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39 Regeln für den modernen Gentleman

Regeln für den Gentleman

Was macht einen Gentleman heutzutage aus? Während viele althergebrachte Sitten und Bräuche nach wie vor Gültigkeit besitzen, sind andere längst überholt. Der Gentleman-Blog präsentiert 39 Regeln für den modernen Gentleman: alle wichtigen Dresscode- und Knigge-Regeln fürs Business und den Umgang mit den Frauen. Dos and Don´ts.

Die Regeln für moderne Gentlemen

1. No brown after six
Selbst als perfekt gewandeter Herr im Maßanzug muss man sich bei abendlichen Stehempfängen immer mal wieder vor Sweatshirtträgern in Gesundheitstretern für seine braunen Rahmengenähten rechtfertigen. Die Briten der Upperclass legten einst zum Dinner den Abendanzug an, darauf bezieht sich das Diktum. Daraus wurde abgeleitet, dass man nach 18 Uhr zum dunklen Anzug schwarze Schuhe trägt. Gilt nur noch bei sehr förmlichen Anlässen.

2. No brown in town
Die sinngemäße Übersetzung dieser Regel müsste lauten „kein Braun im Business“, denn die britische Tradition setzt die Stadt mit dem Geschäftsleben gleich. So gesehen ist dieser Spruch gültiger Business-Dresscode. Bei der Freizeit- oder Smart-Casual-Garderobe kann man ihn dagegen vergessen.

3. Nie zwei Muster oder mehr kombinieren
Das ist natürlich Unsinn, man kann ohne Probleme zum Streifenanzug Karohemd und Paisleybinder tragen. Vorausgesetzt, die Dessins sind gut aufeinander abgestimmt. Dabei gilt es nur zu beachten, dass die unmittelbar nebeneinander liegenden Muster sich in Größe und Rhythmus voneinander unterscheiden, also kleines Karo mit großem Paisley. Wer gar keinen Sinn für derlei Feintuning hat, sollte tatsächlich besser Unis tragen.

4. Mann geht vor, wenn er mit einer Dame das Restaurant betritt
Der Herr sollte früher als Einmann-Stoßtrupp das Terrain erkunden, um die Sicherheitszulage zu peilen. In Feinschmeckerrestaurants oder schicken Bars droht allerdings kaum noch Ungemach und miese Spelunken sucht man mit seiner Herzensdame wohl auch nicht auf. Deshalb kann man heute getrost der Frau den Vortritt lassen, zumal viele alles andere auch als unhöflich empfinden würden.

5. Kein Buttondownkragen zum Businessanzug
Dies ist eine Regel aus der Kategorie „Populäre Modeirrtümer“. Das Buttondownhemd stammt aus den USA, um 1900 wurde es vom New Yorker Herrenausstatter Brooks Brothers auf den Mark gebracht. Von Anfang an wurde es als Gegenentwurf zum steifen Kragen der europäischen Tradition zum Sakkoanzug getragen und bis heute ist es ein US-Businessklassiker geblieben. Leider ist das hierzulande nicht jedem bekannt, wer auf Nummer Sicher gehen will, wählt deshalb zum Anzug besser einen anderen Kragen.

6. Bei der Weste wird der unterste Knopf offen gelassen
Einen sachlichen Grund gibt es dafür nicht, nur zwei aus der Historie. Nr. 1: Die knielangen Westen des 17. Jahrhunderts wurden nicht bis ganz zugeknöpft, da sie sonst beim Gehen behindert hätten. Nr. 2: Der englische König Edward VII. soll als Prince of Wales einmal vergessen haben, den letzten Knopf der Weste zu schließen, was dann von aller Welt kopiert wurde.

7. Kartoffeln nie mit dem Messer schneiden
Veraltet, stammt aus der Zeit, als Silberklingen durch Kartoffelstärke anlaufen konnten.

8. Immer Kniestrümpfe
Zur Abend- und Businessgarderobe gilt das uneingeschränkt. Zwar ist ein trainiertes, braungebranntes Männerbein kein unästhetischer Anblick, dennoch sollte es im Sitzen nicht zwischen Oberkante Kurzsocke und Unterkante Hosensaum herausschauen.

9. Handkuss nie unter freiem Himmel
Korrekt, wer einer Dame die Hand küssen will, sollte dies in Innenräumen tun. Wichtig: Die Lippen dürfen die Hand nicht berühren.

