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Schmuckträger sind erfolgreicher

Zu viel Schmuck im Büro ist natürlich ein No-Go, allerdings gelten hier auch einige Ausnahmen. Denn Schmuck kann durchaus auch zieren, und zwar auch beim Mann. Markenschmuck für Männer ist heute etwas, was auch durchaus die Karriere fördern kann. Während in kreativen Berufen die Halskette für den Mann und auch Armbänder und Ohrschmuck und die Markenuhr schon Standard sind, ist Schmuck im Allgemeinen in vielen Berufen immer noch verpönt. Bis vor wenigen Jahren. Der Markt boomte und mittlerweile sieht man kann noch Männer, die kein Schmuckstück tragen.

Vom Beruf abhängig

Dies trifft vor allem für den Bereich Versicherungen, Wirtschaft und das Bankenwesen zu, wo sehr viel mit Kunden gearbeitet wird. Hier ist es aber die Kunst für sich das richtige Maß und auch die richtigen Schmuckstücke zu finden, die dem Anlass bzw. der Tätigkeit entsprechen. In Handwerksberufen ist das Tragen von Schmuck ein absolutes No-Go, da es hier sein kann, dass sich die Schmuckstücke womöglich in einer Maschine verfangen könnten. Dem entgegen steht natürlich, dass Schmuck heute ein Zeichen von Individualität geworden ist. Schmuck verspricht zu guter Kleidung dem Träger eine gewisse edle Note aufzusetzen und das ist in der Berufswelt besonders wichtig geworden.

Das passende Schmuckstück

Dennoch gilt, dass Schmuckaccessoires authentisch bleiben und zum KleidungsMan - Ryan Abel 2stil bzw. dem Dresscode passen sollen. Hier steht natürlich auch der Wohlfühlfaktor an erster Stelle, weil viele sich mit zu viel Schmuck doch etwas unwohl fühlen. Außer den Klassikern können Männer heute aber, wenn sie Karriere machen wollen, durchaus

  • Ringe
  • Armbänder
  • Uhren
  • Armspangen
  • Ketten

tragen können, wobei heute etwas ein absolutes No-Go ist – nämlich Manschettenknöpfen tragen. Doch auch die Uhren sollten nicht zu groß und passend zum Sakko farblich abgestimmt sein. Männer tragen besonders gerne runde Uhren, die in einem Silberton gehalten sind. Sie stehen für Stärke und Erfolg.

Schweizer Uhren

Ob es sich bei den Uhren aber letztlich um ein Armband aus Metall oder Leder handelt, das ist absolut egal, weil eine sehr viel größere Rolle durchaus spielt, dass die Schmuckstücke beim Mann, wenn er sie im Büro trägt, auch etwas dezenter sind. Das heißt sie dürfen nicht so groß sein, wobei auch hier die Uhren der renommierten Schweizer Hersteller etwas zu bieten haben.

Source: Herrenausstatterblog

HICKIES: nie wieder Schnürsenkel!

Man sagt, in der Mode kann man nichts mehr erfinden. Alles hat man schon einmal gesehen und jeder noch so ungewöhnliche Trend kommt sowieso nach einiger Zeit wieder. Unter diesen Umständen erfreut es mich ganz besonders, heute etwas neues und frisches zu präsentieren, womit man sich nie wieder Gedanken darum machen muss, sich die Schnürsenkel zu binden: HICKIES

Besonders zum Sneaker-Trend kommt das Kickstarter Projekt genau zur richtigen Zeit!

Wer kennt nicht das lästige Hineinstopfen der Schnürsenkelschleife in die Seite des Schuhs, was erstens die Seite viel dicker aussehen lässt als die andere und dann meist sowieso nach 5 Minuten wieder da ist, wo es am Anfang war? Damit ist jetzt Schluss, denn die elastischen Schnürer machen jeden Schuh zum Slip-On.

2012 gründeten Gaston Frydlewski und Mariquel Weingarten das innovative Unternehmen in Modemetropole New York, wo die Pop-Kultur bestehend aus Avantgardisten anscheinend schon auf die kleinen Gummi-Bänder warteten. Bereits jetzt verkauften sie über eine Millionen HIKIES-Sets, die für jeden Schuh mit Schnürsenkel gemacht sind und bei jeder Größe passen.

