Category Archives: Herrenstyle

Must-Haves im Juli – meine Favoriten

Geht es nur mir so, oder vergeht die Zeit wie im Flug? Es ist schon wieder fast Ende Juli und damit hat der Sommer schon wieder Halbzeit. In Kooperation mit Gillette zeige ich euch auch in diesem Monat wieder einige Favoriten, auf die ich einfach nicht verzichten konnte.

Neuer Monat neue Schuhe. Pünktlich zur Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin kam der neue adidas Tubular heraus. Wie man vielleicht schon mitbekommen hat, bin ich inzwischen großer Fan des Sneaker geworden.
Inspiriert vom klassischen Y-3 Schuh, sind die Tubulars ein wirkliches Fashionpiece, das dazu auch noch super bequem ist! Neben der Neoprenversion gibt’s den Trendschuh seit neuestem auch in der Powerknitvariante mit Schlangenmuster. Das klingt zuerst schon ein wenig bizarr, ist in der Realität aber wirklich dezent und ein tolles Detail bei schlichten schwarzen Looks. Ein Outfit mit dem Schuh folgt noch!

Adidas Tubular Knit

Mit dem Sommer und der Sonne, feiern wir außerdem die Geburtsstunde der deutschen Erstausgabe des Mode-Magazins Numéro und Numéro Homme. International durch den coolen Mix aus Mode, Design, Kunst und Kultur schon sehr bekannt, waren sie in Deutschland bisher nur in der eingefleischten Modeszene ein Begriff. Das wird sich jetzt aber ändern. Das Männermagazin besticht durch eine sehr hochwertige Aufmachung, großartigen Editorials und interessanten Interviews, wie das mit Karl Lagerfeld oder James Deen. Für Tage am See ein absolutes Must-Have!

Numero Mister Spex Michalsky Ipod

Passend zum Hochglanzmagazin gab es auch etwas für die Augen. Wer es noch nicht weiß: Ich bin kurzsichtig und quasi blind, wenn ich keine Kontaktlinsen trage. Im Sommer und ganz besonders zur Pollenzeit sind die kleinen Sehhelfer aber eher eine Qual, denn meist trocknen sie das Auge noch weiter aus und fangen irgendwann an zu schmerzen. Es musste also eine Brille her, die auch draußen tragbar ist. Bei der Kollektion von Michalsky und Mister Spex wurde ich sofort fündig und verguckte mich sofort in das Modell Kreuzkö, welches mit der grünen melierten Farbe besonders bei mir punktete. Ich stehe einfach die Retro-Brille, die zwar dezent aber trotzdem irgendwie ein Eye-Catcher ist.

Wie man schon auf meinem Instagram Account sichten konnte, ging es für mich letzte Woche auf’s MELT! Festival. Da es mein erstes Festival mit Zelten und allem drum und dran war, muss ich zugeben, das ich ein wenig – sagen wir mal – Respekt vor der Sache hatte. Ich hatte einfach keine Ahnung was man braucht, um die drei Tage zu erleben.
Wem es ähnlich geht, der sollte jetzt aufpassen: hier findet man noch einmal die nützlichsten Produkte für ein Festival, die die Zeit ohne Dusche und Bett auf jeden Fall erträglicher machen. Oropax sind auf jeden Fall die größten Helfer, welche die Geräuschkulisse neben dem Zelt fast komplett abschotten. Lediglich den Bass muss man akzeptieren.

Oropax-Gillette-Body_2

Besonders zu erwähnen ist auch der Gillette Body. Gerade wenn es um Hygiene geht, sollte es erstens schnell gehen und zweitens sollten gerade wir Jungs darauf gut vorbereitet sein, sonst kann’s schnell peinlich werden. Warum? Hygiene spielt auf einem Festival eher eine Nebenrolle, was dem Tanznachbar schnell gegen den Strich gehen kann. Deswegen aufgepasst: Eine Körperrasur sieht nicht nur gepflegt aus wenn man bei der Hitze Oberkörperfrei rumläuft, sondern man vermeidet damit auch lästige Gerüche, sodass bei einem Festivalflirt nichts schiefgehen kann. Eine detaillierte Review von mir gibt es HIER.