10. Dinnerjacket nur auf hoher See
Falsch, man zieht es auch bei sommerlichen Abendanlässen unter freiem Himmel an.

11. Zum Frack die weiße Schleife, zum Smoking die schwarze
Genau so ist. Warum? Beim Frack kann man so den Gast vom Servicepersonal unterscheiden, das trägt nämlich stets die schwarze Schleife zum Frack.

12. Smoking nie am Tage
Korrekt, der Smoking ist ein Abendanzug. Demzufolge trägt man ihn auch nicht zur Hochzeit am Tage. In den USA sieht man das anders, dort ist der Tuxedo (so der US-Ausdruck für Smoking) Standarddress für die Vermählung.

13. Aufstehen, wenn eine Dame den Raum betritt
Sollte man nach wie vor tun. Allerdings im vernünftigen Rahmen. Also bitte nicht wie ein Springteufel hochschnellen, wenn eine wildfremde Frau das Restaurant betritt.

14. No Sports
Beliebter Vorwand für faule Säcke, mit Gentleman hat das nichts zu tun. Winston Churchill, dem dieses Diktum zugesprochen wird, ist noch mit über Siebzig Fuchsjagden geritten. Ganz unfit kann er also nicht gewesen sein.

15. Bei Tisch nie das Sakko ablegen
Mag altmodisch erscheinen, ist in besseren Restaurants aber immer noch angesagt. Wobei es heute ja diverse Outfits gibt, mit denen man auch ohne Sakko gut angezogen ist. Aber wenn man es trägt, dann bitte auch dabei bleiben.

16. Genießen und schweigen
Genau so macht es der Gentleman. Diskretion ist oberstes Gebot im Umgang mit Damen.

17. Schuhe stets auf Hochglanz
Diese Forderung stammt aus Zeiten, als der feine Herr die Schuhe putzen ließ, Menschen mit engem Terminkalender fehlt dagegen oft die Lust auf die Polier-Arie. Rettung bringen Raulederschuhe, denn der Pflegeaufwand ist minimal.

18. Anstoßen nur mit perlendem Wein
Galt früher, ist mittlerweile veraltet.

19. Zweireiher im Stehen stets zugeknöpft tragen
Die Italiener sehen diesen Punkt nicht so eng, aber sie lieben es ja auch, die Kragenspitzen ihrer Buttondownhemden nicht anzuknöpfen. Letztlich ist es eine Frage, wie der Doppelreiher verarbeitet ist. Bei schneidermäßiger Machart stehen die Vorderteile nicht ab, sondern schmiegen sich auch ohne Knöpfe an den Körper, nur bei billigen Anzügen stehen sie wie Scheunentore auf.

20. Zum Haifischkragen nur Windsorknoten
Das ist Unsinn, auch in der weiten Öffnung eines Haifisch- oder Cutaway-Kragens sieht der schlankere Four-in-hand-Knoten gut aus. Das dachte übrigens wohl auch der Duke of Windsor, nach dem der doppelte, V-förmige Knoten benannt wurde. Fotoaufnahmen beweisen, dass er selbst die einfache Schlingung bevorzugte.

21. Schleife immer selbstgebunden
Kein stilbewusster Mensch würde sich eine vorgebundene Krawatte an den Hemdkragen pinnen, bei der Schleife (oder auch Fliege) finden es dagegen die meisten normal. Stilvoll ist die vorgebundene Variante aber auch da nicht. Warum? Prefab ist phantasielos, in der Küche wie in der Garderobe. Und Schleife binden ist genauso leicht zu lernen wie Schnürsenkel binden.

22. Den Schirm immer zusammengerollt tragen
Abgesehen davon, dass der moderne Gentleman nur noch selten einen Stockschirm mit sich führt, ist diese Regel obsolet. Es sei denn, Sie sind englischer Gardesoldat in Zivil, bei denen ist nur die eng gerollte Gewitterflinte comme il faut.

23. Keine Lederflecken am Ärmel neuer Tweed-Sakkos
Richtig. Würden Sie sich ein Pflaster auf die Haut kleben, auch wenn Sie sich gar nicht verletzt haben?

24. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige
Wer zu spät kommt, vergeudet anderer Leute Zeit. Deshalb wenigstens anrufen oder eine SMS schicken, wenn Sie im Stau stehen. Schlimmer, als nach der Zeit aufzutauchen, ist übrigens verfrühtes Erscheinen.

