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OVERSIZED WHITE

Schon seit etwas Längerem geht der Trend für Männerjacken klar auf eine leichte Übergröße zu. Ich bin – nach gewissen Zweifeln – ein großer Fan davon geworden, oftmals macht mir aber meine Größe einen Strich durch die Rechnung. Ich sehe einfach eher versunken aus, als durch die oversized Silhouette etwas Modebewusstes auszustrahlen.

Kürzlich bin ich aber bei CARHARTT fündig geworden und verliebte mich in die weiße Denimjacke. Durch die Anordnung der Taschen und das Hochkrämpeln der Arme wirkt sie zwar ein wenig größer, passt aber in Kombination mit einer Nadelstreifen-Chino und ein paar Chucks perfekt zu meinem Stil. Da All-White gerade ja eh ein großes Thema ist, gehe ich mit der Jacke wieder den nächsten Schritt in diese Richtung. Für den kompletten Weiß-Look fehlt jetzt nur noch die richtige Hose.

Spätsommer Outfit Inspiration

Pflege Tipps für schuppige Kopfhaut im Sommer

In Kooperation mit head & shoulders beschäftige ich mich nun schon seit ein paar Tagen mit der Kopfhaut- und Haarpflege. Bei uns Jungs ist das ja eine Geschichte für sich. Lässig und locker müssen sie wirken, nicht zu sehr gestylt aussehen und trotzdem ein Statement setzen. Anfassen ist meist ein No Go und wenn wir es dann doch mal gestatten, dann haben wir davor sichergestellt, dass die Frise das auch aushält. Vielleicht sind wir Männer sogar ein wenig eitler als Mädels, was das Kopfhaar angeht. Das geben wir aber natürlich nur sehr ungern zu.

Wie ihr auf meinem Modeblog für Männer verfolgen konntet, habe auch ich meine Frisur und Styles immer wieder verändert. Von lang auf kurz, Pony oder Undercut, gefärbt oder naturbelassen – es war schon vieles dabei. Wenn man gern so viel ausprobiert wie ich – oder auch ganz einfach im Sommer viel draußen ist – bedarf es auch bei uns Jungs einer guten Haarpflege, die sich ebenfalls um unsere Kopfhaut kümmert. Gerade bei kurzen Haaren, wie an den Seiten eines Undercuts, schimmert diese durch und sollte deshalb gut gepflegt sein.

Frisure-Männer-2015

Im Sommer (oder auch im Winter bei Heizungsluft) trocknet die Haut schnell aus. Das verursacht unschöne Schuppen. Wenn man dazu schon eine generell eher trockene Kopfhaut hat und viel Haarspray benutzt, ist das unangenehm spannende und juckende Gefühl an den Haarwurzeln vorprogrammiert. Auch Föhnen, Glätten und Färben, sind mit Stress die größten Auslöser für schuppige Kopfhaut.

Da ich selbst unter diesen kleinen großen Problemen leide, habe ich schon einiges durch. Ein Versuch war eine Kur mit Ei, Honig, Olivenöl und Sahne oder Quark. Die ist aber schon ein ordentlicher Aufwand und hinterlässt oft eine ziemliche Sauerei im Badezimmer und in der Dusche. Zweiter Nachteil der selbstgemachten Haarwäsche ist das erschwerte Auswaschen, denn durch das Ei und den Honig setzt sie sich richtig in den Haaren fest.

Kokossöl ist eine zweite Alternative die zwar hilft, aber nur als Kur geeignet ist. Außerdem sollte sie Bio und ungebleicht sein, was die ganze Sache auch schon wieder ziemlich teuer macht.

Ich benutze gerade die neue Serie von head & shoulders, die ich letzte Woche zum Testen zugeschickt bekommen habe. Wegen meiner problematischen Kopfhaut kaufe ich seit Jahren eigentlich keine Produkte aus dem Drogeriemarkt, daher war ich auch am Anfang ein wenig skeptisch, ob die Shampoos wirklich halten, was sie versprechen.

Schuppige-Haare-Head-Shoulders

Nach kurzer Zeit wurde ich wirklich überrascht, denn die neuen Produkte entfernen starke Haarfestiger als auch Wachsprodukte sehr gut, lassen die Haare glänzen und lindern den nervigen Juckreiz nach nur wenigen Wäschen. Das Produkt mit Mandel-Extrakt ist mein Favorit, denn es ist gut geeignet für bereits beanspruchte Haare, die neben dem alltäglichen Stylen durch Sonneneinstrahlung und Meerwasser im Urlaub noch weiter angegriffen wird. Menthol und Minze sorgen am Morgen mit ihrem Duft für einen echten Frischekick. Da kommt selbst der größte Morgenmuffel in Schwung.

