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Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

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Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

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Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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1×1 des Koffer Packens

Das größte Problem im Urlaub oder bei Auslandsaufenthalten allgemein entsteht durch unvorhergesehene Ereignisse, welchem man durch die Entfernung zum eigenen Hab und Gut nur schwierig oder gar nicht in den Griff bekommen kann.

Dies beginnt bei ärgerlichen Kleinigkeiten wie dem Vermissen des Lieblingshemdes, welches zuhause doch noch im Trockner lag, während die Koffer gepackt wurden und endet bei schlimmsten Szenarien, wie ein etwaiges Vergessen des neuen PIN-Codes.

Mag es daher auch lächerlich erscheinen, so widmen sich viele Dienstleister rund um die Reise ergänzend dem 1×1 des Koffer Packens. Checklisten, spezielle Beratungen für „worst cases“ und diversen Ratschlägen. Klarerweise befinden sich gerade online auch Artikel mit „No na-Effekten“ und einem Fehlen von Mehrwert.

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Hier sind gerafft jene Bereiche erfasst, die man als Art Checkliste zumindest überfliegen sollte, ehe man seine Reise antritt. Ideal wäre es natürlich, wenn jede Person seine eigene Liste ausgehändigt bekommt und prüft. Für den anderen mitzudenken bei dieser Art von Planung ist meist ungenügend.

Administration – Organisation

Hier sind wohl die folgenschwersten Nachteile möglich, wenn man bestimmte Unterlagen zu Hause vergisst. Folgen von Unfall, Krankheit, Verlust von Dokumenten oder Bargeld und ähnlich schlimme Szenarien werden bestmöglich abgefedert, wenn man sich strikt an folgende Aufstellung hält. Die folgenden Stichworte sind gerade hier auf jede mitreisende Person gesondert zu überprüfen.

  • Impf- und Allergiepass
  • Bank-, Kredit-, Prepaidkarte
  • Die Codes sollten zur Sicherheit notiert und ihr von den Karten getrennter Aufbewahrungsort einem Mitreisenden bekannt sein. Man muss auch damit rechnen, dass eine Person vorübergehend erkranken kann oder nach einem Unfall nicht voll handlungsfähig ist.
  • Bargeld auch in Form von Fremdwährung
  • Karten oder Bescheinigungen zur Kranken – und/oder Zusatzversicherung
  • Sonstige Karten oder Bescheinigungen von hilfreichen Mitgliedschaften wie dem ADAC
  • Führerscheine
  • Reisepässe oder Personalausweise (Vorsicht – nicht überall genügen Letztere)
  • Reservierungsbestätigungen
  • Liste notwendiger und hilfreicher Telefonnummern, diese sollten von jedem Mitreisenden jederzeit aufgefunden werden können. Auf jeden Fall ist die nächste konsularische Vertretung des Heimatstaates zu eruieren und die Kontaktmöglichkeiten und – zeiten zu vermerken.
  • Routenplaner oder vorab erarbeitete Reisebeschreibungen mit Möglichkeiten an Tankstellen und Verpflegungs- bzw. Entspannungsstätten wie Hotels und Pensionen. Reisen mit dem eigenen Auto erfordert natürlich genaue Planung, während beim Flug nur das Handgepäck gesondert zu planen ist.
  • Bei Mitnahme von Haustieren den EU-Pass und erforderlichen Einreisebestätigungen beim jeweiligen Zielstaat. Vorsicht: auch private Vermieter oder Strandbesitzer können die Vorlage von bestimmten Dokumenten verlangen. Einen „Spießrutenlauf“ um international erlaubte Flugboxen sollte man einen Monat vorher beginnen – bloße Kennzeichnungen als „flugfähig“ sagen darüber nichts aus.

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Gesundheit & Co.

Nachdem die typsicherweise schwerwiegendsten Nachteile anhand fehlender Unterlagen abgewendet sind, ist auf den Körper das Augenmerk zu richten. Eine Reiseapotheke ist zeitgerecht anzusammeln, die sich inhaltlich neben den individuellen und allgemeinen Anforderungen auch nach dem Zielort zu richten hat.