25. Weingläser nur am Stiel anfassen
Richtig, denn dafür ist er da. Bei Weiß- und Schaumwein soll er verhindern, dass der kühle Tropfen durch die Hand warm wird. Außerdem sehen Fingerabdrücke auf edlem Glas nicht besonders appetitlich aus.

Alte und neue Gentleman-Regeln

26. Tweedanzüge und Maßschuhe vom Butler eintragen lassen
Schwer zu sagen, ob das früher wirklich mal üblich war. Entsprechende Anekdoten gibt es einige, allerdings widersprechen sie der Idee von Maßkleidung. Leute, die sich einen Butler leisten konnten, trugen eigens für sie gefertigte Kleidung. Und die passt von Anfang an.

27. Nie die Knöpfe am Sakkoärmel offen lassen
Bei den Briten gilt es als prahlerisch, wenn man sie offen lässt, um auf die Provenienz des Anzugs hinzuweisen. Italienische Herren sehen das entspannter, sie nutzen den offenen Ärmelschlitz als Stilmittel. Fazit: Jeder, wie er mag.

28. Streifen auf der Krawatte nur vom eigenen Club oder Regiment
Ursprünglich ließen sich alle Streifendessins einem Club, Regiment, College oder Internat zuordnen, heute sind die Farbzusammenstellungen auf dem Binder reines Modedesign. Wählen Sie also nach Belieben aus.

29. Man wünscht nicht mehr guten Appetit
So die einhellige Meinung der Knigge-Experten. In Upperclass-Kreisen mag das stimmen, bei den meisten anderen Leuten wäre es eine Unhöflichkeit, wortlos zu beginnen. Deshalb je nach Umgebung so oder so handhaben.

30. Zum Doppelreiher Hosen stets mit Umschlag
Kein Muss, jedenfalls gibt es keinen sachlichen Grund dafür.

31. Nie die Milch zuerst in die Teetasse, immer umgekehrt
Bei den Briten gilt es als besonders fein, zuerst den Tee einzugießen, so macht es z. B. der Kellner, wenn er Ihnen im Londoner Nobelhotel Claridge’s den Afternoon Tea kredenzt. Die so genannten „kleinen Leute“ bevorzugen angeblich die praktischere Methode, erst die Milch in die Tasse zu geben.

32. Auf der Treppe nie hinter einer Dame gehen
Hintergrund der Regel war, dass man einer Frau beim Hinterhergehen nicht auf Beine und Po starren soll. Andererseits kann es fürsorglich gemeint sein, wenn der Herr auf einer schmalen Stiege sichernd hinten bleibt. Im Zweifel lieber nebeneinander hergehen.

33. Abends zum Anzug weißes Hemd
Richtig. Das hellblaue Businesshemd, einfarbig oder gestreift, gilt für den Abend als nicht fein genug. In Zeiten, da viele Männer bei der abendlichen Freizeit lieber T-Shirts tragen, mag diese Regel absurd erscheinen, der Gentleman beherzigt sie.

34. Am stilvollsten ist der Maßanzug vom Vater oder Großvater
Typisch englische Snob-Idee. Denn im Umkehrschluss sind Herren in selbst gekauften Maßanzügen Emporkömmlinge. Man darf durchaus fragen, was an einem Maßanzug stilvoll sein soll, der kaum richtig passen dürfte.

35. Beim Betreten eines Hauses den Hut abnehmen
So will es die Hut-Etiquette. Wobei öffentliche Gebäude wie z. B. Bahnhöfe aus praktischen Erwägungen nicht als Haus gelten, schließlich wäre es äußerst lästig, wenn man neben seinem Koffer auch den Hut in der Hand halten müsste. In Fahrstühlen werden Hüte auch nicht abgenommen, hier aus Platzgründen.

36. Kein Schmuck
Diese Regel gilt nur für Schmuck, der nicht ins traditionelle Bild passt, also Ohrringe, Armreifen, Handgelenkkettchen, sichtbare Halsketten, Piercings und Brillis im Nasenflügen. Sehr wohl erlaubt sind dagegen Siegel- und Wappenringe, der Trauring sowie ein einzelner Schmuckring. Ansonsten darf sich der Gentleman nur noch mit Manschettenknöpfen und Uhr schmücken.