“Style Your Own Shoe” ist hier der Leitsatz, da man seine Schuhe mit verschiedenen Farben individuell gestalten kann und sich somit von der Masse abhebt. Wer will schon den Normcore, wenn man so leicht seinem Outfit etwas einzigartiges verleihen kann?

Wer seine Sneaker, High-Tops & Co nur für ihre eigentliche Zwecke, beim Sport, gebraucht, für den haben HICKIES natürlich auch einen Sinn. Bei einer fortlaufenden Bewegung anhalten, weil mal wieder der Schnürsenkel offen ist, gehört mit ihnen der Vergangenheit an und lässt euch Non-Stop das Ziel erreichen.

Nicht nur Sportschuhe lassen sich mit HIKIES verschönern. Wer gern ausprobiert, kann sie ebenso an einem etwas eleganteren Schuh-Varianten einsetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wie beginne ich mit Sport? Meine 10 Tipps!

Wer mich kennt, weiß, dass ich bis vor knapp 3 Jahren noch nicht ein bisschen Sport gemacht hatte. Ich habe damals bestimmt eine Packung Zigaretten am Tag geraucht, mich ungesund ernährt und jede Party mitgenommen. Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, an dem man mehr auf sich achten möchte und lernen will, bewusster zu leben. Meist scheitert es aber, denn der Schweinehund ist groß und wie bei allem neuen Dingen, hat man auch Angst etwas falsch zu machen. Dabei ist sportlich sein so einfach. Wenn du jetzt gerade dort angekommen bist, aber noch nicht weißt, wie du am besten beginnst, kommen hier in meine 10 Tipps, mit denen du im Handumdrehen zum wahren Sportfanatiker wirst!

Tipp 1 – Einfach Anfangen

So simpel wie Tipp 1 auch klingen mag, er ist wohl der wichtigste, wenn man Sport treiben möchte. No Excuses, kein “Heute noch faul sein und morgen geht es los” – fang einfach an! An jedem Tag und zu jeder Uhrzeit ist Sport machbar. Überwinde dich und schon kann “Mission Adonis” starten! Ein Sportbuddy könnte dir am Anfang helfen dich aufzuraffen. Schließlich wartet jemand auf dich.

Tipp 2 – Schöne Sportkleidung kaufen

Die Wahl der Ausstattung kann schon der erste Motivationsschub sein, denn auch beim Training will man gut aussehen. Auf Schuhe sollte man besonders achten, denn die Beine werden am meisten beansprucht. Aus diesem Grund benötigen die Schuhe einen guten Gripp und eine leichte Dämpfung. Ich trage zurzeit den Endurance Boost Schuh von Porsche Design Sport by adidas, der mit perforiertem Leder für mehr Atmungsaktivität sorgt. Die Gummi-Sohle wurde vom Marktführer in der Reifenproduktion Continental entwickelt und sorgt für einen festen Halt, wenn es durch Blätter oder Regen draußen doch einmal ein wenig rutschig wird. Der cleane, puristische Look in Verbindung mit dem Porsche Design Logo passt perfekt zu einem monochromen Stil, der mir beim Sport richtig gut gefällt. Alle Infos über den Schuh gibt es HIER.

Porsche Design by adidas Endurance Boost Schuh

Tanktop – Posche Design Sport by adidas // Hose – H&M //
Sonnenbrille – ASOS // Schuhe – Porsche Design Sport by adidas

Tipp 3 – Sich durch Sportarten testen

Sport sollte Spaß machen – das ist der dritte Punkt, der ganz oben auf der Liste steht. Es kann sehr gut sein, dass du an manchen Sportarten mehr Gefallen hast als an anderen, von daher solltest du dich einfach mal durchtesten. Magst du lieber Ballsport? Gehst du lieber Schwimmen? Stehst du auf Crossfit im Team, Laufen gehen oder auf Pumpen im Gym? Dir ist überlassen was du tust, Hauptsache du gehst gerne hin!

Tipp 4 – Regelmäßigkeit

Hast du deinen Favoriten gefunden, ist das nächste Zauberwort Regelmäßigkeit. Sport bewirkt nichts, wenn du es einmal in 3 Wochen tust – weder im Kopf, noch für den Körper. Mach dir einen geregelten Zeitplan wann du Sport machst und was du machst.

