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10 Dinge, die in keiner Gentleman-Küche fehlen dürfen

Was ein Gentleman in der Küche zum Kochen benötigt

In der Küche eines Mannes gelten die gleichen Regeln wie überall sonst: Wer erstklassige Ergebnisse erzielen will, braucht Zeit, Können, Leidenschaft – und das richtige Werkzeug. Christian von der Gewürzmanufaktur Pfeffersack & Soehne verrät, welche Utensilien er für einen kochenden Gentleman für absolut unverzichtbar hält.

Kochen mit Leidenschaft – Und mit den richtigen Utensilien

1. Hände
Hände sind dein Werkzeug mit Gefühl. Sie halten, kneten, drücken, pressen, rollen und biegen! Die eigenen Hände sind mit Abstand das zuverlässigste Hilfsmittel in der Küche. Nichts kann ihre Feinfühligkeit ersetzen. Und nur wenn ein Koch auf seine Hände hört, kann das Essen richtig gut werden: Ist das Steak perfekt rosa? Ein prüfender Druck mit dem Zeigefinger verrät es. Hat der Brotteig die richtige Konsistenz? Einmal richtig hineinlangen, und man weiß es. Ist der Spargel frisch? Brich ihn durch und hör ihn knacken.

Wichtig ist die richtige Pflege der Hände: Ich halte die Nägel kurz und sauber, wasche die Hände vor und nach dem Kochen gründlich und pflege sie am Schluss mit einer milden unparfumierten Creme.

2. Messer
Eine gute Klinge ist seit Jahrhunderten der treue Begleiter eines Gentleman. Und in der Küche erleichtert nicht nur ungemein die Arbeit, sondern kann auch richtig Spaß machen. Es ist ein unnachahmliches Gefühl, wenn man mit nur einem Zug ein kiloschweres Stück Fleisch mühelos zerteilt oder die Gemüsestücke wie Sägespäne in atemberaubender Geschwindigkeit fallen.

Vom handgefertigten japanischen Damaststahl bis zur sterilen und ultrascharfen Keramikklinge, vom guten Allrounder bis zu Spezialisten für Hacken oder Filetieren – es tummelt sich eine große Anzahl an Modellen von verschiedensten Anbietern auf dem Markt. Ein gutes Messer kann schnell mehrere Hundert Euro kosten. Hohe Qualität zeichnet sich übrigens nicht durch seine Schärfe zum Zeitpunkt des Kaufs aus – sondern dadurch, wie lange es die Schärfe hält, und wie gut es sich nachschärfen lässt. Und für alle Messer gilt: niemals in die Spülmaschine stecken, sondern nur mit klarem (ggfs. kochendem) Wasser reinigen. Und Holzgriffe sollten von Zeit zu Zeit geölt werden. Die Arbeit lohnt sich, denn so kann das Messer ein treuer Begleiter bleiben – lebenslang.

Messer in der Küche

3. Pfannen
Drei unterschiedliche Pfannenmodelle sollte jeder Mann sein eigen nennen, um jede Art von Bratgut perfekt zubereiten zu können. Die klassische beschichtete Pfanne eignet sich hervorragend für Stücke, die sanft gebraten werden sollen und sehr empfindlich sind, wie zum Beispiel Fischfilets mit Haut, Rührei, Pfannkuchen oder zartes Gemüse. Für das kurze und scharfe Anbraten von Fleisch sollte es eine blanke Edelstahlpfanne sein. Ob mit oder ohne Fett, hier muss man keine Angst vorm Ankleben haben. Wenn das Fleisch soweit ist, löst es sich wie von alleine. Ebenfalls ein Kandidat für Fleisch ist die robuste Eisenpfanne. Sie wird sehr schnell heiß und speichert die Hitze lange. Sie muss gut eingebraten werden und verbessert mit wachsender „Schmutzschicht“ mit der Zeit noch ihre Bratleistung. Nur mit ihr gelingen die perfekten Bratkartoffeln!

4. Fett
Fett ist Geschmacksträger. Und gutes Fett hat selbst einen feinen Geschmack, der gezielt eingesetzt werden kann, um die Aromen der Speisen zu verstärken oder zu komplettieren. Ich habe daher eine relativ große Auswahl an Fetten in der Küche: Olivenöl, Sesamöl (geröstet), Kürbiskernöl, Walnussöl, Butterschmalz und braune Butter.

Was wozu passt, würde hier den Rahmen sprengen, aber das Thema ist auf jeden Fall wert, sich näher damit zu beschäftigen. Übrigens: Auf Raps- oder Sojaöl verzichte ich bewusst, da die Ökobilanz bedingt durch die Anbaumethoden sehr negativ ist. Ja, auch daran sollte ein Gentleman in der Küche denken.