37. Bei Regen immer Wachsjacke
Es gibt seit langem bessere Methoden, Textilien regendicht zu machen, die gewachste Jacke genießt unter Traditionalisten dennoch weiter Kultstatus. Der moderne Gentleman hat jedoch keine Probleme mit einem Regenmantel aus Synthetik und beim Sport haben Funktionsmaterialien ohnehin Vorrang.

38. Verschlissene Kragen und Manschetten sind beim Hemd ein Zeichen von Stil
Das gilt nur in England und in Adelskreisen (siehe auch Nr. 34), wo Abgenutztheit als Patina gilt und Hinweis auf altes Geld. Ansonsten wirkt man mit einem schäbigen Hemd einfach nur ungepflegt.

39. Der Gentleman muss Pferde und Hunde lieben
Humbug, schließlich leben wir nicht mehr im England der Zwanziger Jahre. Bei den Briten zählt es allerdings nach wie vor zum guten Ton, dass man reiten kann und Hunde hält.

Schuhtick auch bei Männern verbreitet

Man - Matteo Paciotti PhotographyDer Mythos, dass Frauen einen Schuhtick haben, ist längst belegt – auch wissenschaftlich und durch verschiedene Umfragen von renommierten Institutionen. Allein in Deutschland sind es rund 45 Prozent der Frauen, die mehr als 25 Paar Schuhe besitzen. Dies stößt verständlicherweise beim deutschen männlichen Verbraucher auf großes Unverständnis, weil er es letztlich ist, der die Schuhkäufe der Frauen finanziert. Dabei steht vor allem im Vordergrund, sich und die Weiblichkeit in den Vordergrund zu stellen.

Drang zum Kauf

Was bei den Männern aber Fassungslosigkeit hervorruft, das löst bei den Frauen Faszination aus. Denn der Kauf von Schuhen setzt bei den Frauen nachweislich im Gehirn etwas frei, nämlich den Drang danach Schuhe zu kaufen, weil sie damit eine Ersatzbefriedigung erhalten. Viele Männer nehmen sich vor, weil sie gesehen haben, was der Schuhtick bei Frauen auslösen kann, dass sie dies selbst nicht tun werden. Dabei kaufen auch Männer manchmal Schuhe, auch wenn sie genau wissen, dass sie diese überhaupt nicht tragen können, weil es dafür keinen Anlass gibt.

Abbau von Frust

Doch wie lässt sich nun dieses irrationale Verhalten wiederum erklären? Ganz einfach, denn bei den Männern ist es auch nichts anders als der Abbau von Frust, wenn sie im Beruf oder auch privat Sorgen haben. Dann ist der Kauf von Schuhen etwas, was man sofort in Angriff nehmen sollte. Eine sehr große Rolle spielt hier natürlich die Auswahl an Schuhen, die in Bezug auf Herrenschuhe von Rieker gewährleistet ist. Für jeden Geschmack und auch jeden Anlass hält dieser Anbieter etwas bereit.

Überall tragbar

Sehr viele Verbraucher greifen inzwischen zu den Schuhen von Rieker, weil

  • diese als sehr zuverlässig gelten
  • vielseitig einsetzbar sind
  • einfach schick und
  • in vielen Varianten erhältlich sind.

Frust kommt wegen der großen Auswahl an Schuhen bei den Verbrauchern auf keinen Fall auf. Denn die vielen Schuhe, die auch für Männer von diesem Anbieter angeboten werden, sind sowohl im Büro, wie auch in der Freizeit tragbar. Es ist also durchaus nicht unbedingt selten, dass auch Männer bis zu 20 Paar Schuhe in den heimischen vier Wänden haben und bei Umfragen auch offen mit diesem doch eher einseitigen Geschlechterthema rausrücken.

Schuhtick auch bei Männern verbreitet

Man - Matteo Paciotti PhotographyDer Mythos, dass Frauen einen Schuhtick haben, ist längst belegt – auch wissenschaftlich und durch verschiedene Umfragen von renommierten Institutionen. Allein in Deutschland sind es rund 45 Prozent der Frauen, die mehr als 25 Paar Schuhe besitzen. Dies stößt verständlicherweise beim deutschen männlichen Verbraucher auf großes Unverständnis, weil er es letztlich ist, der die Schuhkäufe der Frauen finanziert. Dabei steht vor allem im Vordergrund, sich und die Weiblichkeit in den Vordergrund zu stellen.