Tipp 5 – Kurze Workouts

Ich gebe es zu: aller Anfang ist schwer. Manche Sportarten machen in der ersten Zeit kaum Spaß und es gibt Tage, wo man einfach keine Lust hat. Damit man am Ball bleibt, sollte man sich deshalb selbst motivieren. Wenn dich die Kein-Bock-Stimmung packt, einfach Zusammenreißen und nur 20 Minuten kurz etwas machen. Nachdem du es geschafft hast, fühlst du dich besser.

Tipp 6 – Keine übertriebenen Ziele und sich nicht mit anderen messen

Der größter Killer – wenn es um Motivation geht – ist man selbst. Positive Gedanken und kleine Ziele können einem helfen trotzdem dran zu bleiben und den Schweinehund zu überwinden. Mein Tipp: Versuch dich nicht mit anderen zu messen. Vielleicht trainieren sie schon seit ein paar Jahren und sehen deshalb so muskulös aus? Schau dir realistisch die Situation an und plane deine Workouts danach. Um ein wahres Erfolgserlebnis zu haben, probiere das von dir gesetzte Ziel zu übertreffen.

Tipp 7 – Jeder Ort kann für Sport benutzt werden

Ausreden wie “Das Gym ist zu weit weg” sind zwar manchmal wirklich wahr, sollten aber nicht deinen Flow stören. Warum? Überall bietet es sich an Sport zu treiben. Kauf dir eine Sportmatte für zu Hause oder geh in den Park und tob dich dort aus. Du wirst unzählige Möglichkeiten finden, dein Training auch an Orten in deiner Nähe auszuüben. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Setze also daher auf Funktionsteile, die Wärme gut abtransportieren oder im Winter speichern. Porsche Design Sport by adidas bietet für verschiedene Sportarten die passende Ausrüstung, bei der die Funktion bis ins kleinste Detail bedacht worden ist.

Tipp 8 – Die richtige Playlist

Musik kann ein wahrer Energie-Boost sein. Aus diesem Grund ist für mich die richtige Playlist das absolute Must-Have beim Sport. Kleiner Tipp: investiere in einen iPod anstatt mit deinem iPhone Sport zu machen. Damit lenkst du dich nicht ab und konzentrierst dich auf das Wesentliche.

Tipp 9 – Ernährung ist alles, zwing dich aber nicht dazu

Man sagt, die Formel für ein effektives Training ist 70% – 80 % Ernährung und 20% Sport. Zwar sind diese Zahlen nebensächlich, aber sie zeigen, dass deine Nahrung einen großen Einfluss auf Muskeln und Power hat. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen von Low-Carb – über Diäten wie die Ketogene Diät – bis hin zur Massephase für den Muskelaufbau. Überleg dir genau was du erreichen willst und informiere dich, welche Ernährungsweise die richtige dafür ist. Wer schnell anfangen will hier ein allgemeiner Tipp: Eiweiß und Fette (ungesättigte Fettsäuren wie in Nüssen oder Fisch) sollten an Tagen, wo du nicht trainierst, in eurem Ernährungsplan enthalten sein. Kohlenhydrate (langkettig wie zum Beispiel Reis oder Vollkornprodukte) sind an Trainingstagen erlaubt und sollten die Fette ersetzen, d.h. mehr Kohlenhydrate, weniger Fette. Obst und Gemüse müssen ganz oben auf dem Ernährungsplan stehen, Zucker dagegen ganz unten! Fakt ist aber, dass die Ernährung nicht einschränken sollte und du dich nicht dazu zwingst. Das kann schnell demotivieren.

Tipp 10 – Gönn dir eine Auszeit

Im ganzen Artikel spreche ich immer von Workouts, dabei sind die Ruhephasen genauso wichtig wie das regelmäßige Training. Muskeln wachsen nämlich nicht während des Sports. Nimm dir Zeit für dich selbst, schlafe mindestens 7-8 Stunden damit sich die Muskeln optimal regenerieren können und mach hin und wieder einen Cheating-Day. Letzteres hilft dir nicht nur diszipliniert zu bleiben, sondern bringt den Kreislauf bei einer Diät wieder in Schwung.

Hältst du dich an die Tipps und machst regelmäßig Sport, entwickelst du nicht nur Kampfgeist und Muskeln. Gute Haut, Stessabau, und Schweißregulation sind weitere Vorteile, die du dir sicher nicht entgehen lassen willst oder?