  • Wundsalben oder –spray, mit desinfizierenden Eigenschaften ist die Basis für kleine Verletzungen. Auch Pflaster und eine Verbandsrolle gehört zu dieser Prophylaxe.
  • Mittel gegen Sonnenallergien, After Sun Lotion und freilich gute Schutzcremes schützen bei auch intensiver Bestrahlung.
  • Salben diverser Natur wie gegen Zerrungen und Verbrennungen
  • Insektenschutz, Mittel gegen Juckreiz
  • Fieberthermometer sollten gerade bei Familien immer griffbereit sein
  • Natürlich die persönlichen Arzneimittel
  • Kleine Analyse des Zielortes: Welche besonderen Risiken oder Eigenschaften erscheinen als Gefahrenquelle? Scharfes Essen oder vorbereitende Milderung bei Kater sollen hier auch durchdacht werden. Was zuhause hilft, gehört auch hier mit „ins Boot“.
  • Manche Menschen reagieren auf Ortswechsel mit Verdauungsschwierigkeiten in beide Richtungen – lieber vorsorgen, damit man sich auch dann wohlfühlen kann.

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Körperhygiene & Pflege

Die Erfüllung hygienischer Bedürfnisse steht nach Sicherheit, welche oben dominiert, an nächster Stelle. Ob ein adäquater Ersatz vor Ort erhältlich wäre, ist nicht immer gesichert. Doch selbst dann greift man bei vielen Dingen gerne auf gewohnte Lieblingsmarken und geht insofern nur ungern Risiken ein – ein Rasierer in einem Dorf im Kongo könnte nicht den alltäglichen Gewohnheiten widersprechen, während in einer Großstadt heute wohl auch die Lieblingsmarke erhältlich wäre.

  • Desinfektionsmittel – am besten in Form eines Sprays. Immerhin kann auch die beste Hotelanlage nicht garantieren, ob das neue Reinigungspersonal nicht denselben Lappen für WC und Armaturen benutzte.
  • Damenhygieneartikel sollten immer griffbereit sein – gerade im Urlaub. Manchmal führen veränderte klimatischen Bedingungen sogar zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und so zur Periode.
  • Verhütungsmittel bei Bedarf
  • Gesichts-, Haar- und Körperpflege
  • Besonderer Bedarf wie Kontaktlinsen und – pflege, Reinigungstabletten für die „Dritten“ etc.
  • Rasierutensilien
  • Haarföhn und Haarbürsten
  • Taschen- oder Hygienetücher und/oder Wattepads
  • Zahnpflege-Produkte

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Kleidung & Accessoires

  • Je bequeme und je elegante Teile an Schuhen und Bekleidung sollten bei jeder Reise vorhanden sein
  • Wetterfeste Bekleidungsstücke
  • Besonderheiten am Zielort? Man bedenke etwa den Besuch religiöser Stätten oder sonstige typische Codexes vor Ort
  • Unter- und Schlafwäsche
  • Kopfbedeckungen bei heißen Zielorten
  • Haus- und Badeschuhe
  • Accessoires inklusive Gürtel und Krawatten
  • Badekleidung und Bademantel

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Individuelle Bedürfnisse

Hier können Beispiele am besten zum Nachdenken anregen – wichtig ist, sie aus der Sicht eines jeden Mitreisenden zu betrachten. Vorsicht: Kinder und auch Hunde sollten dabei nicht vergessen werden.