Wenn ihr wie ich manchmal nach dem Waschen immer noch das Gefühl habt, dass eure Kopfhaut spannt, empfehle ich euch das Tonic-Treatment, das beim Einmassieren einen starken Kühlungseffekt hat und damit das Muss-Kratzen-Gefühl sofort verschwinden lässt.

UNIQLO IN BERLIN – Das erwartet uns am 11. April

UNIQLO eröffnet am 11. April auf dem Kurfürstendamm seine Pforten und setzt damit einen Meilenstein für das Unternehmen, erstmals auch in Deutschland vertreten zu sein. Lange habe ich auf diesen Moment gewartet, denn die Marke mit japanischer Herkunft gehört seit meinem ersten Aufenthalt in New York vor 5 Jahren zu meinen absoluten Favoriten in Sachen Basics, Jacken und Jeans. “Life-Wear” wird das Sortiment von UNIQLO genannt, das wie der Name schon sagt, für absolut jeden gemacht worden ist. Tragbar und vielfältig ist die Auswahl, die von cleanen Oberteilen bis hin zu auffälligen Prints jeden Geschmack trifft.

Wer noch nie in den Genuss kam, in einem UNIQLO gewesen zu sein, dem beantworte ich gern die Frage, die bestimmt aufkommt: “Was macht den Laden so besonders?”.

 

Die Antwort liegt ganz klar in der japanischen Philosophie des Unternehmens. Sehr minimalistisch, dafür aber qualitativ Hochwertig, verwendet UNIQLO für die Produktion der Kleidung einen hohen Anteil an natürlichen Stoffen wie Kaschmir, Merino- oder Baumwolle, die sich gut verarbeitet an den Körper anschmiegen und damit super bequem sind. Der Preis ist dabei fast unschlagbar.

Ich trage heute noch T-Shirts der Marke, die ich damals für knapp 6 $ gekauft habe. Sie haben keine Löcher, verziehen sich nicht beim Waschen und haben einen tollen Sitz. Außerdem gibt es sie in allen erdenklichen Farben, sodass man seine Lieblingsfarben stets in ein Outfit einbringen kann. Allein dafür Lohnt sich der Besuch des neuen Stores in der Tauentzienstraße 7.

Mit der Expansion des Unternehmens nach Europa erwarten uns jedoch nicht nur gute Qualität und ein weites Spektrum an Kollektionen für Frauen, Männer und Kinder. Auch Kollaborationen mit namenhaften Modeschöpfern oder bekannten Personen, die auch uns Normalverdienern ein Stück Designer-Feeling geben, werden ab dem 11. April dann hoffentlich auch bei uns erhältlich sein.

Jil Sander zum Beispiel, kreierte von 2009 – 2011 eine Kollektion mit dem Namen +J für das Unternehmen, welches vom Stil her perfekt zum gleichnamigen Modehaus der erfolgreichen Designerin passte. Auch Bloggerin Susie Bubble durfte bereits für UNIQLO designen.

Auch jetzt gibt es neben der Ines De La Fessange Kolllaboration auch für Männer wieder limitierte Kollektionen. Pharrell Williams kreierte zusammen mit der Modemarke T-Shirts und Basecaps, die man für nur 20 $ sein Eigen nennen kann. Designer Michael Bastian sorgt für eine weite Bandbreite an Polo-Shirts.

Pharell Williams für UNIQLO Spring / Summer 2014

Michael Bastian für UNIQLO Spring / Summer 2014

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und fleißig shoppen möchte, der kann es bereits auf der UK-Seite tun, die jedoch leider nicht alle Designer-Kollaborationen anbietet. Trotzdem gibt es einige Teile, die ich jetzt schon in Gedanken zu meinen restlichen Klamotten hinzu kombiniere.

Meine Online-Favoriten

Ich es kaum erwarten, den neuen UNIQLO-Store am Ku’Damm zu betreten!

Röcke für Männer – gibt es ein Revival?

TIGER OF SWEDEN // PATH // ALEXANDER MCQUEEN // KTZ // RICK OWENS

MARC JACOBS trägt ihn, Kanye West hat man auch schon damit gesehen und in den Kollektionen großer Marken als auch bei den Newcomern sieht man ihn immer häufiger. RÖCKE FÜR MÄNNER erleben anscheinend in diesem Jahr ein Revival. Doch sind die Männer schon bereit dafür?

Ich bin eigentlich ein großer Fan davon, Dinge auszuprobieren, die gern einmal polarisieren. Röcke gehörten jedoch bisher nie zu meinen Favoriten, denn trotz des immer mal wieder aufkommenden Trends, finde ich, dass das Stück ins Frauensortimentund nicht an einen Männerkörper, was daran liegen könnte, dass ihn kaum ein Herr mit Stolz trägt und man es einfach nicht gewohnt ist die Kombination aus Mann und Rock auf den Straßen zu sehen.