1×1 des Koffer Packens

Das größte Problem im Urlaub oder bei Auslandsaufenthalten allgemein entsteht durch unvorhergesehene Ereignisse, welchem man durch die Entfernung zum eigenen Hab und Gut nur schwierig oder gar nicht in den Griff bekommen kann.

Dies beginnt bei ärgerlichen Kleinigkeiten wie dem Vermissen des Lieblingshemdes, welches zuhause doch noch im Trockner lag, während die Koffer gepackt wurden und endet bei schlimmsten Szenarien, wie ein etwaiges Vergessen des neuen PIN-Codes.

Mag es daher auch lächerlich erscheinen, so widmen sich viele Dienstleister rund um die Reise ergänzend dem 1×1 des Koffer Packens. Checklisten, spezielle Beratungen für „worst cases“ und diversen Ratschlägen. Klarerweise befinden sich gerade online auch Artikel mit „No na-Effekten“ und einem Fehlen von Mehrwert.

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Hier sind gerafft jene Bereiche erfasst, die man als Art Checkliste zumindest überfliegen sollte, ehe man seine Reise antritt. Ideal wäre es natürlich, wenn jede Person seine eigene Liste ausgehändigt bekommt und prüft. Für den anderen mitzudenken bei dieser Art von Planung ist meist ungenügend.

Administration – Organisation

Hier sind wohl die folgenschwersten Nachteile möglich, wenn man bestimmte Unterlagen zu Hause vergisst. Folgen von Unfall, Krankheit, Verlust von Dokumenten oder Bargeld und ähnlich schlimme Szenarien werden bestmöglich abgefedert, wenn man sich strikt an folgende Aufstellung hält. Die folgenden Stichworte sind gerade hier auf jede mitreisende Person gesondert zu überprüfen.

  • Impf- und Allergiepass
  • Bank-, Kredit-, Prepaidkarte
  • Die Codes sollten zur Sicherheit notiert und ihr von den Karten getrennter Aufbewahrungsort einem Mitreisenden bekannt sein. Man muss auch damit rechnen, dass eine Person vorübergehend erkranken kann oder nach einem Unfall nicht voll handlungsfähig ist.
  • Bargeld auch in Form von Fremdwährung
  • Karten oder Bescheinigungen zur Kranken – und/oder Zusatzversicherung
  • Sonstige Karten oder Bescheinigungen von hilfreichen Mitgliedschaften wie dem ADAC
  • Führerscheine
  • Reisepässe oder Personalausweise (Vorsicht – nicht überall genügen Letztere)
  • Reservierungsbestätigungen
  • Liste notwendiger und hilfreicher Telefonnummern, diese sollten von jedem Mitreisenden jederzeit aufgefunden werden können. Auf jeden Fall ist die nächste konsularische Vertretung des Heimatstaates zu eruieren und die Kontaktmöglichkeiten und – zeiten zu vermerken.
  • Routenplaner oder vorab erarbeitete Reisebeschreibungen mit Möglichkeiten an Tankstellen und Verpflegungs- bzw. Entspannungsstätten wie Hotels und Pensionen. Reisen mit dem eigenen Auto erfordert natürlich genaue Planung, während beim Flug nur das Handgepäck gesondert zu planen ist.
  • Bei Mitnahme von Haustieren den EU-Pass und erforderlichen Einreisebestätigungen beim jeweiligen Zielstaat. Vorsicht: auch private Vermieter oder Strandbesitzer können die Vorlage von bestimmten Dokumenten verlangen. Einen „Spießrutenlauf“ um international erlaubte Flugboxen sollte man einen Monat vorher beginnen – bloße Kennzeichnungen als „flugfähig“ sagen darüber nichts aus.

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Gesundheit & Co.

Nachdem die typsicherweise schwerwiegendsten Nachteile anhand fehlender Unterlagen abgewendet sind, ist auf den Körper das Augenmerk zu richten. Eine Reiseapotheke ist zeitgerecht anzusammeln, die sich inhaltlich neben den individuellen und allgemeinen Anforderungen auch nach dem Zielort zu richten hat.