Um sich auf der Fahrt zum Festivalgelände schon mal in Stimmung zu bringen, die Texte der Lieblingsbands nochmals durchzugehen oder einfach nur um die lange Reise zu überbrücken – es lohnt sich, seinen iPod (Shuffle) noch einmal herauszukramen. Nicht nur, weil er keinen Platz wegnimmt, sondern auch vor allem, weil man ab der ersten Minute zum Festival man auf jedes Prozent des Handyakkus angewiesen ist. Aufladen kostet auf dem Festival nämlich.

Meine Playlist ist zur Zeit mit fast allen Titeln des Sängers JORIS bestückt, der einem mit seinem Album schon nach kurzer Zeit das völlige Gefühl der Entspannung gibt. Gar nicht mal so übel, wenn man den Bässen auf dem Festival mal entkommen möchte. Hier gibt es das Album von Joris zu hören.

Albumcover von Joris

Das letzte Wochenende konnte man mit dem Titel “36 Grad und es wird noch heißer” nicht besser beschreiben. Damit die Tage erträglich werden und nicht mit einem Sonnenstich enden, ist eine Kopfbedeckung am Strand, auf dem Festival oder auch beim Shoppen nicht nur eine gute Wahl, sondern auch ein Accessoire, das jeden Look abrundet. Lange war ich auf der Suche nach dem passendem Hut, bis ich vor kurzem bei ASOS fündig wurde.
Ich mag die etwas breitere Krempe, sowie das feste Filz-Material, das den Hut ziemlich hochwertig macht. Auf meinem Instagram Account habe ich bereits ein Outfit gepostet. Kaufen könnt ihr ihn HIER.

Ein von Oliver (@mreigensinn) gepostetes Foto am


Asos-Filzhut-breiter-krempe

Knopfschmuck für Männer: STÖÖKIE x TOPMAN

Button Cover von STÖÖKIE x TOPMAN

Wie schon in meinem letzten Artikel über Accessoires berichtet, bin ich nicht wirklich begeistert von Ohrringen, Ketten oder anderen Klimbim an einem Mann. Dennoch gibt es hier und da immer wieder Designer, welche mir die kleinen Schmuckstücke doch ein wenig schmackhafter machen. Allen voran dass Label MURKY, bei dem ich noch nicht weiß, wo man die Produkte kaufen kann, sie aber dringendes “Haben-Wollen”-Bedürfnis in mir auslösen und ich somit weiterhin das Internet durchforste, bis ich sie in meinen Warenkorb legen kann.

Die Londoner Label STÖÖKI ist ebenso ein Kandidat. Nadia Abbas, Luka Hippolyte und Quincey Cassel Williams haben sich zusammengeschlossen, um nicht nur alltägliche Accessoires zu kreieren, sondern haben etwas designt, was selbst ich bisher noch nicht gesehen habe: Knopfschmuck!

Auch wenn ich eigentlich nie so der Fan von vergoldetem Schmuck war, bin ich extrem angetan von der Variante, die mich ein Stück weit an eine Brosche erinnert. Sie kann das Outfit extrem aufwerten und wirkt meiner Meinung nach am besten, wenn man sie zu einem monochromen Look trägt, welcher am besten noch mit einer Jacke oder Cardigan das Hauptaugenmerk voll auf das Accessoire lenkt.

Unter dem Namen GEODESIC kreierte STÖÖKI erstmalig für TOPMAN eine sehr aussagekräftige, handgefertigte Kollektion aus langen Gliederketten, Collar Tips und Statement-Ringen, die der Alltagskleidung und besonders dem zur Zeit voll im Trend liegenden Streetwear-Stil einen sehr luxuriösen Touch verleihen sollen. Nicht nur Schmuck und Kleidung kreieren die Drei, sondern vereinen Mode auch mit elektronischen Beats, die sie unter dem gleichnamigen Label veröffentlichen.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der sollte schnell sein! Einige Teile sind schon ausverkauft. Hier kann man die STÖÖKIE x TOPMAN Kollektion kaufen.