5. Waage
Nur wer die Regeln kennt, darf sie auch brechen. Speziell auf die Küchenwaage bezogen meine ich damit: Wer gerne nach Rezepten kocht, sollte sich beim ersten Mal genau an die empfohlenen Mengenangaben halten. Man darf durchaus unterstellen, dass die einen Sinn haben. Wer dem Gericht eine individuelle Note geben möchte, kann das immer noch am Schluss tun. Denn viele wichtige und prägende Zutaten wie Gewürze oder Essig kommen erst beim Abschmecken zum Zuge.

Ich selbst koche auch gerne mal links und rechts vom Rezept. Kreativität ist auch beim Kochen sehr wichtig, aber gerade, wenn man etwas Neues ausprobiert, sollte man von den Erfahrungen anderer ruhig profitieren dürfen.

6. Fleischthermometer
Wer gerne ein feines, mit Niedertemperatur gegartes Roastbeef oder Filet isst und dabei ein Thermometer zur Hilfe genommen hat, weiß wovon ich rede. Schon 2 bis 3 Grad Unterschied in der Kerntemperatur sorgen ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Mit dem Fleischthermometer war es nie so leicht, die perfekte Kontrolle über ein Stück Fleisch zu haben!

7. Mörser
Mit ihm kann man Kräuter zerstoßen, Pasten und Pesti zubereiten – und natürlich Gewürze mahlen. Abgesehen davon ist ein schwerer Mörser auch ein Hingucker in der Küche. Es gibt sie aus Holz, Metall, Porzellan oder Stein. Ich empfehle eine Ausführung aus Granit, wie sie in jedem Asia-Laden günstig zu erwerben ist. Denn der ist lange haltbar, leicht zu reinigen, unzerbrechlich und reagiert auch garantiert nicht mit den Lebensmitteln (wie das z.B. bei Metall oder Holz mit Säure passieren kann).

Küchenutensilien: Mörser, Reibe und Co.

8. Gewürze
Gewürze sind das Salz in der Suppe für jedes Essen. Oder so ähnlich… Mit ihnen kann man Gerichte verfeinern, abrunden, oder ihnen eine ganz neue Richtung geben. Sie machen Gerichte leichter bekömmlich, regen die Verdauung an, wirken entzündungshemmend – und manche Gewürze sollen sogar Einfluss auf unser Liebesleben haben. Grund genug für jeden Gentleman, seinen Kochkreationen die richtige Würze zu verleihen.

Die wichtigste Regel dabei, die wir mit Pfeffersack & Soehne streng verfolgen: Gewürze in Form von Pulver kommen nicht in die Dose, und damit auch nicht ins Essen, denn die enthaltenen ätherischen Öle sind teilweise sehr flüchtig. Industriell gemahlene Gewürze haben deshalb schon einen Großteil ihres Geschmacks verloren, bevor sie überhaupt in der Küche stehen. Am besten sind daher ganze oder grob geschnittene Gewürze, die frisch vor der Zubereitung gemahlen oder gemörsert werden!

9. Bräter
Eine stundenlang in Rotwein, Rosmarin und Zwiebeln geschmorte Rehkeule mit einem Hauch Knoblauch, die schon zerfällt, wenn man sie nur zu lange anschaut… Hmmm, das ist was Feines! Wer nicht nur Steaks mag, sondern auch mal einen guten altmodischen Sonntagsbraten, sollte sich unbedingt einen Bräter zulegen. Am besten einen aus Gusseisen – der nimmt die Temperatur schnell an und hält sie sehr lang. Übrigens bekommt hierin auch der bei uns im Rheinland so beliebte Debbekooche seine unnachahmliche Kruste!

10. Wein
Ob zum Ablöschen des Gerichts oder zum Ablöschen des Kochs: Eine gute Flasche Wein sollte immer bereit stehen. Gerne auch zwei oder drei, falls man mal für geladenen Besuch kocht…

 

1×1 des Koffer Packens

Das größte Problem im Urlaub oder bei Auslandsaufenthalten allgemein entsteht durch unvorhergesehene Ereignisse, welchem man durch die Entfernung zum eigenen Hab und Gut nur schwierig oder gar nicht in den Griff bekommen kann.

Dies beginnt bei ärgerlichen Kleinigkeiten wie dem Vermissen des Lieblingshemdes, welches zuhause doch noch im Trockner lag, während die Koffer gepackt wurden und endet bei schlimmsten Szenarien, wie ein etwaiges Vergessen des neuen PIN-Codes.

Mag es daher auch lächerlich erscheinen, so widmen sich viele Dienstleister rund um die Reise ergänzend dem 1×1 des Koffer Packens. Checklisten, spezielle Beratungen für „worst cases“ und diversen Ratschlägen. Klarerweise befinden sich gerade online auch Artikel mit „No na-Effekten“ und einem Fehlen von Mehrwert.

