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Herrenuhren: Teuer muss sein

Schmuck und insbesondere Uhren, stellen für Männer eine Art Luxus dar. Ein gut gekleideter Mann, trägt auch eine gute Uhr. So war es früher, so ist es heute. Bereits seit dem Jahr 1917 treffen sich die renommierten Schmuck- und Uhrenhersteller aus aller Welt in Basel in der Schweiz. Hier präsentieren sie die glänzenden Prachtstücke der neuen Kollektion – bei der Baselworld. Gezeigt werden dort die neuesten Trends in Sachen Luxusuhren, die besonders die Männer interessieren.

Luxus pur

Diese greifen in der kommenden Saison gerne wieder zu diesen Uhren, wobei diese meist auchPortrait of happy smiling businessman, isolated on white ein Seelentrost für andere Dinge sind, die man im Jahr nicht hat bekommen können. Hierzu gehört vor allem, dass ein vielleicht geplanter Urlaub schon wieder einmal ins Wasser gefallen ist, weil man nicht rechtzeitig oder genügend Urlaub bekam. Die Nachfrage nach Luxusuhren richtet sich aber längst nicht mehr nur an obere Preissegment, sondern auch an die Verbraucher, die Luxusuhren im mittleren und niedrigen Preissegment kaufen möchten. Ideal für deren Vorhaben ist uhrinstinkt.de der Online Shop für exklusive Luxusuhren mit seiner riesigen Auswahl.

Schweizer Uhren

Besonders beliebt sind Schweizer Uhren, aus mehreren Gründen:

  • weil sie präzise hergestellt sind
  • mit besten Materialien hergestellt wurden

Im Luxusuhrensegment sind die Schweizer Uhren stark vertreten, wobei die Uhrenhersteller in den letzten Jahren kaum mehr so viel Umsatz gemacht haben die Jahre zuvor als heute. Eine sehr große Rolle spielt hier natürlich insbesondere die Zahl der Verbraucher, die Uhren auch als Geldanlage betrachten.

Funktionalität

Ein weiteres sehr wichtiges Argument, das für Uhren aus der Schweiz spricht ist ihre Funktionalität. Denn die meisten Männer möchten heute einfach eine Uhr haben, die sie zu allen Gelegenheiten tragen können. Dies spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn die Männer beruflich und privat einen perfekten Auftritt hinlegen möchten. Zu allen Gelegenheiten ist es mit einer Luxusuhr möglich nicht nur zu glänzen, sondern auch mehr als die korrekte Zeit im Blick zu haben. Aus diesem Grund entscheiden sich die Männer auch für sehr funktionale Stücke, die mit Stoppuhr etc. ausgerüstet sind. Edle Schmuckstücke, die dem Manne im neuen Glanze erstrahlen lassen und von Ihrer Qualität ihres Gleichen suchen.

herrenausstatter blog

Tempus fugit – von der paradoxen Faszination mechanischer Zeitmesser

Faszinierende Luxusuhren

Vor einiger Zeit sah ich in einer Fernsehübertragung den unvergleichlichen Günther Netzer sitzen, der neben einem wie immer perfekt passenden Anzug eine besondere Uhr trug. Es war ein Ewiger Kalender von IWC, ungeheuer schön, ungeheuer teuer und uhrmacherisch eine Delikatesse. Diese Art von Komplikation in einer Uhr zeigt – sofern sie ständig betriebsbereit gehalten wird – für eine Dauer von 499 Jahren korrekt das aktuelle Tagesdatum an. Die ebenfalls angezeigte Mondphase würde erst nach 577 Jahren korrigiert werden müssen.

Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit

Bereits in weinseeliger Verklärung befindlich, fragte ich mich selbst laut in den Raum hinein, warum ein Mensch den Wert eines Mittelklassewagens in eine Uhr investiert, deren Highlight er nur einen Bruchteil seiner Funktionsdauer erleben kann – man mache sich klar: Die Uhr wurde gebaut, um etwa bis zum Jahr 2490 das Datum zu präsentieren. Das ist eine Zeitspanne, in der rund 14 Generationen sich die Klinken in die Hand geben.