  • Wundsalben oder –spray, mit desinfizierenden Eigenschaften ist die Basis für kleine Verletzungen. Auch Pflaster und eine Verbandsrolle gehört zu dieser Prophylaxe.
  • Mittel gegen Sonnenallergien, After Sun Lotion und freilich gute Schutzcremes schützen bei auch intensiver Bestrahlung.
  • Salben diverser Natur wie gegen Zerrungen und Verbrennungen
  • Insektenschutz, Mittel gegen Juckreiz
  • Fieberthermometer sollten gerade bei Familien immer griffbereit sein
  • Natürlich die persönlichen Arzneimittel
  • Kleine Analyse des Zielortes: Welche besonderen Risiken oder Eigenschaften erscheinen als Gefahrenquelle? Scharfes Essen oder vorbereitende Milderung bei Kater sollen hier auch durchdacht werden. Was zuhause hilft, gehört auch hier mit „ins Boot“.
  • Manche Menschen reagieren auf Ortswechsel mit Verdauungsschwierigkeiten in beide Richtungen – lieber vorsorgen, damit man sich auch dann wohlfühlen kann.

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Körperhygiene & Pflege

Die Erfüllung hygienischer Bedürfnisse steht nach Sicherheit, welche oben dominiert, an nächster Stelle. Ob ein adäquater Ersatz vor Ort erhältlich wäre, ist nicht immer gesichert. Doch selbst dann greift man bei vielen Dingen gerne auf gewohnte Lieblingsmarken und geht insofern nur ungern Risiken ein – ein Rasierer in einem Dorf im Kongo könnte nicht den alltäglichen Gewohnheiten widersprechen, während in einer Großstadt heute wohl auch die Lieblingsmarke erhältlich wäre.

  • Desinfektionsmittel – am besten in Form eines Sprays. Immerhin kann auch die beste Hotelanlage nicht garantieren, ob das neue Reinigungspersonal nicht denselben Lappen für WC und Armaturen benutzte.
  • Damenhygieneartikel sollten immer griffbereit sein – gerade im Urlaub. Manchmal führen veränderte klimatischen Bedingungen sogar zu Verschiebungen im Hormonhaushalt und so zur Periode.
  • Verhütungsmittel bei Bedarf
  • Gesichts-, Haar- und Körperpflege
  • Besonderer Bedarf wie Kontaktlinsen und – pflege, Reinigungstabletten für die „Dritten“ etc.
  • Rasierutensilien
  • Haarföhn und Haarbürsten
  • Taschen- oder Hygienetücher und/oder Wattepads
  • Zahnpflege-Produkte

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Kleidung & Accessoires

  • Je bequeme und je elegante Teile an Schuhen und Bekleidung sollten bei jeder Reise vorhanden sein
  • Wetterfeste Bekleidungsstücke
  • Besonderheiten am Zielort? Man bedenke etwa den Besuch religiöser Stätten oder sonstige typische Codexes vor Ort
  • Unter- und Schlafwäsche
  • Kopfbedeckungen bei heißen Zielorten
  • Haus- und Badeschuhe
  • Accessoires inklusive Gürtel und Krawatten
  • Badekleidung und Bademantel

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Individuelle Bedürfnisse

Hier können Beispiele am besten zum Nachdenken anregen – wichtig ist, sie aus der Sicht eines jeden Mitreisenden zu betrachten. Vorsicht: Kinder und auch Hunde sollten dabei nicht vergessen werden.

  • Brillen inklusive Sonnenbrillen
  • Kameras, Smartphones, Ladegeräte, SIM- und Speicherkarten, Gameboys für unterwegs, Laptops, MP3-Player und ihre Zusatzteile
  • Könnten besondere Apps bei der Urlaubsgestaltung helfen?
  • Wecker
  • Lieblingsstofftier der Kleinen oder Vierbeiner
  • Passwort-Liste für diverse Arten von Online-Accounts
  • Regenschirm
  • Nadel und Zwirn
  • Sicherheitsnadeln
  • Spielsachen
  • Make-Up, Nagellack und Schmuck
  • Bauch-, Bade und diverse Täschchen
  • Schüssel für Wasser und Futter und eine leere Flasche zum Befüllen während der Reise
  • Schreibutensilien
  • Stadtplan
  • Hundemarken müssen getragen werden, um sein Tier zu schützen. Außerdem sollte ein kleines Täschchen mit der Adresse und Telefonnummer der Unterkunft angebracht sein.