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Hier sind gerafft jene Bereiche erfasst, die man als Art Checkliste zumindest überfliegen sollte, ehe man seine Reise antritt. Ideal wäre es natürlich, wenn jede Person seine eigene Liste ausgehändigt bekommt und prüft. Für den anderen mitzudenken bei dieser Art von Planung ist meist ungenügend.

Administration – Organisation

Hier sind wohl die folgenschwersten Nachteile möglich, wenn man bestimmte Unterlagen zu Hause vergisst. Folgen von Unfall, Krankheit, Verlust von Dokumenten oder Bargeld und ähnlich schlimme Szenarien werden bestmöglich abgefedert, wenn man sich strikt an folgende Aufstellung hält. Die folgenden Stichworte sind gerade hier auf jede mitreisende Person gesondert zu überprüfen.

  • Impf- und Allergiepass
  • Bank-, Kredit-, Prepaidkarte
  • Die Codes sollten zur Sicherheit notiert und ihr von den Karten getrennter Aufbewahrungsort einem Mitreisenden bekannt sein. Man muss auch damit rechnen, dass eine Person vorübergehend erkranken kann oder nach einem Unfall nicht voll handlungsfähig ist.
  • Bargeld auch in Form von Fremdwährung
  • Karten oder Bescheinigungen zur Kranken – und/oder Zusatzversicherung
  • Sonstige Karten oder Bescheinigungen von hilfreichen Mitgliedschaften wie dem ADAC
  • Führerscheine
  • Reisepässe oder Personalausweise (Vorsicht – nicht überall genügen Letztere)
  • Reservierungsbestätigungen
  • Liste notwendiger und hilfreicher Telefonnummern, diese sollten von jedem Mitreisenden jederzeit aufgefunden werden können. Auf jeden Fall ist die nächste konsularische Vertretung des Heimatstaates zu eruieren und die Kontaktmöglichkeiten und – zeiten zu vermerken.
  • Routenplaner oder vorab erarbeitete Reisebeschreibungen mit Möglichkeiten an Tankstellen und Verpflegungs- bzw. Entspannungsstätten wie Hotels und Pensionen. Reisen mit dem eigenen Auto erfordert natürlich genaue Planung, während beim Flug nur das Handgepäck gesondert zu planen ist.
  • Bei Mitnahme von Haustieren den EU-Pass und erforderlichen Einreisebestätigungen beim jeweiligen Zielstaat. Vorsicht: auch private Vermieter oder Strandbesitzer können die Vorlage von bestimmten Dokumenten verlangen. Einen „Spießrutenlauf“ um international erlaubte Flugboxen sollte man einen Monat vorher beginnen – bloße Kennzeichnungen als „flugfähig“ sagen darüber nichts aus.

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Gesundheit & Co.

Nachdem die typsicherweise schwerwiegendsten Nachteile anhand fehlender Unterlagen abgewendet sind, ist auf den Körper das Augenmerk zu richten. Eine Reiseapotheke ist zeitgerecht anzusammeln, die sich inhaltlich neben den individuellen und allgemeinen Anforderungen auch nach dem Zielort zu richten hat.

  • Wundsalben oder –spray, mit desinfizierenden Eigenschaften ist die Basis für kleine Verletzungen. Auch Pflaster und eine Verbandsrolle gehört zu dieser Prophylaxe.
  • Mittel gegen Sonnenallergien, After Sun Lotion und freilich gute Schutzcremes schützen bei auch intensiver Bestrahlung.
  • Salben diverser Natur wie gegen Zerrungen und Verbrennungen
  • Insektenschutz, Mittel gegen Juckreiz
  • Fieberthermometer sollten gerade bei Familien immer griffbereit sein
  • Natürlich die persönlichen Arzneimittel
  • Kleine Analyse des Zielortes: Welche besonderen Risiken oder Eigenschaften erscheinen als Gefahrenquelle? Scharfes Essen oder vorbereitende Milderung bei Kater sollen hier auch durchdacht werden. Was zuhause hilft, gehört auch hier mit „ins Boot“.
  • Manche Menschen reagieren auf Ortswechsel mit Verdauungsschwierigkeiten in beide Richtungen – lieber vorsorgen, damit man sich auch dann wohlfühlen kann.

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Körperhygiene & Pflege

Die Erfüllung hygienischer Bedürfnisse steht nach Sicherheit, welche oben dominiert, an nächster Stelle. Ob ein adäquater Ersatz vor Ort erhältlich wäre, ist nicht immer gesichert. Doch selbst dann greift man bei vielen Dingen gerne auf gewohnte Lieblingsmarken und geht insofern nur ungern Risiken ein – ein Rasierer in einem Dorf im Kongo könnte nicht den alltäglichen Gewohnheiten widersprechen, während in einer Großstadt heute wohl auch die Lieblingsmarke erhältlich wäre.