Drang zum Kauf

Was bei den Männern aber Fassungslosigkeit hervorruft, das löst bei den Frauen Faszination aus. Denn der Kauf von Schuhen setzt bei den Frauen nachweislich im Gehirn etwas frei, nämlich den Drang danach Schuhe zu kaufen, weil sie damit eine Ersatzbefriedigung erhalten. Viele Männer nehmen sich vor, weil sie gesehen haben, was der Schuhtick bei Frauen auslösen kann, dass sie dies selbst nicht tun werden. Dabei kaufen auch Männer manchmal Schuhe, auch wenn sie genau wissen, dass sie diese überhaupt nicht tragen können, weil es dafür keinen Anlass gibt.

Abbau von Frust

Doch wie lässt sich nun dieses irrationale Verhalten wiederum erklären? Ganz einfach, denn bei den Männern ist es auch nichts anders als der Abbau von Frust, wenn sie im Beruf oder auch privat Sorgen haben. Dann ist der Kauf von Schuhen etwas, was man sofort in Angriff nehmen sollte. Eine sehr große Rolle spielt hier natürlich die Auswahl an Schuhen, die in Bezug auf Herrenschuhe von Rieker gewährleistet ist. Für jeden Geschmack und auch jeden Anlass hält dieser Anbieter etwas bereit.

Überall tragbar

Sehr viele Verbraucher greifen inzwischen zu den Schuhen von Rieker, weil

  • diese als sehr zuverlässig gelten
  • vielseitig einsetzbar sind
  • einfach schick und
  • in vielen Varianten erhältlich sind.

Frust kommt wegen der großen Auswahl an Schuhen bei den Verbrauchern auf keinen Fall auf. Denn die vielen Schuhe, die auch für Männer von diesem Anbieter angeboten werden, sind sowohl im Büro, wie auch in der Freizeit tragbar. Es ist also durchaus nicht unbedingt selten, dass auch Männer bis zu 20 Paar Schuhe in den heimischen vier Wänden haben und bei Umfragen auch offen mit diesem doch eher einseitigen Geschlechterthema rausrücken.

herrenausstatter blog

Frisurentrend – Lange Haare

Heute gibt es wieder was Neues zum Thema Frisuren! Und zwar ein ziemlich vernachlässigtes Thema: Denn bei allen Frisuren Trends und Haar Moden, die es für Männer so gibt, kommt eins doch immer ein bisschen zu kurz: Lange Haare bei Männern. Was genau „lang“ bedeutet, lässt sich so generell gar nicht sagen. „Lang“ ist Ansichtssache, sogar von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Sobald man bei lang aber von einer Haarlänge spricht, die über das Kinn hinaus geht, gibt es für Männer wirklich wenige Trends in diese Richtung. Warum ist das so? Lange Haare werden bei uns und auch in vielen anderen Ländern kulturell eher den Frauen zugeschrieben. Geschichtlich gab es auch in Europa immer wieder verschiedene Normen und die Männerhaare wurden mal kürzer und mal länger getragen. Auch wenn sich Konventionen da in den letzten Jahren deutlich liberalisiert haben und es in Sachen Stil viel weniger Tabus gibt, sind Kurzhaarfrisuren bei Männern der Standard. Tragen Männer längere Haare steht das immer noch oft dafür, sich von gesellschaftlicher Norm abzuheben, einen eigenen Stil zu haben.

Langhaarfrisuren für Männer – Ein Trend

Doch Frisuren die auch bei Männern längere Haare voraussetzten kommen zunehmend in Mode. Nicht nur bei Prominenten Schauspielern wie Johnny Depp  oder Owen Wilson und Sängern wie Bill Kaulitz oder Jared Leto kann man immer häufiger eine richtige Mähne beobachten, auch auf den deutschen Straßen sieht man mehr und mehr Männer mit Langhaarfrisuren. Also sollte eine solche Veränderung doch durchaus eine Überlegung wert sein. Für viele Gesichter ist eine Frisur mit kinnlangem oder sogar längerem Haar nämlich durchaus vorteilhaft. Gerade wer starke, gesunde und gepflegte Haare hat, darf diese auch gerne in länger präsentieren. Egal ob glatte oder wellige Haarstruktur, mittlerweile findet sich für jeden der perfekte Schnitt. Auch zum persönlichen Stil und der Lebensweise sollte die Frisur selbstverständlich passen.