  • Brillen inklusive Sonnenbrillen
  • Kameras, Smartphones, Ladegeräte, SIM- und Speicherkarten, Gameboys für unterwegs, Laptops, MP3-Player und ihre Zusatzteile
  • Könnten besondere Apps bei der Urlaubsgestaltung helfen?
  • Wecker
  • Lieblingsstofftier der Kleinen oder Vierbeiner
  • Passwort-Liste für diverse Arten von Online-Accounts
  • Regenschirm
  • Nadel und Zwirn
  • Sicherheitsnadeln
  • Spielsachen
  • Make-Up, Nagellack und Schmuck
  • Bauch-, Bade und diverse Täschchen
  • Schüssel für Wasser und Futter und eine leere Flasche zum Befüllen während der Reise
  • Schreibutensilien
  • Stadtplan
  • Hundemarken müssen getragen werden, um sein Tier zu schützen. Außerdem sollte ein kleines Täschchen mit der Adresse und Telefonnummer der Unterkunft angebracht sein.

Was an dieser Aufstellung noch hinzugefügt wird, kann lediglich den Komfort erhöhen. Notwendige Dinge sind jedenfalls damit ideal erfasst. Doch das Kofferpacken alleine reicht gerade im digitalen Zeitalter nicht mehr aus.

Darum wird um diverse Abläufe ergänzt, die auch bei der Heimkehr für reibungslose Ankünfte sorgen und keine stressverursachenden Konsequenzen aufweisen.

  • Hauptwasser-, Heizung- und Gashahn ausschalten
  • Email-Abwesenheitsassistent?
  • E-Geräte ausschalten
  • Fenster- und Türen sichern
  • Zeitung abbestellen – sonst werden Einbrecher angelockt
  • Wichtige Daten im Emailfach ablegen, um stets darauf zugreifen zu können
  • Einer Vertrauensperson die Daten der Unterkunft anvertrauen

Sieht man sich diese Menge an Details an, wird klar, wann man damit eigentlich schon beginnen muss: je früher, desto besser! Doch auf diese Weise erspart man sich wirklich unangenehmen Stress. Und eine ruhige, gut geplante Vorbereitung führt zu erhöhter Vorfreude.

Lederschuhe richtig putzen – so geht’s

Das gefährlichste No-Go für den eigenen Auftritt ist ungepflegtes Schuhwerk. Selbst der beste Bewerber für einen Job manövriert sich beim Personaler auf diese Weise an den letzten Platz der Auswahl, denn nicht zuletzt werden dem Träger ungepflegter Schuhe unliebsame Eigenschaften zugeschrieben – selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild für den Job unwesentlich ist. Die Pflege der Schuhe ist ein sehr wichtiger Punkt im Alltag.

Doch einmal die richtigen Handgriffe angewöhnt und die wesentlichen Überlegungen angestellt, gehört es dazu wie das Zähne putzen und automatisiert sich geradezu. Hier werden die bedeutsamsten Überlegungen, Tipps und Tricks umfassend veranschaulicht, so dass kein weiteres Recherchieren mehr erforderlich sein sollte. Nicht zuletzt: Sie lassen sich auf alle typischen Materialien für Schuhe umlegen, sofern kein gesonderter Hinweis erfolgt.

Wer es wirklich genau nimmt, trägt seine Lederschuhe nicht an zwei Tagen hintereinander. Grund ist die permanente Aufnahme von Feuchtigkeit, die erst langsam wieder abgebaut wird. Und der Fuß scheidet diese auch aus. Ein bis zwei Tage zum Austrocknen ist beim Lederschuh schon einzurechnen.

Lederschuhe_Pflegen_007

Freilich darf man das eine oder andere Mal bei Notwendigkeit gegen diese nicht jedermann bekannte Regel verstoßen – wer sie aber dauerhaft ignoriert, wird aufgrund der stetigen Feuchtigkeit bald erkennen, dass dieser Schuh an Form verliert und unschöne Beeinträchtigungen das Gesamtbild stören. Ist es einmal soweit, kann man auch nicht mehr gegensteuern.

Das grundsätzliche Procedere der richtigen Reinigung

Vorab ist natürlich die Sohle zu behandeln. Sie weist üblicherweise den stärksten Verschmutzungsgrad auf und ist daher in der zeitlichen Abfolge vorzuziehen. Hier gestalten sich die Reinigung als auch die Pflege simpel: Waschvorgang mit ziemlich jedem Reinigungsmittel und auch einmal ein stärkeres Reiben mit kratzigen Putzutensilien sind erlaubt.