  • Desinfektionsmittel – am besten in Form eines Sprays. Immerhin kann auch die beste Hotelanlage nicht garantieren, ob das neue Reinigungspersonal nicht denselben Lappen für WC und Armaturen benutzte.
  • Damenhygieneartikel sollten immer griffbereit sein – gerade im Urlaub. Manchmal führen veränderte klimatischen Bedingungen sogar zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und so zur Periode.
  • Verhütungsmittel bei Bedarf
  • Gesichts-, Haar- und Körperpflege
  • Besonderer Bedarf wie Kontaktlinsen und – pflege, Reinigungstabletten für die „Dritten“ etc.
  • Rasierutensilien
  • Haarföhn und Haarbürsten
  • Taschen- oder Hygienetücher und/oder Wattepads
  • Zahnpflege-Produkte

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Kleidung & Accessoires

  • Je bequeme und je elegante Teile an Schuhen und Bekleidung sollten bei jeder Reise vorhanden sein
  • Wetterfeste Bekleidungsstücke
  • Besonderheiten am Zielort? Man bedenke etwa den Besuch religiöser Stätten oder sonstige typische Codexes vor Ort
  • Unter- und Schlafwäsche
  • Kopfbedeckungen bei heißen Zielorten
  • Haus- und Badeschuhe
  • Accessoires inklusive Gürtel und Krawatten
  • Badekleidung und Bademantel

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Individuelle Bedürfnisse

Hier können Beispiele am besten zum Nachdenken anregen – wichtig ist, sie aus der Sicht eines jeden Mitreisenden zu betrachten. Vorsicht: Kinder und auch Hunde sollten dabei nicht vergessen werden.

  • Brillen inklusive Sonnenbrillen
  • Kameras, Smartphones, Ladegeräte, SIM- und Speicherkarten, Gameboys für unterwegs, Laptops, MP3-Player und ihre Zusatzteile
  • Könnten besondere Apps bei der Urlaubsgestaltung helfen?
  • Wecker
  • Lieblingsstofftier der Kleinen oder Vierbeiner
  • Passwort-Liste für diverse Arten von Online-Accounts
  • Regenschirm
  • Nadel und Zwirn
  • Sicherheitsnadeln
  • Spielsachen
  • Make-Up, Nagellack und Schmuck
  • Bauch-, Bade und diverse Täschchen
  • Schüssel für Wasser und Futter und eine leere Flasche zum Befüllen während der Reise
  • Schreibutensilien
  • Stadtplan
  • Hundemarken müssen getragen werden, um sein Tier zu schützen. Außerdem sollte ein kleines Täschchen mit der Adresse und Telefonnummer der Unterkunft angebracht sein.

Was an dieser Aufstellung noch hinzugefügt wird, kann lediglich den Komfort erhöhen. Notwendige Dinge sind jedenfalls damit ideal erfasst. Doch das Kofferpacken alleine reicht gerade im digitalen Zeitalter nicht mehr aus.

Darum wird um diverse Abläufe ergänzt, die auch bei der Heimkehr für reibungslose Ankünfte sorgen und keine stressverursachenden Konsequenzen aufweisen.

  • Hauptwasser-, Heizung- und Gashahn ausschalten
  • Email-Abwesenheitsassistent?
  • E-Geräte ausschalten
  • Fenster- und Türen sichern
  • Zeitung abbestellen – sonst werden Einbrecher angelockt
  • Wichtige Daten im Emailfach ablegen, um stets darauf zugreifen zu können
  • Einer Vertrauensperson die Daten der Unterkunft anvertrauen

Sieht man sich diese Menge an Details an, wird klar, wann man damit eigentlich schon beginnen muss: je früher, desto besser! Doch auf diese Weise erspart man sich wirklich unangenehmen Stress. Und eine ruhige, gut geplante Vorbereitung führt zu erhöhter Vorfreude.

Die besten Deosprays, Sticks und Roll-Ons für Männer

Kaum kommt die Sonne heraus, möchte man sich am liebsten den ganzen Tag draußen aufhalten und die warmen Temperaturen mit Freunden im Park oder am See genießen. Kein Wunder, denn bei dem durchwachsenen Sommer will man wirklich jede Minute ausschöpfen. Je höher das Thermometer ansteigt, desto wichtiger wird das Thema Männerpflege. Durch den Testosteronhaushalt im Körper beginnen wir leichter zu schwitzen und können damit schnell zum Problem unserer Umwelt werden.

So unerlässlich wie die Sonnencreme am Strand, sollte neben einer täglichen Dusche auch ein sicheres Deo an der Tagesordnung sein. Obwohl der Schweiß für manche ähnlich wie ein Pheromon wirkt, kennen wir bestimmt alle den unerträglich stechenden Geruch bei 30° Grad in der Bahn, der alles andere als anziehend riecht. Grund dafür ist oft nicht nur mangelnde Hygiene, sondern auch der Abbau des Männerhormons in Kombination mit Diphteroiden, einer Bakterienart, die den unangenehmen Duft auslösen.