Denkt man weiter, tut sich vielleicht die generelle Frage auf, warum Herren in stetig wachsender Zahl kleine bis große Vermögen in luxuriöse Zeitmessser investieren, um so auf teuerste Weise jeden Tag mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert zu werden. Es gibt kaum eine subtil eindrucksvollere Weise, sich selbst jeden Tag oder auch jede Stunde beim Betrachten der vorrückenden Zeiger und des Datums beim langsamen Absterben zu beobachten.

Das stete Ticken beruhigt

Vielleicht empfindet man angesichts des stetig weitertickenden Sekundenzeigers am Handgelenk aber auch Beruhigung. Kontinuität in kleinsten, überschaubaren Schritten scheinen eine berechenbare, beherrschbare und überraschungsfreie Realitätswahrnehmung zu unterstützen.

 

Lifestyle Sonntag #61

Vergangene Woche war es soweit, wir haben die magische sechzigste Ausgabe des Lifestyle Sonntag geknackt. Nach gut sechzig Ausgaben weißt du nun auch sicherlich Bescheid, was das bedeutet. Eine Auswahl der schönsten Dinge dieser Welt, neuste Trends und Styles, gibt es kurz und knackig in einem Beitrag zusammengefasst. Jede Woche aufs Neue, Woche für Woche. Daher bleibt mir auch diese Woche nicht mehr zu sagen, als viel Spaß mit dem Lifestyle Sonntag #61.

Tom Tailor Men Herbst Winter 2015

Für den Herbst und Winter 2015 setzt Tom Tailor auf unkomplizierte Looks, bei denen sowohl Komfort und Passform im Mittelpunkt stehen. Die Trends der neuen Kollektion kann man in fünf Bereiche einteilen: „Outdoor Staples“ kommt kernig, männlich und derb daher „Sporty Blues“ eher bequem und komfortabel. Der „Back To Basics“ widmet sich Klassikern wie Norwegerpullover, Karohemden und Henleys, mit denen in diesem Winter zumindest modisch nichts schief gehen kann.

Mit „Grey Matters“ und „Comfortable Modernism“ setzt Tom Tailor auf moderne Impulse. Bei ersterem dreht sich, wie der Name es bereits verrät, alles um Graunuancen während der zweite Bereich durch Understatement überzeugt und farblich von digitalen Fotoprints aufgebrochen wird. Ich bin schon gespannt die Kollektion in den Shops zu sehen.

Darkoh

Vergangene Woche ist mir zum ersten Mal das Label Darkoh über den Weg gelaufen. Dieses wurde von der deutschen Designerin Joyce Darkoh im Jahr 2013 als Herrenmarke gegründet. Ihr Bestreben war es hierbei ein Label zu schaffen, welches individuelle Kleidungsstücke für eine neue Generation modebewusster Männer schafft.

Dabei steht der Name des Labels als Synonym für Lässigkeit in Kombination mit natürlicher Eleganz und richtet sich an modisch versierte, ausdrucksstarke Individualisten mit höchsten Qualitätsansprüchen. So zumindest beschreibt Joyce ihr Label, welches von der amerikanischen Popkultur und dem New Yorker Spirit inspiriert wurde. Wohingegen sie auf figurbetonte Silhouetten getreu dem englischen Schnittstil setzt. Aber schau doch einfach Mal selbst auf ihrer Webseite vorbei.

Can-Am-Spyder-F3_Black

Über den Ende 2014 vorgestellten Can-Am Spyder F3 hatte ich bereits in der Vergangenheit ein paar Worte verloren. Dieser wurde gerade erst in diesem Jahr mit dem renommierten Red Dot Award für Produktdesign ausgezeichnet. Für den Januar 2016 wartet das Unternehmen nun mit einer Can-Am Spyder F3-S Sonderserie in “Triple Black” auf. Diese wird nur in begrenzter Stückzahl ausgeliefert werden und gefällt mir persönlich ganz gut. Werde ich irgendwann wohl doch nochmal Probe fahren müssen, oder was meinst du?

Philips_Fidelio_L2BO
Persönlich tendiere ich eher zu In-Ear-Kopfhörer, die lassen sich deutlich bequemer in meiner Tasche unterbringen, als die Over-Ear-Kopfhörer am Markt. Für den Philips Fidelio L2BO Over-Ear-Kopfhörer würde ich wohl aber mal eine Ausnahme machen. Bei diesem kann man sicher sein, dass kein Laut nach außen dringt. Dadurch wird jeder Ort ungestört zum eigenen Konzertsaal.