Dies gilt allerdings nicht, wenn die Sohle selber aus Leder besteht. In diesem Fall ist der gesamte Schuh an Sohle und den anderen Teilen gleich zu behandeln. Grober Schmutz wird einfach abgespült. Eine Überprüfung auf Farbechtheit muss vorab erfolgen, weil man nur beim Vorliegen dieser alle typischen Reinigungsmittel verwenden darf.

Lederschuhe_Pflegen_002

Da es auch unterschiedliche Arten von Leder gibt, ist aufzupassen: Manche Arten, wie Velours-, Wild- und Nubukleder vertragen gar keine Creme – hier gibt es spezielle Bürsten, mit denen man das Maximum an Pflege erreicht. Diese Bürsten haben einen leicht waschbaren Kreppteil und sind für die Pflege unerlässlich.

Wichtig ist der Trocknungsvorgang im Anschluss: Luft hat bei Echtleder jede Stelle zu erreichen. Dazu ist ein Schuhspanner einzusetzen und sofern selbst die Sohle aus Leder ist, legt man den Schuh dazu seitlich nieder. Für die Anschaffung eines Schuhspanners spricht erstaunlich viel – sollte jedoch einmal tatsächlich keiner vorhanden sein, schafft ein kleiner Trick vorübergehende Abhilfe: Ausstopfen mit Zeitungspapier.

Dabei muss man aber aufpassen, dass es nicht durchnässt wird, ansonsten ist ein kleiner Kampf gegen losgelöste Fussel und Druckerschwärze im Inneren des Schuhs angesagt. Ist der Schuh einmal besonders nass, wird sogar empfohlen, bewusst und anstatt des Schuhspanners Zeitungspapier zu verwenden. Dann sollte man sie zum Trocken aber fern von einer Heizung platzieren da es andernfalls zu Verformungen kommt. Die Wirkungsweise eines Schuhspanners kann auf Dauer zumindest beim Lederschuh jedoch nicht ersetzt werden. Sie sollten aus Holz sein und dürfen die Ferse nicht verformen.

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Nach dem Trocknen ist eine Schuhcreme zu verwenden. Dazu bieten sich solche, die der Farbe ähnlich sind beziehungsweise sie positiv verstärken oder schlicht farblose Cremes für Universaleinsätze. Dünnes Auftragen mit einer kleinen Bürste umfasst auch die Leder-Sohle und Innenseite des Absatzes. Nur so strahlt das Ergebnis lückenlos und einheitlich.

Im Anschluss wird ein weiches Tuch zum Polieren eingesetzt. Alternativ zur Schuhcreme kann man hier auch Schuh-Wachs einsetzen. Dieses sollte vor jeder Verwendung an der Sonne oder bei einer Heizung angewärmt werden. So erreicht man eine ideale Konsistenz zum Auftragen. Je länger man ihm Zeit zum Einziehen lässt, umso besser kann man „auf Glanz“ polieren. Auch die Sohle aus Leder ist mit einzubeziehen, denn der Pflegeeffekt geht über sichtbare Sauberkeit weit hinaus.

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Bei den Utensilien zum Lederschuhe richtig putzen sollte man nicht sparen. Erstens verleihen hochwertige Cremes, Bürsten und Lappen mehr Freude bei der Anwendung und zweitens ist der Effekt mit dem Auge messbar.

Derselbe Effekt mit weniger Aufwand

Etwas anders verhält sich die Pflege bei Kunstleder. Es ist grundsätzlich pflegeleichter und schon in seiner Herstellung auf die Verwendung als Schuh ideal angepasst worden. Bei ihm ist, wie beim Lederschuh, auch auf Imprägnierung zu achten, gerade ehe man sie bei feuchten Verhältnissen trägt. Öl- oder fetthaltige Cremes sind bei Kunstleder aber nicht einzusetzen. Da es nicht einziehen kann, würde ein Film zurückbleiben.