Was an dieser Aufstellung noch hinzugefügt wird, kann lediglich den Komfort erhöhen. Notwendige Dinge sind jedenfalls damit ideal erfasst. Doch das Kofferpacken alleine reicht gerade im digitalen Zeitalter nicht mehr aus.

Darum wird um diverse Abläufe ergänzt, die auch bei der Heimkehr für reibungslose Ankünfte sorgen und keine stressverursachenden Konsequenzen aufweisen.

  • Hauptwasser-, Heizung- und Gashahn ausschalten
  • Email-Abwesenheitsassistent?
  • E-Geräte ausschalten
  • Fenster- und Türen sichern
  • Zeitung abbestellen – sonst werden Einbrecher angelockt
  • Wichtige Daten im Emailfach ablegen, um stets darauf zugreifen zu können
  • Einer Vertrauensperson die Daten der Unterkunft anvertrauen

Sieht man sich diese Menge an Details an, wird klar, wann man damit eigentlich schon beginnen muss: je früher, desto besser! Doch auf diese Weise erspart man sich wirklich unangenehmen Stress. Und eine ruhige, gut geplante Vorbereitung führt zu erhöhter Vorfreude.

Besser schlafen – so klappt es

Sich selber einzugestehen, unter Schlafstörungen zu leiden, mag vereinzelt schon schwierig sein. Begründetes Erwachen, etwa aufgrund voller Blase oder Geräuschentwicklung wie Schnarchen des Partners zählt wohl noch nicht zur Schlafstörung – doch wie sieht es mit dem erneuten Einschlafen aus? Wie häufig kommt es vor? Andere wiederum schlafen „wie ein Bär“, bei denen der Fernseher die ganze Nacht weiterlaufen kann.

Von einer richtigen Schlafstörung, Insomnie, spricht man erst ab einem bestimmten Ausmaß: einer längeren Zeitdauer plus entweder ungenügende Schlafdauer oder minderer Schlafqualität. Dies wird als Krankheit klassifiziert und ist behandlungsbedürftig. Insofern ist ein Arztbesuch anzuraten, denn die gesamte Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ist beeinträchtigt.

Das Alter ist einflussreicher Faktor, denn wie allgemein bekannt ist, kommt der ältere Mensch mit weniger Schlaf aus. Beim durchschnittlichen Erwachsenen liegt die benötigte Schlafdauer zwischen 6 – 8 Stunden. Schlaf ist für Körper und Psyche gleichermaßen wichtig – somit bringt auch eine psychische Belastung häufig Probleme beim Schlafen mit sich und vice versa. Aber auch ein nur geringes Ausmaß ist lästig genug und vor dem nötigen Arztbesuch gibt es allerlei Dinge, die man ausprobieren kann und soll.

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Ausmaß und mögliche Folgen von Schlafstörungen

Die Folgen sind weitreichend: Kopfweh und tagsüber oft starke Müdigkeit führen zu verringerter Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht und begründen auch Stress am Arbeitsplatz und stärkere Gereiztheit allgemein. Gedächtnisstörungen sind nicht selten, Sexualstörungen und Depression können sich mittelfristig einstellen und sich in Wechselwirkung mit den Ursachen im ständigen Konkurrenzkampf befinden.

Der Leidensdruck wird immer stärker. Es fällt die Zuordnung der Ursachen schwerer – doch diese Frage kommt schon bald dem Aussagegehalt folgenden Vergleichs nahe: Was kam zuerst, die Henne oder das Ei? Hier ist die Einhaltung folgender simpler Ratschläge dringend geboten, denn sollten diese zu keinem Erfolg führen, ist ärztliche und/oder psychologische Begutachtung ein Muss.