Alle die dieses Problem kennen, haben bestimmt auch schon einmal das überfordernde Gefühl am Deo-Regal erlebt. Die Auswahl zwischen 24 Stunden und 5 Tage halt – in Kombination mit Pflegemitteln und Düften – ist teilweise erschlagend. Dazu kommen noch Inhaltsstoffe wie Alkohol oder Aluminiumsalze, auf die man ebenfalls achten sollte. Das richtige Produkt zu wählen, ist damit fast so schwer, wie ein 6’er im Lotto.

Dabei ist das Thema Deo für Männer eigentlich gar nicht so kompliziert. Damit es nicht zu Hautirritationen, Allergien oder zu lästigen Flecken unter den Achseln kommt, haben wir uns mit dem Thema etwas genauer beschäftigt und unsere Favoriten bei Amazon Beauty gefunden. Die Bestellung ist wie gewohnt super schnell und der Rückversand ebenso einfach, wie bei jedem anderen Produkt was man beim Online-Shop finder. Ich schreibe übrigens zur Zeit mit Ari von Primer & Laquer und Desi & Nesi von Teetharejade für den Beautyblog, der vor kurzem gelauncht worden ist. Durchstöbern kann man ihn HIER.

Deodorants-Spray-ohne-Alu-Männer

Weleda Citrus // Hidro Fugal Pump Spray // Nivea Fresh Active
Brooklyn Soap Company // Seba Med Frische Deo

Egal ob Deospray, Roller oder Stick – nicht auf das Produkt, sondern auf das was drin ist sollte geachtet werden. Obwohl Aluminiumsalze stark in der Kritik stehen, sind sie die einzigen Hemmer gegen Schweißproduktion. Die Poren verengen sich durch den Stoff und lassen somit keine unerwünschten Aussonderungen mehr an die Oberfläche. Nachteil: gesundheitlich können sie Juckreiz, Hautirritationen oder Schweißdrüsen-Entzündungen verursachen. Außerdem hinterlassen sie die unschönen gelben Flecken unter den Achseln bei hellen Shirts. Bisher ist übrigens noch nicht nachgewiesen, dass Aluminiumsalze krebserregend oder überhaupt schädigend sind.

Alkohol ist der zweite Bestandteil eines Deos, der positive und negative Eigenschaften hat. Zum einen ist er antibakteriell, zum anderen trocknet der Stoff schnell die Haut aus. Achtet beim Kauf des Deos deshalb auf Pflegestoffe. Wer sich unter den Achseln rasiert, sollte vorsichtig sein: Ein alkoholhaltiges Deo brennt und kann dadurch ebenfalls Hautirritationen verursachen.

Der Unterschied zwischen einem Antitranspirant und Deodorant ist damit auch geklärt. Letzteres sorgt mit Alkohol und Duftstoffen wie Moschus nicht für einen Schweiß-Stopp, sondern desinfiziert und überdeckt den Geruch.

Parfums und Moschus-Verbindungen können übrigens Allergien auslösen. Wenn man ein empfindlicher Hauttyp ist, sollte man bei Duftstoffen genau schauen, was einem am besten gefällt und was man verträgt.

Deospray-Männer-Favoriten

Spray Favoriten – Seba Med Frische Deo // Brooklyn Soap Company

Wenn es um die Wirksamkeit geht, sind Roller und Sticks am effektivsten. Der Unterschied zwischen beiden ist die Konsistenz. Deo-Sticks sind eher cremig und fest, Roller hingegen flüssig. Wie bei Deosprays, gibt es auch hier wieder Produkte mit und ohne Aluminium.

Deoroller-Männer-Favoriten


La Roche Posay
// Ovimed Deo Stick // Purax Roll On Deo
Vichy Deo Stick // Hidro Fugal Roll On

Wer sich für ein Produkt entscheidet, sollte auf Parabene achten. Diese sind mit Formaldehyd Konservierungsstoffe, die Krebs auslösen können. Um auf der sicheren Seite zu sein, plant einfach etwas mehr Zeit im Drogeriemarkt ein.

Ovimed-Basischer-Deo-Stick

Der Favorit von Amazon Beauty: Der Ovimed Deo Stick

Beachtet man die Inhaltsstoffe, steht der Wahl des richtigen Männerdeos nichts mehr im Wege. Schweißränder gehören somit, bei nicht übermäßigem Schwitzen, endlich der Vergangenheit an.

Happy Sommer!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Amazon Beauty

Instant Erfrischung für die Haut – Refresher & Gesichtstoner

Es ist heiß! Und zwar so heiß, dass man schon am Morgen seine Wohnung eigentlich kaum noch verlassen möchte und selbst wenn man zu Hause ist kann das – für alle, die wie ich in höheren Stockwerken leben – schon eine Qual sein. Da wir ja aber alle arbeiten, in die Uni müssen oder Sport treiben, stürzt man sich dann doch in die Hitze und wünscht sich nach spätestens 5 Minuten eine Abkühlung.