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Zum Reinigen sind ebenfalls Bürsten erhältlich, es darf in Ermangelung solcher aber durchaus einmal ein sauberer Topfreiniger-Schwamm eingesetzt werden. Spezielle Schaumreiniger in Verbindung mit einer passenden Bürste sind das Ideal bei Kunstlederschuhen. Fettfreie Cremes sorgen für dauerhaft schöne Optik, welche mit erhöhter Langlebigkeit die Echtlederprodukte übertrifft.

Kurzportrait # 10 – Naketano

Das heutige Kurzportrait kommt ohne Bilder aus einem Lookbook aus. Vielmehr gehe ich diesen Beitrag ebenso minimalistisch an, wie das Fashion-Label seine Produkte angeht: einfach, minimalistisch aber wohl durchdacht.

Doch zunächst ein paar Worte zu Naketano. Das japanisch klingende Label kommt mitnichten aus Japan, vielmehr handelt es sich hier um ein Label aus Deutschland, welche elegante Sportsbekleidung auf den Markt bringt. Dass einzig japanisch daran ist, dass die Designs auf der Grundlage traditioneller japanischer Kleidung beruhen. Weiterhin setzt man auf Viskose und einer Mischung aus Baumwolle und Bambus, um bequeme Kleidungsstücke zu fertigen.

Das Label hat 2005 begonnen die eigenen Kleidungsstücke zu verkaufen. Dabei war es von Beginn an das Ziel Stile zu kreieren, welche ein „Lieblingsstück-Potenzial“ haben. Sicherlich nicht gerade niedrig die Latte, welche sich das Unternehmen gesetzt hat. Aber allein von den Fotos, der einzelnen Stücke, gehe ich von aus, dass diese Kleidungsstücke die Lieblingsstücke von irgendjemand sind.

Im Gegensatz zu anderen Fashionlabels vertreibt das Unternehmen seine Stücke hauptsächlich über Einzelhändler, Naketano tritt demnach als Großhändler auf. Der eigene Webshop ist an sich nur eine Art Marketinginstrument, um auf sich aufmerksam zu machen. Und das gelingt!

Aktuelle Stücke von Naketano

Wie bereits angekündigt gibt es keine klassischen Lookbookbilder, da sich das Label eher auf seine Einzelhändler konzentriert und keine Fotos für den eigenen Shop anfertigt. Daher bediene ich mich einfach der Produktfotos und habe diese von interessanten Stücken nachfolgend eingebunden.

Naketano_Birol Jeck
Was schon Mal derbe genial ist, sind die Namen der einzelnen Kleidungsstücke aus dem Shop von Naketano. Der Name dieser Hoody Jacke mit hohem Kragen und seitlichen Ripp Einsätzen ist eher noch gewöhnlich und lautet: Birol Jeck. Aber sei dir sicher, die Namen werden interessanter.

Davon ganz abgesehen, macht Birol Jeck einen ganz interessanten Eindruck. Klar ist dieser Hoody eher für die kältere Jahreszeit gedacht, aber ganz ehrlich, dieser hat mich so begeistert, dass ich ihn nicht außen vor lassen konnte. Die Jacke setzt auf 65% Cotton und 35% Polyester und kommt in einem Green Melange daher. Abgesetzte, seitliche Ripp Einsätze sowie ein ähnlicher Abschluss, am unteren Ende, machen den Hoody zum Hingucker. Persönlich gefallen mir die Bändel an der Kapuze ganz gut.

Naketano_Fat Tony VI
Bei Fat Tony IV handelt es sich um ein T-Shirt mit Doppelkragen. Welches definitiv für den Sommer gedacht ist, vielleicht nicht unbedingt für Sommertage, die 38°C aufs Thermometer zaubern, aber ansonsten kann man Fat Tony IV gut tragen.