Damit dieses Ergebnis erzielt werden kann, wurden für den Kopfhörer spezielle Ohrmuscheln aus Aluminium entwickelt. Diese verleihen dem Fidelio L2BO eine präzise Akustik und die optimale Soundbalance, ein auf die Ansprüche von Musikliebhabern abgestimmter Frequenzgang sowie die Headsetfunktion machen diesen zum perfekten Begleiter. Und schick schaut er auch noch aus, oder?

New Balance 880 V5

Wenn du ein leidenschaftlicher Läufer bist, dann solltest du nun aufhorchen. Den es geht um das neue Modell von New Balance den 880 V5. Dieser ist für alle Distanzen geeignet und dient als besonders zuverlässiger und langlebiger Begleiter. Dabei sorgt das überaus leichte und flexible FantomFit Obermaterial für die optimale Passform im Mittelfuß und ermöglicht so die bestmögliche Abstoßkraft bei jedem Schritt.

Eine sichere Einleitung der Abrollbewegung sowie generell einen verbesserten Halt im Schuh erreicht New Balance durch eine asymmetrische Konstruktion der Fersenkappe. Die komfortable Zwischensohle umschließt den Fuß, sodass die Läufer eine stärkere Energierückführung und eine höhere Dämpfung wahrnehmen. Schick schaut der 880 V5 in vier unterschiedlichen Colourways auch noch aus.

Tubelaces_FCBayern
Wenn wir gerade bei Schuhen sind, dann passt diese aktuelle Kollaboration FC Bayern München x Tubelaces ganz gut. Auch wenn ich persönlich kein Fan des FC Bayern bin, finde ich die Idee von Tubelaces im Style des Vereins, als besonderen Eyecatcher des Fan-Outfits, ganz gelungen. Die Laces sind in den Farben schwarz, weiß, rot und grau mit Vereinslogo, Fc Bayern München Schriftzug oder dem „mia san mia“ Motto der Bayern erhältlich. Kann man tragen, zumindest als Fan.

adidas Nizza Lo Black

Schon vor gut 45 Jahren, also 1970 sorgte der Nizza Lo Trainer für Aufsehen auf den Courts dieser Welt und wurde schnell zu einem Favoriten. Dhaer ist es nicht verwunderlich, dass dieser sich 2015 mit einem modernen, unaufgeregten Update wieder auf den Straßen präsentiert.

So trumpft der JD Sports exklusive All Black Colorway mit einem Low-Cut Canvas Upper und der klassischen vulkanisierten Außensohle auf, die für Leichtigkeit, Atmungsaktivität und Komfort sorgen. Die gedämpfte Einlegesohle, das obligatorische 3-Streifen-Logo und das altbekannte adidas Originals Patch auf der Zunge und der Ferse machen den Schuh komplett. Schick?

Smiley x Joshua Sanders

Man nehme die weltweit fröhlichste Marke und ein aufstrebendes Design-Talent mit einem weltoffenen Blick auf die Mode und heraus kommt ein Mix aus Couture und Urbanität mit einer Prise italienischen Luxus. So oder so ähnlich lässt sich die Smiley x Joshua Sanders Fall/Winter 2015 Kollektion wohl am besten beschreiben.

Dabei setzt die Kollektion auf Slip On Sneakern, welche nicht nur bequem zu tragen sind, sondern sich auch gut zu fast jedem Outfit kombinieren lassen. Highlights der Sneaker sind die fröhlichen Patches, Smiley-Gesichter, All-Over-Prints und Schriftzüge an der Ferse, die mit Herzsymbolen und Botschaften wie „Smile Please“ Freude und positive Vibes verbreiten. Kann was, oder?

Publish Brand The Arch Jogger Pants Kollektion

Normalerweise bin ich nicht so der Fan von bequemer Kleidung im Alltag, da diese meist einfach zu lässig ausschaut und daher nicht zu jeder Situation passt. Spannend finde ich jedoch die Idee hinter der Arch Jogger Pants von Publish Brand. Hinter dieser Hose verbirgt sich die Idee eine alltagsfähige und zeitgemäßere Form einer Haremshose zu kreieren.