Auch wenn einem danach wäre, kann man sich leider keine Flasche Wasser über den Kopf kippen. Für die Erfrischung to go gibt es eine andere, viel stylischere Lösung, die nicht nur die Frisur unbeschädigt lässt, sondern auch noch der Haut etwas wirklich Gutes tut: Gesichtssprays. Sie sind perfekt für zwischendurch und können die Haut zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen versorgen.

Kiehl_s-Gesichtspflege-Oil_Eliminator_Refreshing_Shine_Control_Toner_For_Men
aesop_face_mist_refresher_face_water
Bobbi_Brown-Feuchtigkeit-Face_Mist
Eau_thermale_avene
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Vichy_Facemist_eau_thermale
Vitamin_c_face_mist_body_shop

AESOP // BOBBY BROWN // AVÈNE // EVIAN //GIVENCHY
GROWN ALCHEMIST // VICHY // THE BODY SHOP

Natürlich gibt es auch hier wieder die unterschiedlichsten Produkte, die von einer Kühlungs- bis hin zur einer Reinigungswirkung reichen. Produkte wie das Eau Thermale von Vichy oder Evian sind im Preis unschlagbar, geben der Haut jedoch nur einen Feuchtigkeits-Boost. Wer auf Pflege Wert legt, dem empfehlen wir das Spray von Bobby Brown, das mit Inhaltsstoffen wie grünem Tee, Kamille, Gurke und Lavendel sehr angenehm riecht und beruhigt. Das Produkt von The Body Shop verfügt über Vitamin C, Auszüge aus Camu Camu-Frucht und Bio-Aloe-Vera, sodass müde erscheinende Haut belebt und gepflegt wird.

Wer gleichzeitig mit der Erfrischung sein Gesicht reinigen möchte, der sollte auf Gesichtstoner gehen. Sie entfernen sanft überschüssigen Talg oder Schmutz und klären die Haut spürbar auf. Hierbei sollte man aber die höhe des Alkoholanteils beachten, denn dieser kann die Haut schnell austrocknen. Hat man aber eine sehr ölige Haut und bekommt schnell unerwünschte Schweißpickel im Sommer, kann man ruhig ein Produkt wählen, das etwas mehr Alkohol beinhaltet. Er desinfiziert leicht und nimmt den fettigen Glanz. Männer mit eher trockener Haut sollten zu alkoholarmen oder -freien Produkte greifen. Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Menthol sorgen für einen Extra-Cooling Effekt. Säuren, wie die der Zitrone, regulieren den hauteigenen pH-Haushalt und verfeinern die Poren, die sich beim Auftragen zusammenziehen und die Haut damit widerstandsfähiger machen.

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KIEHL’S // DR. HAUSCHKA // KIEHL’S
JOHN MASTERS ORGANICS // THE BODY SHOP

Unser Favorit ist das Oil Eliminator Refreshing Shine Control Gesichtsspray für Männer von Kiehl’s. Es beinhalten alle oben genannten Stoffe und sorgt somit perfekt für ein gutes Hautbild. Totara-Holz Extrakt wirkt außerdem als Antioxidant, das eure Haut vor Umwelteinflüssen wie freien Radikalen schützt.

Damit dürfte einem erfrischten und erholtem Aussehen auch bei diesen Temperaturen nichts mehr im Wege stehen!

Weingläser – welches Glas passt zu welchem Wein?

Wer hier von bloßen Stilfragen ausgeht, irrt gewaltig. Es gibt durchaus sachliche Erfordernisse für ein Differenzieren und sorgsame Auswahl der Gläser, sofern man die Facetten eines Weintrinkers auch aktiv aufgreifen und nach außen dem Genuss eine adäquate Note verleihen will. Es wäre auf jeden Fall äußerst schade, wenn sich jemand als Gastgeber durch die Verwendung falscher Gläser ins schlechte Licht rückt oder gar den Geschmack und Erscheinungsbild eines edlen Tropfens beeinträchtigt.

Die Historie des Weintrinkens wird von verschiedenen Entwicklungsschritten begleitet bis man letztlich in Glas die überragenden Vorzüge der zur Verfügung stehenden Materialien erkannte. Keramik und Ton, Kupfer, sogar Gold und Silber wurde in der Geschichte zur Erzeugung von Trinkgefäßen für Weine herangezogen – Glas setzte sich durch. Warum eigentlich?

Geschmackseinbußen waren in vergangenen Zeiten zwar definitiv vorhanden, doch wurden sie alternativlos hingenommen und waren insofern „normal“. Der Anblick der Tafel war dabei freilich prächtig und die Trinkgefäße erschienen in prachtvollem Design, vor allem an den Höfen der Adeligen. Ein Österreicher, Claus Redel, widmete sich erstmals der Frage der Funktionalität und so setzten sich die heutigen Weingläser nach folgendem Prinzip durch: Der Inhalt bestimmt die Form.

