Die Geschichte der Unterhose: Vom Feigenblatt zur modernen Retroshorts

Die Geschichte der Unterhose – Ein langer Weg bis zur modernen Herren-Unterhose Bild:JOCKEY

Den Herren dieser Welt wurde es nicht leicht gemacht da anzukommen, wo der moderne Mann heute steht: in einer bequemen Unterhose – Slip, Boxershorts oder Pants – je nach persönlicher Vorliebe. Was heute selbstverständlich erscheint hat eine lange, und im wahrsten Sinne des Wortes „harte“ Entwicklung hinter sich. Der Gentleman-Blog präsentiert die Geschichte der Unterhose.

Entwicklung mit vielen Etappen

Wurde in der Kunst die schamhafte Verhüllung noch in Form eines Feigenblattes vorgenommen, so musste die wahrhafte Unterhose über viele Etappen entwickelt werden.

Während in der Antike die alten Griechen unter den langen Gewändern noch „unten ohne“ gingen, waren es die Römer, die sich zur Tunika unten herum extra Tücher wickelten und so eine Art „Ur-Unterhose“ trugen. Von Attributen wie praktisch und bequem war diese aber noch weit entfernt – das dicke Tuch scheuerte und ließ sich mit darüber getragener Kleidung nicht vereinbaren. Vermutlich war dies der Grund, dass diese Ur-Unterhose wieder in Vergessenheit geriet.

Unterhemd, Nachthemd und Unterhose in einem

Erst 1000 Jahre später startete die Männerwelt in Europa den nächsten Versuch, die Männlichkeit sinnvoll zu verbergen. Der dreiteilige Lendenschutz war für die damalige Zeit sicher ein Trendsetter – allein die Kunst, die separaten „Beinlinge“ mit dem mittleren Lendenteil zu verbinden bedurfte großer Geschicklichkeit. Die Schmerzen vom Wundlaufen dieser doch sehr unpraktischen Verhüllung möchte Mann sich heute lieber nicht vorstellen. So wurde in der Folgezeit auch lediglich ein leinendes Hemd getragen, welches Unterhemd, Nachthemd und Unterhose zugleich war.

Im 12. Jahrhundert kam die Brouche, eine Art weite Kurzhose aus Leinen oder Wolle, zum Einsatz. Diese wiederum wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von der geschlossenen Strumpfhose mit Schamkapsel verdrängt. Ein Bild was heute eher ein Schmunzeln ins Gesicht bringt.

Deutschstämmiger Textilingenieur Erfinder der modernen Unterhose

Es wollte den Männern irgendwie nicht gelingen, etwas Geeignetes zu entwickeln, was sich auch unter engerer Bekleidung tragen ließ. So mussten die Herren noch bis 1934 warten, bis Arthur Kneibler, der Verkaufs- und Marketingleiter von Cooper’s Inc. den ersten enganliegenden Brief in der Geschichte der Unterwäsche erfand. Hintergrund zu dieser Idee war eine einfache Urlaubskarte, die einen Mann in einem enganliegenden Badeanzug, wie man sie in dieser Zeit in Europa trug, zeigte. Diese Karte von der französischen Riviera inspirierte das Unternehmen und es entstand der erste Slip (Brief) ohne Oberteil unter dem Namen JOCKEY BRIEF, der in Anlehnung an den in dem Slip eingearbeiteten JOCKstrap benannt wurde. In diesem Zusammenhang ließ sich das Unternehmen den Namen rechtlich schützen.

Unterhose GeschichteWie skandalös die so knapp geschnittene Erfindung damals war, zeigte sich besonders auf der ersten Unterwäsche-Schau in Chicago: Das als Bräutigam gekleidete Model trug lediglich einen durchsichtigen Smoking aus Zellophan und darunter nichts außer der neuen Y-Unterhose! Durchaus ein Bild, was auch heute noch auf einer Fashion Week Aufmerksamkeit erregen könnte.

Doppelripp-Unterhose Made in Germany dank Schiesser

Über 100 Lizenzen vergab der Original-Hersteller Kneibler – der sich später auch „Jockey“ nannte – an Hersteller weltweit, die sein Modell der Unterhose weiterentwickelten. So kam auch Schiesser zu einer der begehrten Lizenzen und beschenkte die Herrenwelt 1951 mit der ersten und bis heute unvergessenen Doppelripp-Unterhose Made in Germany.