Gute Prophylaxe sieht so aus

  • Fernsehen im Bett: Wer im Gedanken die Verbindung zwischen „Bett und Schlaf“ relativiert, etwa weil dort auch gegessen, ferngesehen, gearbeitet oder gechattet wird, könnte damit eine Ursache von Schlafstörungen erst schaffen. Es wäre ratsam, ein Big-Sofa beim TV zuzulegen und das Bett wirklich dem Schlaf vorzubehalten. Bei manchen Menschen kann sich das bereits unbewusst auswirken und das Problem entsteht erst gar nicht.
  • Nicht mit vollem Magen ins Bett zu gehen, lernen wir bereits in der Kindheit. Das gilt freilich auch noch heute.
  • Die optimale Temperatur beim Schlafen liegt bei 18° Celsius. Meist ist es jedoch wesentlich wärmer. Im Sommer lässt sich das Schlaf-Klima nur mit Einsatz von Ventilatoren oder einer Klimaanlage regulieren.
  • Beobachtung aller möglichen Beeinträchtigungen: Tappst etwa der Hund mitten in der Nacht umher? Laufen PC oder Handy, wo jede Message kleine Töne den Eingang bestätigen? Macht der Partner Geräusche? Ist es hörbar, wenn in einem anderen Stockwerk des Gebäudes die Abwasserleitung beansprucht wird? Oftmals sind einem die Störfaktoren nicht bewusst, weil man schlaftrunken ist. Erst im Nachhinein sind Störenfriede oft als solche zu orten.
  • Zu viel Schlaf ist ungesund – man kann nicht „auf Vorrat“ schlafen. Der Kreislauf wird gestört, der normale Nachschlaf verkürzt und die Folgen sind ähnlich wie bei zu wenig Schlaf, wenn auch geringeren Ausmaßes. Jedenfalls aber fühlt man sich am nächsten Tag durchgehend schlapp.

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Medikamente – der rasche Ausweg?

Wenn keine diagnostizierte Krankheit vorliegt, sind Medikamente immer auf absolute Ausnahmesituationen zu beschränken. Schlafstörungen auf diese Weise in Eigenregie abzuwehren, ist meistens ein Schuss ins eigene Knie.

Körper und Psyche gewöhnen sich sehr rasch an sämtliche angebotenen Erleichterungen – selbst Schokolade führt bei manchen Charakteren zu „Abhängigkeiten“. Bei Kaffee-Genuss ist wissenschaftlich belegt, dass ein abruptes Ende zu Entzugserscheinungen führt. Bei Medikamenten ist dieser Effekt umso stärker.

Wer also alle prophylaktischen Maßnahmen schon einhält, seelische Belastungen oder spezielle Krankheiten, wie etwa Rheuma oder Asthma, nicht auf Ursächlichkeit hindeuten und dennoch betroffen ist, kann sich auf folgende Tipps besser verlassen als auf den Einsatz von Chemie. Freilich kann im Einzelfall auch die Einnahme gerechtfertigt sein, etwa nach einem Jetlag.

Die erfolgreichsten Tipps zur Abwehr

  • Führung eines Schlaftagebuchs – dies wird vermutlich auch bei medizinischer Abklärung empfohlen. Damit hat man von Anfang genaueste Aufzeichnungen. Die Dauer, die Intensität aber auch besondere Ereignisse, die mit erhöhter Belastung aber auch erhöhter Freude in Form von Aufregung begleitet werden, sollten dokumentiert werden. Die Angabe der Uhrzeiten ist von Vorteil – möglicherweise ist der Nachbar ein Bäckergeselle, der um 3 Uhr morgens zur Arbeit fährt und zuvor in seiner Wohnung „umher rumort“?

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  • Verzicht auf stark verdauliche Nahrungsmittel – heute weiß man, dass Fleisch, Hülsenfrüchte oder gärende Lebensmittel wesentlich aufwändiger zu verdauen sind als andere Speisen. Hier sollte man etwas recherchieren – ein Chili Con Carne ist vor dem Zubettgehen etwa nicht der ideale Begleiter. Häufig führen Verdauungsschwierigkeiten zu Schlafstörungen.
  • Getränkeauswahl – ähnlich wie beim Essen kann auch hier die bloße Verdauung dem gesunden Nachtschlaf einen Strich durch die Rechnung machen. Trifft man sich etwa an einem bestimmten Wochentag am Stammtisch, wo Most oder Weißbiersorten angeboten werden und die Schlafstörungen treten nur dann auf, liegt die Lösung auf der Hand. Die Unverträglichkeit des Kaffeegenusses vor dem Schlafen liegt auf der Hand. Aber auch Alkohol kommt generell diese Eigenschaft zu: Wenngleich er schläfrig macht, stört den gesunden Schlaf.
  • Schaffung von Ritualen – jeder hat seine kleinen Rituale, die zu Entspannung führen. Sei es das Vollbad mit angenehmen Badezusätzen wie Lavendel, eine Tasse Tee, ein Spaziergang in der Dämmerung, Turnübungen oder das Lesen eines Buches – der Gewöhnungseffekt wird eintreten und Körper und Seele auf die anschließende Schlafphase einstimmen.