Publish verzichtet hier auf einen extrem tiefen – und dadurch unpraktischen – Schnitt. Anders als viele andere Jogger Pants kommt die Arch Pants mit einem lockeren Schnitt am Oberschenkel und einer verlängerten Bundhöhe daher. Was aus dieser Idee herausgekommen ist, kann sich durchaus sehen lassen. Die Hose ist ab sofort in sechs verschiedenen klassischen Farben bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich.

URBANEARS HERBST WINTER 2015
Flint Blue, Sea Gray und Bonfire Orange diese drei gemütlichen, nostalgischen Farbtönen stehen für die neue Herbst/Winter 2015 Kollektion von Urbanears. Allein schon die Beschreibung der Farben kommt ein wenig nostalgisch, verträumt daher. Nehmen wir nur mal Flint Blue als Beispiel:

„Ergebe dich der Erinnerung an eine vergangene Jahreszeit mit dieser frischen, gedämpften Farbe. Weich beim ersten Blick, hat Flint eine etwas rebellische Seite, mit der verborgenen Fähigkeit Funken sprühen zu lassen, wenn es zu sehr gedrückt wird. Versuche nicht die Dinge zu persönlich zu nehmen. Lass dich von dem Puls deines liebsten Ambient House Mix mitreißen, schalte einen Gang hoch und gehe raus.“

Wenn du weitere visuelle Eindrücke der Kopfhörer haben und auch erfahren möchtest wie verträumt die Beschreibung der beiden anderen Farben ist, dann solltest du am besten direkt bei Urbanears vorbeischauen.

Mavi Turtle
Was sucht eine Schildkröte hier im Blog? Das sag ich dir. Mit dem Kauf eines T-Shirts aus der Mavi Indigo Turtle Kollektion kannst du indirekt das Leben von Meeresschildkröten retten. Denn der Gewinn aus dem Verkauf der Shirts kommt der Ecological Research Society zu Gute.

Denn zusammen mit seinem Denimliefertanten Orta Anadolu und dem bereits erwähnten EKAD (Ecological Research Society) hat Mavi das Projekt Indigo Turtle ins Leben gerufen. Gemeinsam werden die kleinen Meeresschildkröten auf ihrem Weg vom Nest ins Meer begleitet und geschützt, denn sonst schaffen es nur rund 40 Prozent der geschlüpften Tiere ins rettende Meer. Großartig! Shirts gibt es nur solange der Vorrat reicht, ab September auf www.mavi-store.de

Goldige Zeiten? Von wegen!

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In Gold investieren

Gold steht bei Anleger in der Gunst ganz weit oben. Wertbeständig, wertvoll, wertgeschätzt. Der sicherer Hafen schlechthin. Nur hat das gelbe Edelmetall in der Staats- und Schuldenkrise der vergangenen Jahre als Anlageklasse versagt. Börsen-Expertin Jessica Schwarzer erklärt im Gentleman-Blog, warum Gold an den Hals einer Frau, an Armgelenke oder Finger aber bitte nicht in den Tresor oder ins Depot gehört. Es gibt bessere Investments.

Die Faszination des Goldes

Der Faszination des Goldes erliegen die Menschen seit vielen Jahrtausenden. Es ist von jeher ein Zeichen von Reichtum. Und es verspricht Sicherheit. Seit jeher ranken sich unzählige Mythen und Legenden um das gelbe Edelmetall. Vielleicht liegt es daran, dass es auch als Anlageklasse so große Strahlkraft hat.

Oder muss es eher „hatte“ heißen? Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen und Monaten auf ein Fünfjahrestief gefallen. Übersetzt heißt das: Gold ist schlicht out, zumindest bei Großinvestoren, die mit ihren Mega-Käufen und Verkäufen die Preise bewegen. Wer als Kleinanleger sein Erspartes in Münzen – oder wenn es ein bisschen mehr ist – in Barren gesteckt hat, sitzt auf dicken Verlusten.

Gold ist unproduktiv

Der Nachteil von Gold für Wertanlage: Kapital, das in Gold steckt, arbeitet nicht. Das Edelmetall ist kein produktives Gut. Es erwirtschaftet nichts, folglich schüttet es auch nichts aus. Rendite gibt es einzig in Form von Kursgewinnen. Das ist bei Aktien ganz anders. Unternehmen wirtschaften, sie machen im Idealfall Gewinne.