Fast zeitgleich bescherten uns die US-Armee die aus ihrer Sommeruniform entwickelte „Boxershorts“ und machten diese auch hierzulande bekannt.

Die wilden 1960er und 70er Jahre sowie die ersten Schwulenbewegungen in den 80ern ließen von nun an der Phantasie der Designer freien Lauf: Es entstanden Unterhosen mit schrillen, geblümten Mustern, Herren-Tangas, Bodys, Bikini-Slips für Herren und was der neu entdeckte Körperkult sonst noch begehrte.

Slip, Boxershorts und Pants haben sich durchgesetzt – der Eingriff nicht

Wirklich durchgesetzt und bewährt haben sich am Ende für den täglichen Gebrauch nur wenige Modelle: Slip, Boxershorts und Pants. Eher locker sitzend oder eng anliegend je nach persönlicher Vorliebe. Der zunächst so erfolgreiche Eingriff kommt kaum noch zum Einsatz. Das mag auch daran liegen, das sich für die Herren beim Toilettengang die Hose leicht herunterzulassen mehr bewährt hat als der Griff durch den Sondereingang. Heute erinnert bei modischen Unterhosen oft nur eine aufgesteppte Naht ohne jegliche Funktion an den einstigen Y-Eingriff.

Die Geschichte der Unterhose – Ein langer Weg bis zur modernen Herren-Unterhose

Die Herausforderung eines Designers heute heutzutage darin, die Unterhose so zu optimieren, dass Mann sich in ihr längst nicht mehr nur wohlfühlt. Je nach Einsatz – im Business, Sport, Freizeit oder zu Feierlichkeiten – sollte die Unterhose beim Herrn möglichst dezent sein und im bekleideten Zustand nicht auffallen. Dafür darf sie umso mehr verzücken, wenn die Hüllen fallen. Qualität, Umwelt- und Hautverträglichkeit, vorteilhafte Schnitte, Langlebigkeit, Komfort und Design sind nur einige Punkte, die ein moderner Unterhosen-Designer wie ALBERT KREUZ heute beachten muss, wenn sie neue Modelle kreieren, die das Leben des Mannes rund um sein wichtigstes Stück ein klein wenig angenehmer machen!

Der Gentlemen dankt und kann sich in der modernen Retroshorts endlich in Ruhe zurücklehnen und sich weiteren schönen Dingen widmen. Um die Unterhose braucht er sich jedenfalls keine Sorgen mehr zu machen.

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Wish You Were Here

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In der Herrenmode sehr beliebt: Sneaker für Männer

Sneaker für Männer auf einen BlickMan - Ryan Abel 4

Man findet heutzutage zahlreiche verschiedene Fashionartikel für Herren, wie elegante Herrenanzüge bzw. elegante Herrenkleidung vor. Auch Sneaker für Männer erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Man kann in den Online-Shops für Fashion und Herren Mode Trends aus einer großen Auswahl solcher Schuhe wählen, die von vielen verschiedenen Marken stammen und dadurch ein Mindestmaß an Qualität in jeglicher Hinsicht gewährleisten. Adidas, aber auch Nike und Lacoste sowie viele weitere renommierte Brands bieten ihre Sneaker heutzutage im Internet häufig deutlich günstiger an als im stationären Vertrieb.