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Wir alle kennen heute von klein an die bauchigen Weingläser mit Stil, teils mit Goldrand und die meisten von uns kennen auch die gängigen Einschränkungen bei der Verwendung. Doch gelten diese Vorgaben nach wie vor? Wie lauten sie eigentlich genau und warum?

Grundprinzipien bei der Auswahl von Weingläsern

  1. Die Farbe des Inhalts muss immer genau erkennbar bleiben. Würde man täuschende Nuancen oder auch Formen verwenden, könnte man niemals Satz, Farbe, Korkreste oder Bläschenbildung feststellen. Auch sollte man die Farbtöne der verwendeten Weine kennenlernen.
  2. Bouquet – das Schnuppern am Wein sollte nicht durch kleine Öffnungen den Umfang einschränken können: je breiter die Öffnung, umso mehr Riechstoffe dringen in die Nase ein.
  3. Geschmack – dies mag nun ungewohnt klingen, doch seit Redel wird vertreten, dass selbst Formen den Geschmack beeinflussen können. Unten im Beitrag wird dies noch näher erläutert. Bei den verwendeten Materialien liegen mögliche Auswirkungen auf der Hand.
  4. Nachhall – rein vom Weinglas abhängig ist ein harmonischer Nachhall, der uns vielleicht in der Gesellschaft von heute immer seltener präsentiert wird. Umso schöner ist es, diese Art von Life-Style am Leben zu erhalten und seine eigene Eigenschaft als Gastgeber aufzuwerten.

Ist man sich dieser Punkte bewusst, räumt man der Auswahl der Gläser einen bedeutenderen Stellenwert ein und wird diese Anschaffung auch mehr genießen. Immerhin erfüllt es einen selber mit Stolz, sich und seine Lebensart, sein Heim und Stilbewusstsein bestmöglich zum Ausdruck zu bringen.

Vielfalt im Handel

Einen Durchblick im Dschungel der bunten Angebote zu erhalten mag auf den ersten Blick schwierig zu sein. Für einen Privathaushalt sind es jedoch nur einige Gläserarten, mit denen man sich schon gewissermaßen perfektionieren kann. Freilich gibt es heute auch Gläser, die auf ganz bestimmte Weinsorten zugeschnitten sind, doch das fällt in den Bereich derer, die sich der Welt der Weine als persönliches Hobby widmen.

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Es ist jedoch nicht üblich oder in gesellschaftlicher Hinsicht notwendig, dass man sich mit dem Kauf von Gläsern auf ganz bestimmte Sorten einschränkt. Ausgenommen richtigen Weinkennern würde das auch kein Gast erkennen und selbst solchen ist klar, dass die eigenen Präferenzen nicht alltagstauglich sind, sondern sie sich selber davon bewusst abheben.

Die Architektur des Glases

Die „Architektur“ des Glases besteht aus drei Teilen: Kelch, Stiel und Fuß. Der Stiel dient einem ganz bestimmten Zweck, der aber nur am Rande aus Stilgründen bedeutsam ist: Vor allem verhindert dieser ein rasches Erwärmen des Weins durch die Körpertemperatur an den Händen. Und diese Temperatur erfüllt übrigens nicht eine Art „Selbstzweck“, sondern sie zeichnet sich verantwortlich für die Freigabe der Aromen – also den konkreten Geschmack.

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Trendige „Weingläser“ ohne Stiel, die sogenannten Tambler, sind zugleich auch „Weingläser“ ohne Stil – ihr Vorteil liegt immerhin in der ebenso möglichen Verwendung für Fruchtsäfte oder ähnliches. Es ist fraglich, ob man sie deshalb überhaupt als Weinglas bezeichnen sollte, immerhin wird auch traditioneller Life-Style damit verwässert. Differenzierte Bezeichnungen erhalten ebensolche Kenntnisse am Leben und sorgen für besseres Allgemeinbewusstsein.

Beim Trinken ist auch darauf zu achten, das Glas wirklich am Stiel anzufassen. Das ist reine Gewohnheit und es erweckt auch einen doch dilettantischen Eindruck, ein echtes Weinglas am Kelch zu greifen.

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Der Kelch selber erscheint uns in der Warenpalette in unzähligen Ausgestaltungsmöglichkeiten. Hier eine Auswahl zu treffen braucht ebenfalls Kenntnis der Basics. Immerhin drückt Werbung auch als Produktangabe und Beratung stets ein Spannungsverhältnis aus, welchem man nur durch Eigenregie bei Informationseinholung gegensteuern kann. Schlank oder bauchig, große Öffnung oder schmale Öffnung nach oben sind die wesentlichsten Kriterien bei den Formen. Diese sind Grundlage für die Entfaltung des spezifischen Charakters des jeweils servierten Weines.