Wenn Sie Anteilsscheine einer Firma kaufen, beteiligen Sie sich am Produktivkapital. Läuft es gut, bekommen Sie sogar eine Gewinnausschüttung in Form einer Dividende. Die Dax-Konzerne haben im laufenden Jahr im Schnitt etwas mehr als drei Prozent ausgeschüttet. Sind noch andere Anleger von „Ihrem“ Unternehmen überzeugt, wird auch sein Aktienkurs steigen.

Der Goldpreis steigt nur, wenn sich genügend Käufer finden, die bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Aus welchem Grund auch immer; Angebot und Nachfrage. Der Barren, der in ihrem Tresor liegt, ist morgen noch der gleiche Barren wie heute. Unternehmen entwickeln sich weiter, produzieren, verdienen Geld. Gold hingegen liegt nutzlos rum.

Gold ist nicht risikoarm

Und nebenbei verfällt sein Wert. Gerade mal knapp 1100 Dollar kostet die Feinunze noch. In den vergangenen drei Jahren ist der Preis um mehr als 30 Prozent zurückgegangen. Manche Experten sehen ihn schon auf 800 Dollar abstürzen. So viel zum Thema, Gold sei besonders risikoarm.

Vor vier Jahren schien ein solcher Kursverfall noch undenkbar. Im September 2011 erreichte das Edelmetall einen Rekordwert von 1920 Euro pro Unze – ein Allzeithoch. Die Schuldenkrise in Europa ließ die Investoren scharenweise in die als krisenfest geltende Anlage flüchten. Diesen Ruf scheint das Gold vorerst verloren zu haben. Heute zeigt sich der Goldpreis völlig unbeeindruckt von geopolitischen Krisen. Weder die Ukraine-Krise noch das neuerliche Gezerre um Griechenland trieb Anleger in den einstiegen sicheren Hafen.

Gold eine sichere Krisenwährung?

Das Gold eine Krisenwährung ist, könnte zum nächsten Legende, zum nächsten großen Mythos werden. Lassen Sie Ihr Geld lieber arbeiten, liebe Gentlemen. Und wenn Sie unbedingt in Gold investieren wollen, dann schenken Sie Ihrer Liebsten Schmuck. Vielleicht bezahlen sie den ja künftig sogar mit den Dividenden, die Ihre Aktienengagements Ihnen bringen.

Warum viele Investoren trotz des Wertverfalls an dem gelben Edelmetall festhalten, in den Jahren der Hausse sogar weiter Gold gekauft haben, kann ich nicht nachvollziehen. Es scheint ein magischer Bann zu sein, der sie für Gegenargumente taub und blind sein lässt. Mit sachlicher Analyse hat das wenig zu tun.

Gold spaltet die Lager

Bei keiner anderen Anlageklasse kochen aber auch die Emotionen derart hoch wie beim Gold. Schauen Sie mal in Internetforen. Es scheint nur zwei Lager zu geben: Die einen lieben, ja glorifizieren Gold und lassen nichts darauf kommen, die anderen hassen es.

Nun könnten Sie, liebe Gentlemen natürlich auf die Erholung des Goldpreises setzen. Doch davor würde ich warnen. Experten erinnert die aktuelle Goldpreisentwicklung übrigens sehr an 1980. Damals halbierte sich der Goldpreis innerhalb von zwei Jahren. Anschließend kam es zwar immer wieder zu kurzfristigen Erholungen, es dauerte allerdings knapp 20 Jahre – nämlich bis 2001 – bis der Goldpreis wieder zu einem positiven Trend fand. Wer auf langfristig steigende Preise hofft, muss also womöglich viel Geduld mitbringen.
Goldkurs sinkt

Aktieninvestments sind rentabler

Investieren Sie lieber in Aktien, zumindest einen Teil Ihres Ersparten. Deren Rendite ist besser und langfristig sowieso unschlagbar. Während nämlich der Goldpreis in den letzten drei Jahren um 30 Prozent abgestürzt ist, kletterte der Deutsche Aktienindex in dieser Zeit um mehr als 160 Prozent in die Höhe. Der amerikanische Standardwerteindex Dow Jones schaffte im selben Zeitraum immerhin ein Plus von etwas mehr als 130 Prozent. Davon können Goldanleger nur träumen.