Etwas problematisch ist der Übergang von einer Kurzhaar- zu einer längeren Frisur. Für diese Zeit sollte man sich von seinem Frisör beraten lassen und für jede Längenstufe eine gute, passende Lösung finden. Es ist keine Alternative das Haar einfach wachsen zu lassen. Bis zu einem gewissen Punkt funktioniert das zwar ganz gut aber irgendwann sehen lange Haare ungepflegt aus. Daher solltet Ihr während der Wachstumsphase auch ab und zu mal den Friseur aufsuchen. Eure Freunde werden euch aber daran erinnern, da bin ich mir sicher. Eine gute Anleitung wie Ihr eure Haare wachsen lassen solltet findet Ihr hier. Etwas mehr Pflege benötigt lange Haare natürlich auch. Langes Haar ist ja gleichzeitig auch schon älteres Haar. Am besten so oft wie möglich an der Luft trockenen anstatt zu Föhnen bringt schon eine Menge. Ein passendes Shampoo mit entsprechender Pflege kann aber sicher auch nicht schaden.

Ein super Beispiel dafür, das lange Haare bei vielen Männern wirklich viel besser aussehen ist Viggo Mortensen (Aragorn, Lord Of The Rings). Die langen Haare wirklich einfach männlicher bei ihm. Es verleiht ihm Sexappeal und Männlichkeit, auch wenn man das von langen Haaren ja eher nicht denkt.

Männer mit langen Haaren

Langhaarfrisuren Varianten

Varianten von Langhaarfrisuren gibt es natürlich eine Menge:

Sehr bekannt: Der Surferboy. Er trägt seine Haare luftgetrocknet, ruhig etwas wuschelig und nur leicht mit den Fingern nach hinten gekämmt. Diese Beach Frisur ist von den Langhaarfrisuren wohl die akzeptierteste, muss aber natürlich absolut zum Stil passen. Wer einen sportlichen Stil hat und sich sonst auch eher als Sunnyboy einstuft sollte über diesen Look nicht nur nachdenken sondern einfach mal ausprobieren. Die meisten Frauen werden es euch danken!

Der Männer Bob (oder eine durchgestufte Mähne) ist eine super Variante vorsichtig mit langen Haaren einzusteigen. Die Haare werden hier ziemlich in einer Länge geschnitten und je nach Haarstruktur gut ausgefranzt. Ganz lässig kann man diese Frisur dann mit nur wenig Aufwand fransig oder mit natürlichen Wellen im Haar voluminös tragen.

Wirklich lang und glatt, braucht dann schon etwas mehr Mut. Hier ist weniger Styling mehr, natürlicher Glanz von gesunden Haaren ist alles was es braucht. Bei Rockmusikern eine durchaus vertretene und kultige Frisur, ist dieses Aussehen ist aber nun mal nicht jeder Manns oder Fraus Sache. Sehr häufig wird diese Frisur von Männern aus der Gothic-Szene getragen und auch bei vielen Nerds sieht man diese Frisur. Daher ist sie in unserer Gesellschaft eher negativ behaftet und das völlig zu unrecht. Lange Harre bei Männern können durchaus gepflegt und stylisch aussehen. Immer mehr Mode Labels greifen auf männliche Models mit langen Haaren zurück, häufig Marken aus Skandinavien zeigen diesen Look in Verbindung mit einem Bart. Die Haare sollten jedoch nie länger als die Schultern werden und es ist ein schmaler Grad zwischen Nice und Nerd also immer schön kritisch den Spiegel befragen oder auch mal auf den Rat der Freunde hören.

Trend Männer mit langen Haaren

Bei der glatteren Variante der Langhaarfrisuren ist es auch eine Möglichkeit einen Scheitel zu tragen. Hier ist der Seitenscheitel der empfehlenswerte und kann sowohl links als auch rechts liegen. Am besten berät einen hierzu der Frisör, denn oft eignet sich auf Grund von Wirbeln oder ähnlichem eine Seite besser als die andere. Nach der Entscheidung für eine Scheitelseite werden die Haare einfach lang und glatt getragen. Vielleicht ein bisschen fixieren, aber sonst ist auch diese Frisur unkompliziert.

Styling

Verschiedene Stylingmöglichkeiten hat man selbstverständlich auch mit langen Haaren. Man kann die Haare am Hinterkopf locker zusammenbindet und hat somit den Effekt, dass das Gesicht frei und die langen Haare eher in den Hintergrund des Aussehens rücken. Nicht ganz so stark erreicht man das auch, wenn man die Haare hinter das Ohr steckt. Auch hier lenkt man stärker die Konzentration auf das Gesicht. Mit einer Mütze oder einem Haarband kann man sich den Alltag mal etwas verändern oder die Frisur retten, wenn die Haare mal nicht so wollen wie man selbst.