Standard-Gläser für Rotwein

Der Kelch ist hier bauchig, aber langgezogen. Der Stiel ist relativ lang. Die Öffnung ist aber größer als beim typischen Weißweinglas. Jede beschriebene Eigenschaft erfüllt hier einen eigenen Zweck – der langgezogene und so schmalere „Bauch“ etwa steuert bei zarten Rotweinen mit schon geringem Tannin-Gehalt einer Verflüchtigung der Aromen gekonnt gegen.

Die beiden noch gängigeren Unterarten beziehen sich auf Bourdeaux und Burgunder. Beide sind anders ausgestaltet und kommen in ihrer Architektur mehreren Rebsorten besonders entgegen. Wer eine derart tiefe Unterscheidung treffen möchte, ist bereits nur mehr im guten Fachhandel aufgehoben – es ist durchaus möglich, dass sich heute Anbieter von Massenware mit den exquisit klingenden Namen bekannter Rebsorten aufwerten und auf undurchschaubare Weise zum Dumpingpreis höchsten Ansprüchen gerecht werden sollte.

Standard-Gläser für Weißwein

Im Verhältnis zum Rotwein-Standard-Glas ist der Kelch geringerer Statur. Dies deshalb, weil sich die Aromen in bauchigeren Formen schneller verflüchtigen würden. Gerade hier gilt es, das Glas nur am Stil anzufassen. Selbst geringere Erwärmungen schränken die Geschmacksentfaltung ein.

Als gängigste Untergruppe sind Gläser für Riesling zu nennen. Bei diesem wird mit dem ausgestellten Mundteil sogar dem Umstand Rechnung getragen, dass der vom Kelch provozierte komprimierte Duft mit der Nase verstärkt wahrgenommen werden kann.

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Ferner sind, schon zur Abgrenzung, die Sekt- und Champagner-Gläser anzuführen. Besondere Getränke, wie etwa Prosecco, sind bekannterweise auch in diesen zu servieren. In Form von Schalen erfüllen sie allerdings überwiegend optische Zwecke. Man kann sie nur am Kelch anfassen und sind schränken insofern die Vorteile ein – möchte man aber prächtige Türme an der Tafel aus ihnen fabrizieren und wird der Inhalt ohnehin sofort getrunken, tut das nichts zur Sache. Gemeint sind hier Feierlichkeiten, wo eine Menge an Menschen auf bestimmte Ereignisse anstößt. Ihr Einsatzgebiet ist also differenziert und eine andere Situation.

Der Einsteiger – das braucht man

„Was brauche ich?“ – die Frage ist an dieser Stelle bereits einfach zu beantworten. Wer sich die Standard-Rotwein-Gläser in ausreichender Anzahl anschafft und mit Sektflöten ergänzt, begeht gewiss keinen Fehler. Auch Weißwein ist in Ersterem durchaus anzubieten. Handelt es sich um Fans von bestimmten Rebsorten, ist die Kaufempfehlung schon dadurch indiziert und in gutem Fachhandel danach zu fragen. Einer künftigen Erweiterung um Weißwein-Gläser und bauchige Rotweingläser steht später nichts im Wege.

Kennt man nun seine grundsätzlichen Ansprüche, stellen sich weitere Detailfragen – nämlich jene von Herstellungsverfahren und den Materialien. Man erkennt an der Naht beim Stiel, ob ein maschinelles Erzeugungsverfahren angewandt oder mundgeblasen gefertigt wurde mit freiem Auge. Denn nur wenn eine Naht überhaupt sichtbar ist, ist maschinelle Fertigung indiziert. Manche kombinieren auch, wie Nachtmann in Bayern, wobei nur der Kelch mundgeblasen wird.

Kristallglas ist übrigens hochwertiger als Bleikristall – das bedeutet am konkreten Produkt besonderen Glanz und Klarheit, aber auch ein übertreffendes Klangerlebnis beim Anstoß, sofern dieser, wie bei Feiern von besonderen Umständen überhaupt noch stattfinden. Auch hohen Ansprüchen an Robustheit werden Gläser aus Kristallglas gerecht. Die sichtbaren Vorteile des Polierens per Hand können niemals wettgemacht werden, selbst wenn mit Spülmaschinentauglichkeit geworben wird.

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Bleifreies Kristallglas ist grobkörniger als „normales“ Glas – einer Entfaltung der Aromen ist hier besser gedient. Bei Bleikristall ist auch von einer sehr hohen Bruchfestigkeit zu berichten. Die Struktur verhindert eine Weitergabe der Blei-Anteile und ein besonders ausgeprägter Glanz wird gewahrt.

Die Frage des Preises, welchen man zu zahlen bereit ist, lässt sich nur individuell lösen – eine kleine Faustregel aber ist zu erwähnen: Die Summe, welche man für eine Flasche des guten Tropfens auslegen will, stellt auch die angemessene Größenordnung für ein Gläser-Set dar.