UNIQLO IN BERLIN – Das erwartet uns am 11. April

UNIQLO eröffnet am 11. April auf dem Kurfürstendamm seine Pforten und setzt damit einen Meilenstein für das Unternehmen, erstmals auch in Deutschland vertreten zu sein. Lange habe ich auf diesen Moment gewartet, denn die Marke mit japanischer Herkunft gehört seit meinem ersten Aufenthalt in New York vor 5 Jahren zu meinen absoluten Favoriten in Sachen Basics, Jacken und Jeans. “Life-Wear” wird das Sortiment von UNIQLO genannt, das wie der Name schon sagt, für absolut jeden gemacht worden ist. Tragbar und vielfältig ist die Auswahl, die von cleanen Oberteilen bis hin zu auffälligen Prints jeden Geschmack trifft.

Wer noch nie in den Genuss kam, in einem UNIQLO gewesen zu sein, dem beantworte ich gern die Frage, die bestimmt aufkommt: “Was macht den Laden so besonders?”.

 

Die Antwort liegt ganz klar in der japanischen Philosophie des Unternehmens. Sehr minimalistisch, dafür aber qualitativ Hochwertig, verwendet UNIQLO für die Produktion der Kleidung einen hohen Anteil an natürlichen Stoffen wie Kaschmir, Merino- oder Baumwolle, die sich gut verarbeitet an den Körper anschmiegen und damit super bequem sind. Der Preis ist dabei fast unschlagbar.

Ich trage heute noch T-Shirts der Marke, die ich damals für knapp 6 $ gekauft habe. Sie haben keine Löcher, verziehen sich nicht beim Waschen und haben einen tollen Sitz. Außerdem gibt es sie in allen erdenklichen Farben, sodass man seine Lieblingsfarben stets in ein Outfit einbringen kann. Allein dafür Lohnt sich der Besuch des neuen Stores in der Tauentzienstraße 7.

Mit der Expansion des Unternehmens nach Europa erwarten uns jedoch nicht nur gute Qualität und ein weites Spektrum an Kollektionen für Frauen, Männer und Kinder. Auch Kollaborationen mit namenhaften Modeschöpfern oder bekannten Personen, die auch uns Normalverdienern ein Stück Designer-Feeling geben, werden ab dem 11. April dann hoffentlich auch bei uns erhältlich sein.

Jil Sander zum Beispiel, kreierte von 2009 – 2011 eine Kollektion mit dem Namen +J für das Unternehmen, welches vom Stil her perfekt zum gleichnamigen Modehaus der erfolgreichen Designerin passte. Auch Bloggerin Susie Bubble durfte bereits für UNIQLO designen.

Auch jetzt gibt es neben der Ines De La Fessange Kolllaboration auch für Männer wieder limitierte Kollektionen. Pharrell Williams kreierte zusammen mit der Modemarke T-Shirts und Basecaps, die man für nur 20 $ sein Eigen nennen kann. Designer Michael Bastian sorgt für eine weite Bandbreite an Polo-Shirts.

Pharell Williams für UNIQLO Spring / Summer 2014

Michael Bastian für UNIQLO Spring / Summer 2014

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und fleißig shoppen möchte, der kann es bereits auf der UK-Seite tun, die jedoch leider nicht alle Designer-Kollaborationen anbietet. Trotzdem gibt es einige Teile, die ich jetzt schon in Gedanken zu meinen restlichen Klamotten hinzu kombiniere.

Meine Online-Favoriten

Ich es kaum erwarten, den neuen UNIQLO-Store am Ku’Damm zu betreten!

Was wir bei den OSCARS 2014 gelernt haben

NAVY // WEISS // SCHWARZ

Die OSCARS 2014 liegen nun ein paar Tage zurück. Zeit, in der man die Ereignisse ein wenig sacken lassen konnte, in der die DiCaprio-Fans sich beschweren konnten und unzählige lustige GIFs das Netz überschwemmten. Doch was können wir von der glamourösen Oscarverleihung lernen?