Es gibt dabei unterschiedliche Formen der Männerröcke, die sich durchaus sehen lassen können. Eine Rock-Hose wie von THOM BROWNE oder COMME DES GARCONS zum Bespiel, kann unter Umständen gar nicht mal so weiblich aussehen, wie man eigentlich denkt. Was mir persönlich schon mehr zusagt: durch das Tragen von Hosen unter dem Rock wirkt dieser eher wie eine Schürze und lassen den Mann nicht soviel Bein zeigen.

Dass feminine Silhouetten jedoch voll im Kommen sind, wird spätestens klar, wenn man sich die Männerkollektionen für die nächsten Saisons anschaut. Taillierungen, wohin das Auge reicht, T-Shirts, die Oversized zu kurzen Hosen getragen werden und damit aussehen, als würde man ein Kleid tragen oder auch Schuhe, die über einen relativ hohen Plateau-Absatz verfügen – der Horizont der Männermode wird durch die weitere Verschmelzung der Geschlechter erweitert, Stereotypen werden vernichtet und die Akzeptanz, zu sein wer man sein möchte, gesteigert.

v.l.n.r WALI MOHANNED BARRECH // ALAN TAYLOR // DUCKI BROWN //
THOM BROWNE // COMME DES GARCON // CHRISTOPHER SHANNON

Ob diese Akzeptanz jedoch bei den Männern und Frauen, die sich weniger für Mode interessieren, ankommt, bleibt abzuwarten. Ich denke jedoch, dass wir (leider) immer noch nicht an den Zeitpunkt angekommen sind, an dem Man(n) nicht dumm angeguckt wird, weil er einen Rock, einen taillierten Mantel oder höhere Absätze trägt. Schade eigentlich, denn es sieht ziemlich gut aus.

Kleiner Tipp: Wenn man den Stil ausprobieren möchte, jedoch keinen Rock kaufen will, braucht man einfach nur ein sehr langes T-Shirt, welches man unter einem Pullover und/oder einer kurzen Jacke trägt.

Mit Staatl. Fachingen Backstage bei Kilian Kerner // MBFWB

Kilian Kerner fw 2014 Backstage-9

Neben der Vielzahl an Newcomern, die ihre Herbst und Winter Kollektionen für 2014 präsentieren, sind natürlich auch die alten Hasen mit dabei, ohne die die Modewoche überhaupt nicht vorstellbar wäre. Darunter ist auch Designer KILIAN KERNER, der gestern seine 11. Kollektion im Fashion Week Zelt am Brandenburger Tor vorstellte.

Mit STAATL. FACHINGEN hatte ich zum ersten mal die Möglichkeit, Backstage bei so einer großen Show zu sein, um den Trubel hinter den Kulissen der “Glanz und Glamour”-Welt zu erleben.

Wie schon erwartet, ist es hinter dem Runway alles andere als entspannt. Ganz kurz erwischte ich Kilian selbst, der sich gerade für einen Interview-Marathon vorbereitete. Immer mehr Fotografen und Models füllten den engen Vorraum, der bereits mit Kleiderstangen, auf denen die neue Kollektion hing, zugestellt war.

Als der Raum fast aus allen Nähten platze, öffnete sich die Tür, hinter der die Kollektion für das Ankleiden der Models vorbereitet wurde. Zum ersten Mal konnte ich nun einen Blick auf die Designs werfen. An jedem Kleidungsstück hing eine exakte Beschreibung bis ins kleinste Detail, wie der Look aussehen soll. Sogar wie hoch man die Socken ziehen sollte, war festgelegt.

Natürlich durfte für den letzten Feinschliff auch nicht die Nähmaschine fehlen.

Die Models wurden nun geschminkt und angekleidet und ich nahm Platz, um mir die Show natürlich auch auf dem Runway anzuschauen.

Was ich Backstage schon auf den Kleiderblügeln hängen sah, machte auf dem Runway einen ganz anderen Eindruck. Sehr tragbar und ein Stück weit sportlich sah man die Herren in Kilian Kerner mit Sneakern von NIKE über den Laufsteg wandern. Passend dazu trugen sie weite Hosen, die teilweise aus Satin und Leder bestehen. Sogar zu einem Anzug wurden die bunten Treter kombiniert.
Stepp spielt ebenso eine große Rolle in der Herbst/Winter 2014/15 Kollektion von Kilian Kerner – ob in All-Over-Looks, mit kurzer Jacke und wattierter Hose, oder in Form einer schwarzen PVC Kapuzenjacke.

Meine Lieblingslooks sind die eher farblosen Outfits wie zum Beispiel der lange doppelreihige Mantel, der mit einem Leder-Tuch, einer schwarzen Hose und ein paar coolen Sneakern extrem lässig aussieht, aber dennoch nicht zu sportlich und auffallend wirkt.

Mit freundlicher Unterstützung von Staatl. Fachingen

Photcredit: ZEITGESCHMACK // Mercedes-Benz Fashion Week