Der Doppelkragen beziehungsweise hohe Kragen sieht man bei Kleidungsstücken des Labels des öfteren, beinahe eine Art Markenzeichen. Weiterhin findet man auf dem Indigo Blue Melange Shirt kleine Lederapplikationen vor, welche einfach zu den Kleidungsstücken des Labels gehören. Gefällt mir ganz gut, auch die Alternative in Green Grey Melange ist ganz schick.

Naketano_Hosenpuper IV
Wir bleiben bei Blau, denn wie wir wissen, ist dies die Farbe des Sommers 2015. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses T-Shirt mit Streifen Allover-Druck in einem Bluegrey Melange Farbton daherkommt.

Das Hosenpuper IV Shirt setzt ebenfalls auf ein Materialgemisch von 65% Cotton und 35% Polyester. Persönlich gefällt mir der Used-Look des Shirts ganz gut, kann mir dieses Shirt gut mit einer hellen Shorts vorstellen.

Naketano_Isch Gucke III
Ein weiteres Shirt, welches ebenfalls gut im Sommer getragen werden kann, ist das Isch Gucke III. Dieses kommt wie das vorherige Shirt im Streifen-Look daher, unterscheidet sich lediglich von diesem durch den größeren Abstand der einzelnen Streifen. Auch hier gilt, gut tragbar zu Shorts, allerdings sollte man darauf achten, dass die Shorts keine eigenen Muster aufweist, welche vom Shirt ablenken.

Naketano_Italienischer Hengst II
Der Italienischer Hengst II kommt in neun unterschiedlichen Farben daher. Entschieden habe ich mich bei meiner Auswahl für ein ganz klassisch wirkendes Shirt in Anthracite Melange. Passt einfach immer und kann auch kurz für den Wocheneinkauf übergestreift werden. Es gilt hier, dass es nicht immer ein ausgefallenes Muster oder Design sein muss, vielmehr reicht es aus, wenn die Qualität stimmt.

Naketano_Schimpanski III
Auch ein T-Shirt mit V-Ausschnitt darf natürlich nicht bei meiner Auswahl, aus dem Online-Shop von Naketano fehlen. Hier hat es mir ebenfalls die Farbe des Shirts angetan, neben dem Design natürlich. Fünf unterschiedliche Farben sind beim Schimpanski III verfügbar, wobei mir Heritage Deep Blue Green Melange, wie hier zu sehen, am besten gefallen hat.

Kurzportrait # 10 – Naketano

Das heutige Kurzportrait kommt ohne Bilder aus einem Lookbook aus. Vielmehr gehe ich diesen Beitrag ebenso minimalistisch an, wie das Fashion-Label seine Produkte angeht: einfach, minimalistisch aber wohl durchdacht.

Doch zunächst ein paar Worte zu Naketano. Das japanisch klingende Label kommt mitnichten aus Japan, vielmehr handelt es sich hier um ein Label aus Deutschland, welche elegante Sportsbekleidung auf den Markt bringt. Dass einzig japanisch daran ist, dass die Designs auf der Grundlage traditioneller japanischer Kleidung beruhen. Weiterhin setzt man auf Viskose und einer Mischung aus Baumwolle und Bambus, um bequeme Kleidungsstücke zu fertigen.

Das Label hat 2005 begonnen die eigenen Kleidungsstücke zu verkaufen. Dabei war es von Beginn an das Ziel Stile zu kreieren, welche ein „Lieblingsstück-Potenzial“ haben. Sicherlich nicht gerade niedrig die Latte, welche sich das Unternehmen gesetzt hat. Aber allein von den Fotos, der einzelnen Stücke, gehe ich von aus, dass diese Kleidungsstücke die Lieblingsstücke von irgendjemand sind.

Im Gegensatz zu anderen Fashionlabels vertreibt das Unternehmen seine Stücke hauptsächlich über Einzelhändler, Naketano tritt demnach als Großhändler auf. Der eigene Webshop ist an sich nur eine Art Marketinginstrument, um auf sich aufmerksam zu machen. Und das gelingt!