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  • Generelles Betreiben von Sport – nicht zwingend vor dem Einschlafen durchgeführt ist der sportlich aktive Körper und sein Kreislauf in besserer Kondition als ein solcher, der ohnehin den ganzen Tag „herum kauert“. Wer unter Schlafstörungen leidet, kann mit Beginn von regelmäßiger körperlicher Betätigung schon sehr viel erreichen. Es ist auch nicht wichtig, wie lange oder wie intensiv Sport betrieben wird. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, denn gelegentliche Maßnahmen wirken sich selten auf die Allgemeinverfassung aus.
  • Geistige Anstrengung vor dem Schlafengehen ist nicht gut. Je weniger anspruchsvoll, umso besser. Man sollte nicht mehr lernen, arbeiten oder einen Lateinkursus im TV absolvieren, sondern besser leicht zu verarbeitende Sitcoms konsumieren. Je weniger der Geist „zu tun“ hat, umso schneller verfällt er in angenehmen Schlaf. Am Tag durchgeführt ist geistige Anregung jedoch als produktiver Faktor zu werten.
  • Schlafrhythmus einhalten – immer möglichst zur gleichen Zeit zu Bett gehen und bewusst den Wecker auf die gleiche Zeit stellen, bis sich der Ablauf eingependelt hat. Mit unterschiedlichen Verhaltensweisen fällt es einem körperlich und psychisch schwer, sich automatisch zu Recht zu finden. Ausnahmen dürfen die Regel als solche bestätigen, aber nicht ablösen!
  • Ein Vollbad mit warmen Wasser – es sollte rund 20 Minuten dauern und Badezusätze enthalten. Reformhäuser und Apotheken bieten gute Erzeugnisse aus Heublume, Hopfen, Melisse oder wie bereits erwähnt den Klassiker Lavendel.
  • Ein Glas Milch oder Getreidemilch mit Honig tut jedem gut – dieses kleine Mittelchen wird gerne bei Kindern angewandt und hilft natürlich auch dem Erwachsenen. Je nachdem, was gegessen wurde kann das pflanzliche Pendant wie leichtverdauliche Reismilch für die Verdauung besser sein, denn manche Speisen verklumpen in Kombination mit Kuhmilch.

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Wenn man bereits erwacht ist, ist es für diese Maßnahmen im Grunde zu spät. Aber auch hier lassen sich manche ihrer Natur nach noch anwenden. Wichtig ist, dass man sich psychisch keinen Druck schafft im Sinne von „Ich muss jetzt sofort schlafen, sonst geht´s mir morgen schlecht“. Das wirkt sich nämlich gar nicht entspannend aus. Also: Nicht auf die Uhr schauen! Die Konsequenzen mit innerer Gelassenheit gegenüber sich selbst zu reflektieren lässt sich sogar üben.

Sieht man sich allerdings schon länger im Bett wälzend, wird es keinen Sinn machen, den Zustand zu ignorieren. Derselbe Effekt wie oben wird verstärkt. Ein guter Tipp ist etwa bügeln, lesen, baden oder ähnliche Handlungen: Hier wird man schläfrig und freut sich gewiss eher auf´s Bett, als wenn man in diesem verbleiben würde.

Hat man diese Palette durchprobiert und sie führt nicht zum gewünschten Erfolg, ist ärztliche Betreuung erforderlich. Hier ist genauso die psychische Komponente mit einzubeziehen und ganzheitlich der Sache auf die Spur zu gehen.

Sollte ergänzend eine medikamentöse Behandlung nötig sein, ist es wichtig, sich an die Auflagen durch den Arzt zu halten und Körper und Geist nicht noch stärker daran zu gewöhnen. Unter Berücksichtigung dieser Ratschläge sollte Schlaflosigkeit kein Problem mehr darstellen, es sei denn, sie ist Symptom schwerwiegender Krankheiten und wird im Rahmen der Behandlung fachkundig gelindert.