Was man beim Kauf in Hinsicht auf Sneaker für Männer beachten sollte

Wer Accessoires für Männer wie Sneaker erwerben möchte, sollte einige Dinge beachten. Typische Canvas-Sneaker der Vergangenheit wurden durch Sneaker mit High-Tech-Ausrüstung der Gegenwart und der Zukunft ersetzt. Die Verbraucher finden heutzutage so eine große Auswahl an vor, dass es kompliziert und verwirrend sein kann, das passende Paar zu finden. Beim Einkauf von Sportschuhen, etwa Sneakers, ist der wichtigste Schritt zu entscheiden, für welche Sportart sie genutzt werden. Die meisten Sportgeschäfte bieten eine Vielzahl von Schuhen für Aktivitäten wie Laufen, Wandern, Tennis, Basketball und Aerobic. Mehrzweck-Schuhe können daher eine gute Alternative für diejenigen sein, Joggingschuhe Laufschuhe Sportschuhe Schuhedie mehrere Sportarten oder Aktivitäten, wie Radfahren und Krafttraining in einem einzigen Training kombinieren wollen. Beim Kauf von Schuhen für eine bestimmte Sportart oder Fitness-Aktivität muss der Fußtyp auch genau untersucht und analysiert werden. Menschen mit hohen gewölbten Füßen benötigen eine größere Dämpfung als Menschen mit mittleren Füßen. Abrundend sollte auch das Design natürlich stimmen, da man sich auch in seinen Schuhen wohlfühlen sollte.

Weitere Informationen in Bezug auf Sneaker für Männer

Herren Accessoires und Schuhe wie Sneaker werden sehr häufig im Rahmen von Verkaufsaktionen besonders günstig angeboten. Man hat die Möglichkeit, so ein hochwertiges Paar mit vielen Technologien zum halben Preis zu erwerben. Zudem ist es ratsam, ausschließlich Sneaker zu kaufen, die in Online-Shops angeboten werden, an die man das bestellte und erhaltene Paar kostenlos und mit Rückerstattung zurücksenden kann. Schließlich hat man online keine Möglichkeit, die Sneakers vor dem Kauf anzuziehen und zu testen, ob sie für die Füße wirklich einen hohen Tragekomfort bereithalten können.

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Schuhtick auch bei Männern verbreitet

Man - Matteo Paciotti PhotographyDer Mythos, dass Frauen einen Schuhtick haben, ist längst belegt – auch wissenschaftlich und durch verschiedene Umfragen von renommierten Institutionen. Allein in Deutschland sind es rund 45 Prozent der Frauen, die mehr als 25 Paar Schuhe besitzen. Dies stößt verständlicherweise beim deutschen männlichen Verbraucher auf großes Unverständnis, weil er es letztlich ist, der die Schuhkäufe der Frauen finanziert. Dabei steht vor allem im Vordergrund, sich und die Weiblichkeit in den Vordergrund zu stellen.

Drang zum Kauf

Was bei den Männern aber Fassungslosigkeit hervorruft, das löst bei den Frauen Faszination aus. Denn der Kauf von Schuhen setzt bei den Frauen nachweislich im Gehirn etwas frei, nämlich den Drang danach Schuhe zu kaufen, weil sie damit eine Ersatzbefriedigung erhalten. Viele Männer nehmen sich vor, weil sie gesehen haben, was der Schuhtick bei Frauen auslösen kann, dass sie dies selbst nicht tun werden. Dabei kaufen auch Männer manchmal Schuhe, auch wenn sie genau wissen, dass sie diese überhaupt nicht tragen können, weil es dafür keinen Anlass gibt.

Abbau von Frust

Doch wie lässt sich nun dieses irrationale Verhalten wiederum erklären? Ganz einfach, denn bei den Männern ist es auch nichts anders als der Abbau von Frust, wenn sie im Beruf oder auch privat Sorgen haben. Dann ist der Kauf von Schuhen etwas, was man sofort in Angriff nehmen sollte. Eine sehr große Rolle spielt hier natürlich die Auswahl an Schuhen, die in Bezug auf Herrenschuhe von Rieker gewährleistet ist. Für jeden Geschmack und auch jeden Anlass hält dieser Anbieter etwas bereit.

Überall tragbar

Sehr viele Verbraucher greifen inzwischen zu den Schuhen von Rieker, weil

  • diese als sehr zuverlässig gelten
  • vielseitig einsetzbar sind
  • einfach schick und
  • in vielen Varianten erhältlich sind.

Frust kommt wegen der großen Auswahl an Schuhen bei den Verbrauchern auf keinen Fall auf. Denn die vielen Schuhe, die auch für Männer von diesem Anbieter angeboten werden, sind sowohl im Büro, wie auch in der Freizeit tragbar. Es ist also durchaus nicht unbedingt selten, dass auch Männer bis zu 20 Paar Schuhe in den heimischen vier Wänden haben und bei Umfragen auch offen mit diesem doch eher einseitigen Geschlechterthema rausrücken.