen vor allem bei modebewussten schlanken Männern gut aus.

BACK TO NATURE

MODOMOTO_FarbverlaufDie Herrenkollektionen der Mode-Labels greifen in dieser Saison vermehrt das Thema Natur auf. Urbanität trifft Natur, die Gezeiten definieren die Strukturen, die aufgegriffenen Muster spiegeln die florale Welt wider, die Farben sind facettenreich und vor allem pur. Im Trend liegen „Nichtfarben“: Darunter fallen sanfte Naturfarben, verschiedene gedeckte Sand- und Grautöne, von Graphit, Asphalt, Stein bis hin zu Silber. Für frühsommerliche Frische sorgen Blautöne wie Azur, Ultramarin und Indigo. Im Trend sind auch Farbverläufe, die einem ansonsten schlichten Pullover ein besonderes Detail verleihen. Kombiniert mit einer schlichten Hose wirkt dies smart und ungezwungen.

QUALITÄTEN

Qualitaet ist immer besserHoch im Kurs liegen in diesem Frühjahr und Sommer auch Denim-Looks. Urbane Outfits lassen sich mit leichten, gestrickten Sakkos unterstreichen. Perfekt für die Jahreszeit sind auch leichte Leinenpullover. Und nicht vergessen: Qualität überzeugt, sie spricht ihre ganz eigene Sprache. Ebenso wichtig: Der Sitz. Kleidung sollte nicht kneifen, nicht schlackern und keine Falten werfen.

ACCESSOIRES

Wenn die Tage wieder länger werden, hält man sich länger draußen auf und ist noch nach Feierabend unterwegs. Eine Aktentasche verwahrt zwar alle wichtigen Habseligkeiten, kann aber das Outfit nach der Arbeit etwas steif wirken lassen. Abhilfe schaffen diese Saison bürotaugliche Rucksäcke aus hochwertigem Leder. Sie sind sowohl funktional als auch schick und damit ein optimaler Begleiter für den ganzen Tag. Für einen weniger sportlichen als eleganten Look bieten sich Modelle aus braunem oder schwarzem Leder an.

TIPP

Wenn die Temperaturen wieder steigen, gilt vor allem eine Regel: Stil ist wichtig, sich wohlzufühlen aber genauso. An warmen Tagen sind Kleidungsstücke, die nicht richtig sitzen, einengen oder nicht zum eigenen Stil passen schlichtweg unangenehm. Bleiben Sie authentisch. Die richtige Kleidung passt sich Ihrem aktiven Lebensstil an, nicht umgekehrt.

Favorite Brands #62 – Zanerobe

Ein Informatiker und ein Ingenieur gönnten sich gerade ein kühles Blondes, als sie Zeugen einer Katastrophe wurden. Ein Shirt, so hässlich, dass es dem Betrachter das Augenlicht zu rauben drohte, getragen von einem waschechten “douchebag”. Inspiriert von diesem schauderhaften Anblick entschlossen sie sich darum zu wetten, wer das bessere Shirt entwerfen könne. Von überschwänglichem Ehrgeiz angetrieben, nahm der Wettstreit rasch an Fahrt auf und so entstand schon bald die erste eigene Kollektion.

Was nach einem schlechten Witz klingt, ist tatsächlich die Geschichte von Leith Testoni und Jonathon Yeo, den Gründern des australischen Labels Zanerobe.

Zwölf Jahre und über 300 Retailer später hat sich nichts an dem brüderlichen Wetteifer in der Zanerobe Familie geändert. Im eigens gedrehten Image Video tummeln sich die Flip Flop Träger auf einer Couch und nehmen sich gegenseitig auf den Arm. Thema sind possum suits, fist pumps und die toasted tea cakes der Kollegin. So locker hat man Informatiker und Ingenieure lange nicht erlebt.

Vielleicht ist das auch das Erfolgsrezept von Zanerobe: Lockerheit kombiniert mit Bodenständigkeit.

Die Gründer schildern die Anfänge des Unternehmens als ein ständiges Umziehen – zwischen Orten und Outfits. Morgens zum Stofffabrikanten, Gewebe für die nächste Kollektion sichten. Mittags zurück in die Stadt, Anzug an und ab ins Büro. Als die Marke dann begann Umsatz zu machen, entschlossen sich die beiden ihr Bürohengstdasein aufzugeben und alles auf Zanerobe zu setzen. Sowas braucht eine Menge Mut und Geschäftssinn. Noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass keiner der Gründer einen Hintergrund in diesem Feld hat.

Auch das Sortiment teilt sich in mutig und bodenständig. Neben dem Grundstock an Tees, Tanks und Shirts ist es vor allem die Sureshot Pant, die den Wiedererkennungswert der Marke ausmacht. Das Mischwesen aus Jogginghose und Chino erfreut sich großer Beliebtheit unter streetwearaffinen Bequemlichkeitsfreunden.

Ist aber eine Hybridhose genug, um sich langfristig zu etablieren? Naja, bewiesen wurde es schon. Immerhin gibt es Zanerobe mittlerweile 12 Jahre. Das liegt aber vor allem daran, dass sie sich nicht auf ihrem Initialerfolg ausruhten, sondern ihre Palette erweiterten mit vielen weiteren unkonventionellen Styles mit pfiffigen Ideen. Falls sie das auch in der Zukunft tun, bin ich mir sicher,