Langhaarfrisur für Männer

Also ganz egal welche Länge einem persönlich am besten gefällt und welcher Typ man ist, kann man eine Langhaarfrisur finden, die zu einem passt. Ein Trend geht eindeutig in diese Richtung. Der Frisör seines Vertrauens steht einem sicherlich gerne beratend zu Seite, wenn man sich mal in etwas völlig Neuem probieren will.

Der Moustache

Männer werden immer experimentierfreudiger, was das Thema Bärte angeht. Egal ob Moustache, Drei-Tage-Bart oder Vollbart, alles kann jetzt getragen werden. Heute wollen wir uns einem Trend widmen der schon seit einiger Zeit aus verschiedenen Ländern getragen wird und nun auch zu uns herüber schwappt, der Moustache. Besonders bin deutschen Szenevierteln ist er beliebt, doch wie trägt man ihn und wo kommt er eigentlich her?

Trendentwicklung des Moustache

Während vor einigen Jahren der Moustache noch als Prollo- und Pornoaccessoire galt, wird er nun wieder cool und hip. Zu verdanken haben wir das verschiedenen Einflussfaktoren. Zum einen schwappt der Moustache-Trend aus Finnland bzw. Skandinavien zu uns herüber. Dort tragen schon viele junge Szene Menschen schon länger den Oberlippenbart um hip, cool und unangepasst zu sein. Der Moustache ist also eine Form der Abgrenzung und Kennzeichnung von Subkulturen. Neben dem echten Bart, gibt es auch den sogenannten „Fake-Moustache“ Trend, der aus Amerika einreist. Dieser findet seinen Ursprung bei Sean Connery, der ein Bild von sich mit einem Moustache, mit der Überschrift „I mustache you a question but I’m shaving it for later“ veröffentlichte, welches Twitter und Co. überschwemmte. Auf diesen Zug sprangen viele andere Promis auf und der Bart wurde zum Liebling der First Class Promis. Es ließ also nicht lange darauf warten bis die ersten „Normalos“ diesen Trend aufgriffen und mit einem Fake-Moustache durch die Stadt gingen. Auch die Kleidungsmarke Eleven Paris griff diesen Trend auf und drucke kurzerhand T-Shirts mit Promis und einem Fingerstache, wie erfolgreich das war, wissen wir ja alle selbst.

Mousteache Hype Twitter

Wieso einen solchen Bart tragen?

Der Fake-Moustache steht für Unbekümmertheit, Spaß am Leben und Ironie. Die junge Gesellschaft bringt ihre lockere Lebensart ans Tageslicht und feiert sich selbst. Frei nach dem Motto „You Only Live Once“! Der Fake-Bart wird jedoch überwiegend von Frauen getragen (aus Mitleid mit starkbeharten südosteuropäischen Frauen), da der Witz bei Männern verloren geht. Doch auch immer mehr junge Männer tragen einen Moustache um hip, cool und anders zu sein. Die Abgrenzung zum Mainstream spielt also eine große und immer wichtiger werdende Rolle. Aber natürlich spielen hier Spaß, Selbstironie und Trend eine Rolle.

Wie trägt man den Oberlippenbart

Einen Moustache zu tragen ist eine einfache Angelegenheit. Man lässt sich den Bart oberhalb der Lippe einfach wachsen bis er lang genug ist. Man sollte ihn zwischendurch stutzen und darauf achten, dass er nicht zu voll wird. Der restliche Bart sollte immer rasiert sein. Bartstoppeln sind ein No-Go. Kurze Haare sehen in den meisten Fällen besser aus als lange Haare, doch das ist natürlich Geschmacksache. Natürlich gibt es viele verschiedene Arten sich einen solchen Bart wachsen zu lassen. Einige Variationen sehr ihr hier.

Moustache Gentleman

Wer auf den Moustache-Trend steht hat natürlich einige Möglichkeiten sich mit diversen Accessoires und Kleidungsstücken einzudecken. Hier sind unsere Favoriten:

T-Shirts mit Mousetache

Bildquellen: manofcloth.blogspot.com, memegenerator.net, loosetiger.tumblr.com