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Ein bisschen Zeit für die Geldanlage

Die Autorin

Finanz-Expertin Jessica SchwarzerDie Historikerin und leidenschaftliche Börsianerin Jessica Schwarzer schreibt seit über 15 Jahren über Geldanlagen und ist Chefkorrespondentin Börse beim Handelsblatt, Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung. Ihr aktuelles Buch heißt „Gierig. Verliebt. Panisch. Wie Anleger ihre Emotionen kontrollieren und Fehler vermeiden“.

Fünf T-Shirt Trends im Sommer 2015

Ein paar heiße Tage haben wir in diesem Sommer schon erfolgreich hinter uns gebracht. Und mit heiß meine ich 35°C aufwärts, was gerade Abends beim Einschlafen schon eine Qual sein kann. Aber das ist heute nicht das Thema, vielmehr geht es um meine treuen Begleiter, an solchen, doch sehr von der Sonne gesegneten Tagen: Hemden, Shirts und Polos.

Im Sommer kann man wirklich nicht genug von diesen haben. Alleine schon aus dem Grund, dass man diese öfters trägt als alles andere und dadurch, dass man doch schneller schwitzt bei entsprechenden Außentemperaturen, muss die Kleidung auch des öfteren gewechselt werden.

Damit du allerdings auch die richtigen T-Shirts im Schrank hast, welche nicht nur bequem sind, sondern auch nach etwas Ausschauen, stelle ich dir heute fünf T-Shirt Trends für den Sommer 2015 vor. Zunächst gibt es jeweils eine kleine Collage des jeweiligen Shirt-Styles, gefolgt von ein paar Worten zu diesem, im Anschluss daran findest du dann jeweils noch eine Auswahl von T-Shirts, welche diesem Trend entsprechen.

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Leinen T-Shirt

Waren Leinen T-Shirts vor ein paar Jahren nur für die oberen Zehntausend gedacht, kann man diese heute schon in gut sortierten Shops kaufen. Dabei sollte allerdings auch klar sein, dass diese sich preislich über einem normalen Shirt bewegen, also nicht erschrecken, wenn du den Preis eines solchen Shirts siehst.

Das schöne an diesen Shirts ist, dass diese leicht, atmungsaktiv und schnell trocknend sind. Drei Eigenschaften, welche gerade im Sommer ideal und ein Lebensretter für Menschen sind, welche dazu neigen schnell zu Schwitzen.

Labels wie Levi’s, The Kooples, H&M, Mango, Drakewood, Majestic oder Esprit haben eine schöne Auswahl an reinen Leinen Shirts im Angebot. Von anderen Labels gibt es dann noch T-Shirts aus Baumwoll-Leinen-Mischung, welche ebenfalls die oben aufgeführten Eigenschaften besitzen, aber durch die Mischung der zwei Materialien ein wenig günstiger bei der Anschaffung sind.

Persönlich würde ich bei einem Leinen T-Shirt immer auf eine monotone Variante setzen, gerade weiß und beige sind zwei Farben, welche im Sommer vielseitig kombiniert werden können. So kann man diese gut unter einem leichten Blazer tragen oder eben einfach so auf eine stylische Shorts. Ein solches Shirt kann auch unglaublich gut, mit einer gut sitzenden Jeans/Chino und schicken Sneakers getragen werden. Am besten Mal selbst ausprobieren.

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Longline T-Shirt

Man mag es kaum Glauben, aber gerade hier im Blog, wo ich sonst immer auf die richtige Passform bestehe, stelle ich dir den Trend des Longline T-Shirts vor. Der Name ist hier freilich Programm. So handelt es sich hierbei um Shirts, welche sich von anderen T-Shirts dadurch unterscheiden, dass diese eben ein wenig länger als „normale“ T-Shirts.

Jedoch heißt dies nicht, dass diese automatisch schlecht oder unpassend an einem wirken müssen. Im Gegenteil, es ist den Designern vieler Labels gelungen, die von der Skate-Szene inspirierte Lässigkeit gekonnt in den Alltag zu übertragen. Gerade Labels wie Topman, River Island, ASOS, H & M und Co. bringen ganz ansehnliche, taillierte aber eben doch etwas längere Shirts auf den Markt.