Aktuelle Stücke von Naketano

Wie bereits angekündigt gibt es keine klassischen Lookbookbilder, da sich das Label eher auf seine Einzelhändler konzentriert und keine Fotos für den eigenen Shop anfertigt. Daher bediene ich mich einfach der Produktfotos und habe diese von interessanten Stücken nachfolgend eingebunden.

Naketano_Birol Jeck
Was schon Mal derbe genial ist, sind die Namen der einzelnen Kleidungsstücke aus dem Shop von Naketano. Der Name dieser Hoody Jacke mit hohem Kragen und seitlichen Ripp Einsätzen ist eher noch gewöhnlich und lautet: Birol Jeck. Aber sei dir sicher, die Namen werden interessanter.

Davon ganz abgesehen, macht Birol Jeck einen ganz interessanten Eindruck. Klar ist dieser Hoody eher für die kältere Jahreszeit gedacht, aber ganz ehrlich, dieser hat mich so begeistert, dass ich ihn nicht außen vor lassen konnte. Die Jacke setzt auf 65% Cotton und 35% Polyester und kommt in einem Green Melange daher. Abgesetzte, seitliche Ripp Einsätze sowie ein ähnlicher Abschluss, am unteren Ende, machen den Hoody zum Hingucker. Persönlich gefallen mir die Bändel an der Kapuze ganz gut.

Naketano_Fat Tony VI
Bei Fat Tony IV handelt es sich um ein T-Shirt mit Doppelkragen. Welches definitiv für den Sommer gedacht ist, vielleicht nicht unbedingt für Sommertage, die 38°C aufs Thermometer zaubern, aber ansonsten kann man Fat Tony IV gut tragen.

Der Doppelkragen beziehungsweise hohe Kragen sieht man bei Kleidungsstücken des Labels des öfteren, beinahe eine Art Markenzeichen. Weiterhin findet man auf dem Indigo Blue Melange Shirt kleine Lederapplikationen vor, welche einfach zu den Kleidungsstücken des Labels gehören. Gefällt mir ganz gut, auch die Alternative in Green Grey Melange ist ganz schick.

Naketano_Hosenpuper IV
Wir bleiben bei Blau, denn wie wir wissen, ist dies die Farbe des Sommers 2015. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses T-Shirt mit Streifen Allover-Druck in einem Bluegrey Melange Farbton daherkommt.

Das Hosenpuper IV Shirt setzt ebenfalls auf ein Materialgemisch von 65% Cotton und 35% Polyester. Persönlich gefällt mir der Used-Look des Shirts ganz gut, kann mir dieses Shirt gut mit einer hellen Shorts vorstellen.

Naketano_Isch Gucke III
Ein weiteres Shirt, welches ebenfalls gut im Sommer getragen werden kann, ist das Isch Gucke III. Dieses kommt wie das vorherige Shirt im Streifen-Look daher, unterscheidet sich lediglich von diesem durch den größeren Abstand der einzelnen Streifen. Auch hier gilt, gut tragbar zu Shorts, allerdings sollte man darauf achten, dass die Shorts keine eigenen Muster aufweist, welche vom Shirt ablenken.

Naketano_Italienischer Hengst II
Der Italienischer Hengst II kommt in neun unterschiedlichen Farben daher. Entschieden habe ich mich bei meiner Auswahl für ein ganz klassisch wirkendes Shirt in Anthracite Melange. Passt einfach immer und kann auch kurz für den Wocheneinkauf übergestreift werden. Es gilt hier, dass es nicht immer ein ausgefallenes Muster oder Design sein muss, vielmehr reicht es aus, wenn die Qualität stimmt.

Naketano_Schimpanski III
Auch ein T-Shirt mit V-Ausschnitt darf natürlich nicht bei meiner Auswahl, aus dem Online-Shop von Naketano fehlen. Hier hat es mir ebenfalls die Farbe des Shirts angetan, neben dem Design natürlich. Fünf unterschiedliche Farben sind beim Schimpanski III verfügbar, wobei mir Heritage Deep Blue Green Melange, wie hier zu sehen, am besten gefallen hat.