Wie immer in der klassischen Variante, monoton, einfarbig und dadurch leicht kombinierbar, aber auch mit ausgefallenen Prints und Grafiken. Eben ganz nach dem eigenen Geschmack. Persönlich sprechen mich die minimalistischen, einfarbigen Shirts ein wenig mehr an. Eine Auswahl davon gibt es nachfolgend.

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Henley T-Shirt

Wenn ich an Henley T-Shirts denke, denke ich irgendwie immer automatisch an Muskelbepackte Männer, die ständig im Fitnessstudio anzutreffen sind und in der Zeit außerhalb, ihren Oberkörper entsprechend präsentieren wollen. Aber keine Sorge, ich weiß selbst, dass das ein Vorurteil ist. Aber Henley Shirts können nicht nur von Athleten getragen werden, auch im Sommer sind diese ideal für einen lässigen Look.

Ein Paar Slim-Fit Jeans kombiniert mit Desert Boots und einem hellen Henley Shirt oder alternativ eine Stoffhose, mit hochgerolltem Saum sowie einem leichten Blazer in Verbindung mit einem solchen Shirt sind nur zwei von vielen Style-Varianten, in welchen sich das Henley Shirt tragen lässt. Gerade farblich gibt es hier mittlerweile eine breit gefächerte Auswahl, so findet man neben weißen und schwarzen Shirts auch dunkelblaue, beige, braune oder gar rote vor.

A Henley shirt is a collarless pullover shirt, characterized by a 10-centimetre-long placket beneath the round neckline, usually having 2–5 buttons. It essentially resembles a collarless polo shirt. The sleeves may be either short or long, and it can be made in almost any fabric, although cotton, cotton-polyester blends, and thermals are by far the most popular.

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Der Klassiker – das weiße T-Shirt

Egal ob James Dean, David Beckham, Marlon Brando oder Ryan Gosling alle haben sie das weiße Rundhals T-Shirt mit Stil getragen. Warum sollten wir also in diesem Sommer nicht das gleiche tun? Schließlich wird ein solcher Klassiker niemals unmodern.

Das schöne an dem einfachen, weißen Shirt ist sicherlich die Tatsache, dass es so vielseitig kombinierbar ist. Ob einfach auf eine Jeans getragen, mit einer Lederjacke kombiniert oder unter einer leichten Sommerjacke getragen, es passt immer.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der weiße, minimalistische Look, welcher diesen Sommer eh angesagt ist, durch einen solchen Klassiker noch unterstützt wird. Absolut genial kommt es übrigens in der Kombination mit einer durchgehend weißen Jeans daher. Auffallen ist da selbst ohne Farbe garantiert.

Preislich gesehen gibt es das weiße Rundhals T-Shirt in den unterschiedlichsten Kategorien, angefangen bei fünf Euro beim Laden ums Eck, bis hin zu über hundert Euro für ein Shirt bekannter Luxusmarken. Hier liegt es ganz an einem selbst, was man sich zulegen und wie viel Geld man ausgeben möchte.

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T-Shirts mit Print

Bisher waren wir eher farblich und designtechnisch zurückhaltend unterwegs, nun wird es ein wenig bunter und aufgedrehter, aber immer noch stilvoll. Denn obwohl es auf den ersten Blick eventuell Kopfzerbrechen bereitet, ein bedrucktes T-Shirt in die eigene Garderobe zu integrieren, ist es eigentlich überraschend einfach. Am einfachsten ist sicherlich die Kombination mit einer schlichten Jeans, aber auch zu einer schönen Shorts als auch unter einem sommerlichen Blazer, macht sich das Print Shirt ganz gut.

Angesagt sind dabei in diesem Sommer Prints, welche auf: Blumen, geometrische Formen, Aztec, digital camo und Mikro Drucke setzen. Gerade florale Muster hatten wir bereits im vergangenen Jahr, also machst du nichts falsch, wenn du davon wieder etwas aus dem Kleiderschrank hervorholst.

Nun solltest du also bestens gerüstet sein für die kommenden Sommertage. Was mich persönlich noch interessiert, ist welcher dieser fünf Styles dich am meisten anspricht? Verrätst du es uns in den Kommentaren?